Anzeige
Anzeige
Anzeige

Autonome Schleifgeräte für Flugzeugbaugruppen

Vorschleifen, Feinschleifen, Hochglanzpolieren

Im Flugzeugbau gibt es zahlreiche Oberflächen, bei denen es auf eine besonders hohe Qualität ankommt, wie Steuerflächen, Rumpfsegmente oder Triebwerkskomponenten. Bei deren Herstellung bieten Schleifroboter mit individuell auswählbaren servomotorisch angetriebenen Endeffektoren für Entgraten, Schleifen, Abrauen und Polieren eine zeit- und materialsparende Lösung.

Schleifzelle für Flugzeug-Komponenten mit Servobetriebenem Winkelschleifer und Schleifpad-Wechsler (Bild: Otto Suhner GmbH)

Suhner Automation hat das autonome Schleifgerät Robotsander für Flugzeugbaugruppen wie Steuerflächen, Rumpfsegmente, Verkleidungen oder Triebwerkseinlässe entwickelt. Es vereinfacht komplexe Schleifaufgaben bei der Oberflächenbearbeitung.

Endeffektoren für hohe Oberflächenqualität

Für die jeweils gewünschte Oberflächenqualität und Bearbeitungszeit stehen verschiedene servomotorisch angetriebene Endeffektoren zur Verfügung. Sie sorgen für das Entgraten, Schleifen, Abrauen und Polieren. Denn die für die Qualität kritischen Betriebsparameter wie Oberflächenweg, Geschwindigkeit, Druck oder Schleifart lassen sich mit der nötigen Präzision nur mittels elektrisch betriebener und hochpräzise gesteuerter Endeffektoren erzielen.

Technisches Innenleben

Das Unternehmen hat zudem ein Softwarepaket für die robotergestützte Oberflächenbearbeitung entwickelt und in einem Digital-Factory-Modul integriert. Anhand von CAD-Flächenmodellen werden die Arbeitsparameter ermittelt, digital geprüft und direkt in die Robotersteuerung geladen. Die nachfolgende Kontrolle und Verifizierung der kritischen Qualifizierungsparameter erfolgt entweder in der Roboterprüfzelle des Unternehmens oder an einem beliebigen Kundenstandort. Neben der Basisversion des Robotsander bietet das Unternehmen Erweiterungen zum 3D-Baugruppenscanning, der automatischen Bauteilkalibrierung, der automatischen Oberflächenzustandsmessung und -protokollierung, der Oberflächenreinigung und Anbringung eines Schutzanstriches sowie einer Wechselstation für die Schleifmittel an. Desweiteren ist der Schleifroboter auch als schlüsselfertige Lösung erhältlich.

Autonome Schleifgeräte für Flugzeugbaugruppen
Schleifzelle für Flugzeug-Komponenten mit Servobetriebenem Winkelschleifer und Schleifpad-Wechsler (Bild: Otto Suhner GmbH)


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Der Fischertechnik-Baukasten Robotics Hightech bietet Robotermodelle, die, mit Kamera und Sensoren ausgestattet, verschiedene Aufgaben lösen können. Eine Besonderheit sind die Omniwheels, denn mit den neuen Bauteilen können sich die Roboter in sämtliche Richtungen bewegen.  ‣ weiterlesen

Bei Zarges zeigen rund 30 Monitore Details aller Abläufe der Produktionslinien in Echtzeit an. Dadurch verbessert der Leichtmetallbauer die Auslastung seiner Fertigungsroboter. Das Unternehmen hat so ein komplettes MES installiert und gewinnt zusätzlich aus seinen Daten neue Informationen, die es für seine Business Intelligence nutzt. Am Stammsitz in Weilheim existieren unter anderem zwei Roboterlinien zum Schweißen und Stanzen. Um deren Auslastung zu verbessern, suchte das Unternehmen nach einer Möglichkeit, die Zyklus- und Taktzeit auf Dashboards darzustellen. Das Unternehmen entschied sich dafür, Peakboard einzusetzen.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Im Werk der Firma Stela Laxhuber im niederbayerischen Massing sorgt eine Cell4_Production-Roboterzelle von Kuka für das Verschweißen von Ventilatoren für Trocknungsanlagen. Diese kommen in zahlreichen Branchen, wie der Agrarwirtschaft, der Holzwerkstoffverarbeitung, der Lebensmittel-, Futtermittel,- Zellstoff- und Papierindustrie oder der Wasserwirtschaft, zum Einsatz. ‣ weiterlesen

Anzeige

In der digitalen Pressegesprächsreihe 'Auf einen Kaffee mit…' diskutierten Experten von Kuka und Webasto über die Mobilität von Morgen. Dabei im Mittelpunkt: Die intelligente Automatisierung in der Elektromobilität. Als Praxisbeispiel diente ein vollautomatisches Werk für die Produktion von Batterie-Packs für einen europäischen Bushersteller.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Handling-to-Welding-Roboterschweißzelle von Fronius fügt Bauteile unterschiedlicher Geometrien und Werkstoffe. Den Job erledigen dabei zwei Roboter - der Handling-Roboter bringt die Werkstücke in Position, der zweite Roboter schweißt. Unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten und Softwarelösungen sorgen dafür, dass sich das System nahtlos in die Produktionsabläufe einfügt.‣ weiterlesen

Anzeige

Montratec setzt zur Visualisierung seines Monoschienen- und Shuttle-Transportsystems Montrac die von Dualis angebotene 3D-Simulationsplattform Visual Components mit spezifischer Bibliothek ein. So lässt sich eine detaillierte und realitätsgetreue Vorabsimulation erstellen, die sämtliche Optionen, Komponenten und möglichen Erweiterungen offen legt. ‣ weiterlesen