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Auf gehobenem Niveau

In der Produktion werden nicht nur Roboter eingesetzt, um große Lasten oder Werkstücke zu bewegen. Und so gibt es auch im Bereich der Hebezeuge – ob automatisiert, halbautomatisch oder für die manuelle Bedienung – spannende neue Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten.

Mathis Bayerdörfer, Chefredakteur ROBOTIK UND PRODUKTION (Bild: TeDo Verlag GmbH)

Wussten Sie, dass die Geschichte der Hebezeuge nicht nur bis zum Pyramidenbau zurückreicht, sondern gar bis in die Steinzeit? Welche Technik damals zum Einsatz kam und wie sich diese über die Jahrhunderte bzw. Jahrtausende weiterentwickelt hat, damit beschäftigt sich eigens das Hebezeug-Museum in Witten. In der modernen Industrie kommen Hebezeuge immer noch vielfach zum Einsatz. Gerade in Punkten wie Return of Invest, Reichweite oder Flexibilität sind sie starren Roboterlösungen oft voraus. Die heute dabei genutzten Technologien, z.B. Schlauchheber, Seil-Balancer oder Kettenzüge, sind so verschieden wie die zu handhabenden Güter. Hier reicht das Spektrum von Blech und Flachglas über Säcke, Kartons, Kisten oder Fässer bis hin zu biegeschlaffen Teilen aus Kunststoff oder CFK. Dass sich dieses Segment durchaus weiterentwickelt, davon zeugen die folgenden Seiten der vorliegenden Ausgabe. Und auch auf der kommenden Motek spielt das Heben, Drehen und Schwenken eine große Rolle. Zahlreiche Anbieter präsentieren dort die jüngste Entwicklungsstufe der Hebezeuge. Entsprechend ist die Fachmesse in Stuttgart – sicherlich genauso wie das Museum im Ruhrgebiet – einen Besuch wert. (mby)

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