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Plug&Play-Kombination für staudrucklose Förderanlagen

Bitte nicht drängeln!

In der Industrie finden sich viele Anwendungsbereiche für staudruckloses Fördern, z.B. bei Verpackungs-, Etikettierungs-, oder Palettierlösungen. Mit zunehmend vernetzten Anlagen kommt die Technik zudem auch vermehrt in Abgangs-/Eingangsschleifen der Produktionslinien und innerbetrieblichen Sortier- und Transportanlagen zum Einsatz. Die abgestimmte Kombination der dafür benötigten Antriebs- und Steuerungstechnik erleichtert es OEMs, Anlagenbauern und Systemintegratoren, entsprechende Förderstrecken aufzubauen.

Da Antriebsrolle und Controller aufeinander abgestimmt sind,
ist nur noch mechanische Kompetenz erforderlich, um staudrucklose Förderer konstruieren und installieren zu können. (Bild: Rulmeca Germany GmbH)

Da Antriebsrolle und Controller aufeinander abgestimmt sind,
ist nur noch mechanische Kompetenz erforderlich, um staudrucklose Förderer konstruieren und installieren zu können. (Bild: Rulmeca Germany GmbH)

Beim staudrucklosen Fördern erfolgt das Aufstauen von Gütern ohne Kontakt und ohne Flächenpressung durch nachschiebende Produkte. Es gibt also immer um eine Art Puffer, Warteschlange oder Bevorratungsstrecke im innerbetrieblichen Materialfluss, von dem aus der nächste Prozess gespeist wird. Das dient zur passenden Auslastung nachgelagerter Prozesse. Auch können Arbeitsungleichgewichte zwischen vorgelagerten und nachgelagerten Vorgängen gepuffert und reguliert werden. Weil es zu keiner Berührung kommt, kann man selbst empfindliche kleine Produkte gefahrlos zwischen ganz großen transportieren – selbst bei hohen Geschwindigkeiten oder schnellen Brems- und Anfahrrampen. Am Kopf eines staudrucklosen Förderers lässt sich das Stück händisch oder mittels Roboter einfach entnehmen, da nichts eingeklemmt ist. Ein weiterer Vorteil ist die Energieeinsparung durch eine gezielte Ansteuerung derjenigen Anlagenteile, die für den Weitertransport benötigt werden. Andere Bereiche stehen still in Warteposition.

Neben Antriebsrollen und den dezentralen Controllern von 
Pepperl+Fuchs umfasst das Rulmeca-Paket für staudrucklose 
Fördertechnik auch Rollen, Riemen, Sensoren und Kabel. (Bild: Pepperl+Fuchs)

Neben Antriebsrollen und den dezentralen Controllern von
Pepperl+Fuchs umfasst das Rulmeca-Paket für staudrucklose
Fördertechnik auch Rollen, Riemen, Sensoren und Kabel. (Bild: Pepperl+Fuchs)

Dezentrale Logik wird bezahlbar

Damit man derart staudrucklos fördern kann, muss man die Förderstrecke in einzelne Segmente zerlegen, auf dem jeweils ein Stückgut Platz findet. Eine solche, quasi filetierte Förderstrecke erhält an jedem Segment passende Sensoren und Aktoren, sodass sich einzelne Segmente zustandsbedingt steuern lassen, um zumindest das letzte Segment immer befüllt zu haben. Früher wurde das vergleichsweise aufwendig mit zentralen Antrieben und Friktionsrollen umgesetzt, die alle Produkte mit Staudruck nach vorne geschoben haben. Dies war sowohl aufgrund der verwendeten Antriebsketten und des Dauerbetriebes ineffizient sowie produktverschleißend aufgrund der Belastung durch nachschiebende Güter. Heute gibt es in Förderrollen integrierte Motoren sowie kostengünstige Mikrocontroller und elektronische Lichtschranken, um die staudrucklose Fördertechnik deutlich kostengünstiger und auf Basis einfach zu installierender, dezentraler Komponenten aufzubauen.

Neben Rollenbahnen lassen sich mit der Antriebsrollen/Controller-Kombination auch Gurtförderer ausrüsten. (Bild: Rulmeca Germany GmbH)

Neben Rollenbahnen lassen sich mit der Antriebsrollen/Controller-Kombination auch Gurtförderer ausrüsten. (Bild: Rulmeca Germany GmbH)

Antriebsrollen für Rollen und Gurtförderer

Ein zentrales Element sind dabei Antriebsrollen mit integriertem Motor, wie sie Rulmeca mit der Drive Roller Serie BL3 im Programm hat. Sie sind komplett in den Förderern integriert und ersetzen seitlich angeflanschte Motoren oder zentrale Antriebe. Damit machen sie Rollen- und Gurtförderer deutlich platz- und auch energiesparender. Passend dazu hat Rulmeca mit dem Motion Controller RMC-BL3 auch eine zur Antriebsrolle abgestimmte einfache Ansteuerungselektronik entwickelt. Sie kommt vorwiegend in Einzelplatzansteuerungen zum Einsatz, oder wenn der Anlagenbauer bereits eine übergeordnete Steuerung im Einsatz hat und die Logik selbst programmieren will.

Plug&Play-Kombination für staudrucklose Förderanlagen
Bild: Rulmeca Germany GmbH


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