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Airbag für robotische Endeffektoren bei der sicheren MRK

Während immer mehr Robotertypen für die Mensch/Roboter-Kollaboration zur Verfügung stehen, stellen scharfkantige Roboterwerkzeuge und Werkstücke weiterhin ein Problem dar. Für dessen Lösung hat das DLR einen Airbag entwickelt, der MRK für eine breite Palette an Roboterwerkzeugen und Werkstücken ermöglicht, ohne die Funktion des Robotergesamtsystems einzuschränken.

Das MRK-Airbag-System der DLR hat auf der Hannover Messe 2017 den mit 20.000? dotierten Kuka Innovation Award gewonnen. (Bild: DLR Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt e.V.)

Das MRK-Airbag-System der DLR hat auf der Hannover Messe 2017 den mit 20.000€ dotierten Kuka Innovation Award gewonnen. (Bild: DLR Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt e.V.)

Dazu umschließt der Airbag vor Verfahren des Roboters Werkzeug sowie Werkstück und gibt beide anschließend wieder frei. Befindet sich ein Mensch im Arbeitsraum des Roboters, wird der Airbag aktiviert, sobald der Roboter eine Bewegung beginnt. Der Airbag wird mit Druckluft befüllt und umschließt Werkzeug und Werkstück mit einem sicheren Luftkissenpolster. Durch Ablassen der Luft wird die volle Funktionalität des Werkzeugs wiederhergestellt. Zwei integrierte Drucksensoren dienen zur Gewährleistung der Funktionstüchtigkeit und ermöglichen die Kollisionserkennung. Dadurch lassen sich Taktzeiten in der Produktion reduzieren und die Produktivität erhöhen. Der Airbag erfüllt als Sicherheitsmodul für Roboterwerkzeuge und Werkstücke die Sicherheitsanforderungen der ISO/TS15066.

Airbag für robotische Endeffektoren bei der sicheren MRK
Bild: DLR Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt e.V.


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