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Dürr: Vorläufige Geschäftszahlen 2016

Dürr hat im Jahr 2016 Rekordwerte bei Auftragseingang und Ergebnis erzielt. Nach vorläufigen Zahlen wuchs das Bestellvolumen um 6,8% auf 3,7Mrd.€ und erreichte damit das obere Ende des Zielkorridors für 2016. Das EBIT stieg auf 271,4Mio.€, obwohl der Umsatz wie erwartet um 5,1% auf 3,6Mrd.€ abnahm. Die EBIT-Marge von 7,6% übertraf sowohl den Vorjahreswert (7,1%) als auch die Zielbandbreite für 2016. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 12,8% auf 187,8Mio.€. In das Jahr 2017 ist das Unternehmen mit einem Auftragsbestand von knapp 2,6Mrd.€ gestartet. Der größte Beitrag zum Auftragseingang kam 2016 aus Europa. Dort nahmen die Bestellungen um 16,1% auf 1,7Mrd.€ zu. In Nord- und Zentralamerika überstieg das Bestellvolumen erstmals die Milliardenschwelle und erreichte gut 1Mrd.€ (+44,7%). Grund für den Umsatzrückgang im Konzern war, dass die Erlöse im Lackieranlagenbau im Vorjahr rund 200Mio.€ über dem Normalniveau lagen. Bei unveränderten Wechselkursen hatte der Rückgang nur 3% betragen. Im strategisch wichtigen Servicegeschäft erreichte der Umsatz mit 981,9Mio.€ (+11%) erstmals knapp die Milliardengrenze. Der Serviceanteil am Gesamtumsatz erhöhte sich von 23,5 auf 27,5%. Zusammen mit deutlich verringerten Materialkosten (-13%) bildete das Servicewachstum die Basis für den EBIT-Anstieg im Jahr 2016. Das EBIT wurde von Sondereffekten in Höhe von -15Mio.€ belastet. Bereinigt um die Sondereffekte ergab sich eine operative EBIT-Marge von 8 nach 7,8% im Vorjahr. Der Großteil der Sonderaufwendungen entfiel auf die Kaufpreisallokation und Abschreibungen bei der Homag Group. Dennoch steigerte Homag das EBIT um 22,4% auf 44,9Mio.€, operativ wurde so ein EBIT von 71,2Mio.€ (+12,6%) erzielt.

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