Anzeige
Anzeige

Bearbeitungsspindeln für robotergestützte Fertigungszellen

Suhner hat ein Spindelprogramm entwickelt, das speziell auf die Anforderungen von Roboteranwendungen zugeschnitten ist. Für roboterunterstützte Fertigungszellen bietet das Unternehmen drei Typen von Bearbeitungsspindeln an.

 (Bild: Kuka Roboter GmbH)

(Bild: Kuka Roboter GmbH)

Der Leistungsbereich bezogen auf eine Bohroperation liegt bei Ø15 in Stahl. Die maximal übertragbaren Drehmomente liegen je nach Ausführung zwischen 12 und 50Nm. Mit der Spindel MAX 40 CO lassen sich darüber hinaus 400Nm Drehmoment übertragen, was einer Bohrleistung von Ø40 in Stahl entspricht. Für die Ausführung BEX 15 WW – ER25 wurde ein spezielles Spannsystem entwickelt. Die Werkzeugspannung erfolgt mittels ER-Spannzangen der Größe ER16 oder ER25. Die Spannzange befindet sich im Druckkäfig, der zur Spannung über die Druckstange und das Tellerfederpaket in den Spannring gedrückt wird. Ein an der Achse angebauter Kurzhubzylinder öffnet die Spannung wieder. Das Spannsystem ermöglicht ein übertragbares Drehmoment von 12Nm. So lassen sich Werkzeuge mit Zylinderschaft direkt spannen, wie z.B. bei Schleif- und Bürstoperationen. Die Spindel ist mit einem Fächerschleifwerkzeug für Schleifarbeiten an Schweissnähten augerüstet. Nach jeder Schleifoperation wird das Schleifwerkzeug vermessen, um durch die Abnutzung die Wege des Roboters anzupassen bzw. das Werkzeug auszutauschen.

Bearbeitungsspindeln für robotergestützte Fertigungszellen
Bild: Kuka Roboter GmbH


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Igus reagiert mit einem Knickarmroboter in IP44 auf die steigenden Anforderungen der Anwender im Lowcost-Bereich. Die neue Robolink-Kinematik richtet sich z.B. an Applikationen, bei denen die Emulsion von Fräsbauteilen abgespritzt oder pneumatisch weggeblasen werden muss. Weitere Einsatzmöglichkeiten sieht der Hersteller in der Getränke- und Lebensmittelindustrie, in Chemie und Pharma oder in der Tank- und Behälterreinigung.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Bei der Simatic Robot Library für den Simatic Robot Integrator handelt es sich um eine neue Roboterbibliothek für das TIA (Totally Integrated Automation) Portal von Siemens, die die bisherigen, herstellerbezogenen Bibliotheken ablösen soll. ‣ weiterlesen

Anzeige

LiBiao Robot, ein chinesisches Unternehmen für automatisierte roboterbasierte Paketsortierlösungen, hat angekündigt, seine autonomen mobilen Roboter der Mini-Yellow-Reihe nun auch auf dem europäischen Markt anzubieten. ‣ weiterlesen

Anzeige

In Garching bei München fertigt Voith Antriebselemente für Nutzfahrzeuge. Seit einigen Monaten unterstützt dort ein UR5e von Universal Robots die Mitarbeiter an der Montagelinie für verschleißfreie Bremsen, sogenannte Retarder. Die rein mit Wasser betriebenen Bremsen werden in Nutzfahrzeugen wie z.B. LKW verbaut. Der Roboterarm verbindet an der Hauptmontagelinie, die bisher als Engpassstation galt, drei Baukomponenten für die Bremsen.  ‣ weiterlesen

RoboDK, ein Simulator für Industrieroboter und für die Roboterprogrammierung, ist jetzt auch mit deutscher Benutzeroberfläche verfügbar. Die vollständigen Tipps und Tricks für die Bedienung und das Online-Benutzerhandbuch liegen ebenfalls in deutscher Sprache vor. ‣ weiterlesen

Drag and Bot ergänzt sein No-Code-Roboter-Betriebssystem um einen mobilen Zeigestift zum gestengesteuerten Teach-in von 3D-Bahnkurven. Der MotionMate soll das Teachen eines Roboters intuitiver und schneller machen als bisher. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige