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Bearbeitungsspindeln für robotergestützte Fertigungszellen

Suhner hat ein Spindelprogramm entwickelt, das speziell auf die Anforderungen von Roboteranwendungen zugeschnitten ist. Für roboterunterstützte Fertigungszellen bietet das Unternehmen drei Typen von Bearbeitungsspindeln an.

 (Bild: Kuka Roboter GmbH)

(Bild: Kuka Roboter GmbH)

Der Leistungsbereich bezogen auf eine Bohroperation liegt bei Ø15 in Stahl. Die maximal übertragbaren Drehmomente liegen je nach Ausführung zwischen 12 und 50Nm. Mit der Spindel MAX 40 CO lassen sich darüber hinaus 400Nm Drehmoment übertragen, was einer Bohrleistung von Ø40 in Stahl entspricht. Für die Ausführung BEX 15 WW – ER25 wurde ein spezielles Spannsystem entwickelt. Die Werkzeugspannung erfolgt mittels ER-Spannzangen der Größe ER16 oder ER25. Die Spannzange befindet sich im Druckkäfig, der zur Spannung über die Druckstange und das Tellerfederpaket in den Spannring gedrückt wird. Ein an der Achse angebauter Kurzhubzylinder öffnet die Spannung wieder. Das Spannsystem ermöglicht ein übertragbares Drehmoment von 12Nm. So lassen sich Werkzeuge mit Zylinderschaft direkt spannen, wie z.B. bei Schleif- und Bürstoperationen. Die Spindel ist mit einem Fächerschleifwerkzeug für Schleifarbeiten an Schweissnähten augerüstet. Nach jeder Schleifoperation wird das Schleifwerkzeug vermessen, um durch die Abnutzung die Wege des Roboters anzupassen bzw. das Werkzeug auszutauschen.

Bearbeitungsspindeln für robotergestützte Fertigungszellen
Bild: Kuka Roboter GmbH


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