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Drahtelektrode als Sensor

Das Assistenzsystem WireSense von Fronius benötigt keine zusätzlichen Sensorhardwarekomponenten, stattdessen nutzt es die Drahtelektrode als Sensor. Mit einer reversierenden Drahtbewegung tastet der Brenner das Bauteil ab und das Schweißsystem sendet die Höheninformation bzw. die Kantenposition an den Roboter. Handelt es sich z.B. um eine Überlappnaht, kann so die zu verschweißende Kantenposition genau definiert bzw. auf eventuelle Abweichungen reagiert werden. 

Mit der neuen WireSense Technologie von Fronius wird der Draht zum Sensor. (Bild: Fronius Deutschland GmbH)

Mit der neuen WireSense Technologie von Fronius wird der Draht zum Sensor. (Bild: Fronius Deutschland GmbH)

Der Roboter passt den Schweißnahtverlauf auf Basis eines anwendungsspezifisch erstellten Programms an. Durch die Auswertung der Höheninformation ermittelt der Roboter nicht nur den Kantenverlauf, sondern auch die tatsächliche Kantenhöhe. Somit ist auch eine genaue Spalterkennung zwischen den Blechen möglich. Kanten werden ab einer Höhe von 0,5mm detektiert. Das System kann bei Stahl, Edelstahl, Aluminium und anderen Legierungen gleichermaßen eingesetzt werden.

Drahtelektrode als Sensor
Bild: Fronius Deutschland GmbH


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