Anzeige
Anzeige
Anzeige

Standardisierte und individuelle Automationslösungen

Automation ab Werk

Automatisierte Maschinen sind entscheidende Komponenten der digitalen Fabrik und ein Schwerpunkt von DMG Mori. Schon heute verkauft das Unternehmen jede vierte Werkzeugmaschine mit Automationslösung. Dieser Anteil soll kontinuierlich steigen, weil alle Maschinen aus dem Portfolio bereits ab Werk entweder mit einer standardardisierter oder mit kundenspezifischer Automation ausgeliefert werden können. Einige entsprechende Beispiele waren kürzlich auf der Emo zu sehen.

Mit Robo2Go hat DMG Mori ein Werkst?ckhandling im Sortiment, das flexibel an zahlreichen Universaldrehmaschinen eingesetzt werden kann. (Bild: DMG MORI Global Marketing GmbH)

Mit Robo2Go hat DMG Mori ein Werkstückhandling im Sortiment, das flexibel an zahlreichen Universaldrehmaschinen eingesetzt werden kann. (Bild: DMG Mori Global Marketing GmbH)

„Automatisierte Werkzeugmaschinen als Teil einer zukunftsorientierten Fertigung ermöglichen Anwendern ein hohes Maß an Wettbewerbsfähigkeit“, betont Alfred Geißler, Geschäftsführer bei Deckel Maho. Deshalb unterstütze DMG Mori seine Kunden dabei, für jede Applikation die passende Automationslösung zu realisieren. „Das betrifft heutzutage nahezu alle produzierenden Unternehmen vom kleinen Lohnfertiger bis zum Global Player.“ Denn letztlich stünde jeder Marktteilnehmer im weltweiten Wettbewerb.

Gründe und Lösungen

Die Gründe für die Automation sind so vielfältig wie die möglichen Lösungen. Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit sind nur drei Beispiele für die möglichen Vorteile. „Allein die Wiederholgenauigkeit ist höher als jedes manuelle Ein- und Ausspannen von Werkstücken“, erklärt Harry Junger, Geschäftsführer von Gildemeister Drehmaschinen. Passende Automationslösungen erfordern nach einer ersten Bedarfsprüfung eine umfassende Planung. Dafür gibt es in den jeweiligen Produktionswerken von DMG Mori künftig spezialisierte Ansprechpartner. „Dort haben wir die richtigen Bedingungen, um Maschine und Automation vor der Auslieferung aufeinander abzustimmen und zu testen“, so Junger. Das gelte sowohl für die Hardware als auch für die Software, beispielsweise im Bereich der integrierten Bedienung des Systems. „Nur wenn alle Bausteine ineinander greifen, leistet die Komplettlösung am Ende den gewünschten Beitrag zur Produktivität.“

Breites Lösungsspektrum

Das Ziel, Automationslösungen für jede Maschine zu ermöglichen, erreicht der Werkzeugmaschinenhersteller mit einem breiten Sortiment an Paletten- und Werkstückhandlings. Diese wurden auf der Fachmesse Emo in einem neuen einheitlichen Design gezeigt. Dazu zählen z.B. das Palettenhandling PH 150, die Rundspeicherlösung RS 3 und das Werkstückhandling WH 3. Ein Neuzugang in diesem Bereich ist der Gantry Loader GX 06 passend für alle Modelle der Maschinenbaureihe CLX. Er wurde auf Basis des bewährten Gantry Loaders für die NLX-Baureihe entwickelt und handelt Werkstücke bis 6kg. Neu ist auch das iLoading, eine Lösung für hohe Stückzahlen und Bauteile bis 5kg. Mit Robo2Go hat DMG Mori zudem ein Werkstückhandling im Sortiment, das flexibel an zahlreichen Universaldrehmaschinen eingesetzt werden kann und eine einfache Programmierung erlaubt. Größere Fertigungszellen bestehend aus mehreren Maschinen werden über lineare Paletten Pools und Roboterautomationen realisiert. Das Sortiment der Standardautomationen ergänzt der Maschinenbauer durch anwendungsspezifische Lösungen, die mit Hilfe von Robotern individuelle auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten werden. „Dabei handelt es sich um Turnkey-Angebote, die eine beliebige Anzahl von Maschinen und prozessbegleitende Arbeitsschritte miteinander verknüpfen können“, sagt Geißler. „Unser Leistungsspektrum reicht hierbei von der Planung über die Simulation bis hin zur finalen Übergabe des schlüsselfertigen Systems.“

Der neue GX 06 Gantry Loader für die Maschinen der CLX-Baureihe handelt Werkstücke bis 6kg. (Bild: DMG Mori Marketing GmbH)

Expertise vor Ort

Die Automationslösungen werden künftig in den Lieferwerken konzipiert und realisiert. Dazu Geißler: „Wir liefern die Lösung aus einer Hand und in jedem Werk ist ein Mitarbeiter von A bis Z für das Kundenprojekt zuständig.“ Binnen weniger Tagen nach einer Anfrage, besucht dieser den Kunden, erarbeitet eine kundenspezifische Lösung mit seinem Team und koordiniert alle weiteren Schritte. Die Betreuung reicht von der Auswahl der passenden Produkte über die Installation bis hin zu Fragen rund um Garantie und Service. So soll die Steuerung des Projekts über einen Ansprechpartner unnötige Schnittstellen und Kosten reduzieren.

Zentrales Element von Industrie 4.0

Unter dem Claim „Path of Digitization“ will DMG Mori die Digitalisierung im Werkzeugmaschinenbau vorantreiben. Ein wesentlicher Bestandteil ist in diesem Zusammenhang die Automatisierung von Werkzeugmaschinen. „Die CNC-Technik muss unmittelbar in eine vernetzte Produktionsumgebung eingebunden werden“, resümiert Geißler. „Bediener haben hier nur noch eine überwachende und steuernde Funktion, während die Maschinen eigenständig die Aufträge nach ihrer Priorisierung abarbeiten.“ Genau das charakterisiere eine digitale Fabrik: „Die erforderlichen Bauteile werden auf Knopfdruck automatisiert und komplett bearbeitet.“

Standardisierte und individuelle Automationslösungen
Bild: DMG MORI Global Marketing GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Die Westheimer Brauerei hat nach und nach die gesamte Flaschenproduktion mit Robotern automatisiert, vom Leergutmangement bis zum Befüllen der Flaschen. Zum Einsatz kommt unter anderem ein Palettierroboter von Kawasaki Robotics. Neben der Geschwindigkeit und Präzision des Roboters waren auch die einfache Einrichtung und Programmierung, die eigenständige Beschickung der Maschine und das Sicherheitssystem entscheidende Argumente.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Yamaha Motor Robotics FA Section zeigt auf der diesjährigen Motek eine automatisierte Klebeanwendung, in der Scara- und kartesische Roboter zusammenarbeiten, um den Klebstoffauftrag zu beschleunigen und eine präzise Montage zu gewährleisten. ‣ weiterlesen

Teleskoop ist ein gemeinsames Forschungsprojekt von Telerobotikhersteller Devanthro, der Charité Berlin und dem FZI Forschungszentrum Informatik. Routineaufgaben in der Pflege sollen so künftig aus der Ferne möglich werden. Denn mittels intuitiver Virtual-Reality-Steuerung bedienen die Pfleger und Pflegerinnen den Roboter, ohne vor Ort zu sein. Das soll helfen, den steigenden Pflegebedarf besser zu decken und die Pflegekräfte zu entlasten.‣ weiterlesen

Seit fünf Jahrzehnten werden sowohl in der Robotik als auch im Bereich CNC große Fortschritte erzielt. Durch die Zusammenführung dieser beiden Bereiche lassen sich Wettbewerbsvorteile für Maschinenbauer und OEMs generieren. Denn durch die Integration von Robotern in Werkzeugmaschinen kann eine deutliche Produktivitätssteigerung erreicht werden. Mitsubishi Electric hat nun eine Robotersteuerung entwickelt, mit der der Roboter über G-Codes im CNC-Bearbeitungszentrum selbst programmiert werden kann.‣ weiterlesen

In der Life-Science-Branche hat die produzierende Industrie eine Schlüsselposition inne. Denn bei der Herstellung sensibler Produkte, die direkt mit dem Menschen in Berührung kommen, sind zuverlässige Anlagenkomponenten ein absolutes Muss. Schunk beliefert seit mehr als 30 Jahren Kunden aus der Medizintechnik und Laborautomatisierung mit Standardprodukten und mit spezifisch angepassten Lösungen.‣ weiterlesen

Mit OmniVance FlexArc Compact präsentiert ABB eine Schweißzelle mit kleiner Stellfläche, die sich um bis zu vier Roboter erweitern lässt, ohne Veränderungen am Zellaufbau. Die modulare Lösung kombiniert Roboter, Steuerungen, Software, Peripheriegeräte und andere wichtige Komponenten zu einer vereinfachten, speziell für Schweißanwendungen konzipierten Zelle.  ‣ weiterlesen