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Software Tool für mobile Roboterflotten

Control Tower für autonome Einheiten

Die oberste Priorität für Betreiber von mobilen Robotern besteht darin, flexibel zu bleiben, ohne sich an einen bestimmten Anbieter zu binden, uneinheitliche Ansichten für Bediener zu vermeiden und rudimentäre Daten mit Echtzeitprozessergebnissen anzureichern. Einzelne Roboter und ganze Flotten bestmöglich auszulasten und eine hohe Verfügbarkeit zu sichern, ist eine Herausforderung. Mithilfe der Software-as-a-Service-Lösung von Waku Robotics lassen sich fortwährende Anpassungen von Übergabestellen, Fahrwegen und Missionen durchführen, außerdem ermöglicht sie das Echtzeit-Monitoring.

Die Software Waku Sense ermöglicht Analytics und Monitoring in Echtzeit, digitales Störungsmanagement und Ressourcenorchestrierung unabhängig von Hardware und Anwendungsfall. (Bild: © Tommy Halfter/ WAKU Robotics GmbH)

Die Software Waku Sense ermöglicht Analytics und Monitoring in Echtzeit, digitales Störungsmanagement und Ressourcenorchestrierung unabhängig von Hardware und Anwendungsfall. (Bild: © Tommy Halfter/ Waku Robotics GmbH)

Autonome mobile Roboter versprechen eine kostengünstige und flexible Automatisierung, die sich schnell auf wechselnde Kundenbedürfnisse anpassen lässt. Doch schon bei der Auswahl der Prozesse und AMRs stoßen viele Firmen an ihre Grenzen. Unabhängige Vergleichsportale und Beratungsangebote wie LotsOfBots.com von Waku Robotics helfen dabei, sich im Markt zu orientieren und erfolgreich in die Automatisierung mit mobilen Robotern zu starten. Der Start in diese Automation Journey beginnt normalerweise mit einem Proof-of-Concept, in dem eine bestimmte Roboterlösung zeitweise integriert wird.

Operative Herausforderungen

Schon während des ersten Proof-Of-Concepts, bei dem der Einsatz und Umgang mit mobilen Robotern im kleinen Rahmen getestet wird, werden neue Herausforderungen sichtbar. Wie viele erfolgreiche Aufgaben (Jobs oder Missionen) werden mit einer Batterieladung geschafft? Wie viele und welche Fehler treten auf? Wann und wo geschehen diese Fehler und worin besteht die Ursache? Daraus ergibt sich die Anforderung an die Roboter, bestimmte Kennzahlen zum Prozess zu liefern. Die Sichtbarmachung dieser Kennzahlen ist der erste Schritt zum Verbessern der Prozesse. Was während des Proof-of-Concepts auf täglichen oder wöchentlichen Reportings der Kennzahlen genügt, muss in einer Produktivumgebung in Echtzeit geschehen. Alle Kennzahlen der Roboter müssen in Echtzeit erfasst und bewertet werden. Nur dadurch lassen sich Prozesse und Geräteauslastung verbessern. Diese Echtzeitauswertung ermöglicht ein effizientes Steuern ganzer Roboterflotten.

Stillstandszeiten vermeiden

Die herstellereigene Software wird diesen Anforderungen meist nicht ausreichend gerecht. Auch die verschiedenen Software-Systeme der unterschiedlichen Hersteller erschweren die Vergleichbarkeit der Performance. Dieses Sichtbarmachen von Kennzahlen und die Transparenz der Prozesse hilft den Mitarbeitenden vor Ort, mit den Robotern zu interagieren. Diese Möglichkeit der Interaktion ist die Voraussetzung dafür, dass Schnittstellen und Prozesse angepasst werden können. Denn insbesondere hier finden sich oft Fehlerursachen. Auch Ausfallzeiten können dadurch reduziert werden.

Ein weiterer elementarer Bestandteil dieser Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine sind aktive Benachrichtigungen bei Fehlern sowie Anomalien. Viele herstellereigene Systeme sind nicht in der Lage, Mitarbeitende bei Fehlern zu alarmieren. Im besten Fall sollten Mitarbeitende über diverse Kanäle wie z.B. Mail, SMS oder Messenger darüber informiert werden, dass sich ein Roboter in einem Fehlerstatus befindet. Angereichert mit menschenlesbaren Fehlerursachen und Lösungsoptionen, sollte ein Alerting-System ermöglichen, eine schnelle und zielgerichtete Lösung des Problems durchzuführen.

Software Tool für mobile Roboterflotten
Bild: © Tommy Halfter/ WAKU Robotics GmbH


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