Anzeige

Europäische Roboterwoche: Forschungsfeld Robotik

Um Einblicke in moderne Forschungsprojekte und -themen im Bereich Robotik und KI zu geben, hatte Kuka im Rahmen der europäischen Roboterwoche zu einem Medienseminar eingeladen.

 (Bild: TeDo Verlag)

(Bild: TeDo Verlag)

„Die Robotik ist ein absolutes Zukunftsthema, an dem die Gesellschaft – ähnlich wie an Internet und Smartphone – nicht vorbei kommen wird“, brachte es Bernd Liepert, Chief Innovation Officer bei Kuka und Vorsitzender von euRobotics, bei seiner Einführung auf den Punkt. Anschließend zeigten verschiedene eingeladene Experten anschaulich auf, was sich – abseits der Fertigungstechnik – in ihren Spezialgebieten tut:

Facetten der Robotik

Prof. Dr. Torsten Kröger vom KIT ging auf neue Entwicklungen, aber auch aktuelle Grenzen von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen ein. Prof. Dr. Stefano Stramigioli von der Uni Twente beleuchtete Herausforderungen in Konstruktion und Entwicklung mit dem Roboterfalkenprojekt Clear Flight Solutions, ein sehr außergewöhnliches und dennoch erfolgreich umgesetztes Projekt. Prof. Dr. Kirsten Albracht von der Sporthochschule Köln referierte eindrucksvoll über die Robotik im Spitzensport oder bei der Reha. So können Roboter heute schon nachgewiesenermaßen zur Genesung von Schlaganfallpatienten beitragen. Philippe Lorenz, Projektleiter beim Think Tank Stiftung für neue Verantwortung Berlin, schilderte gesellschaftliche Veränderungen durch die zunehmende Roboterisierung. Seiner Ansicht nach hat die Industrie bei diesem Wandel schon viel Erfahrung sammeln können – für andere Bereiche wie den Dienstleistungssektor sei er hingegen noch sehr neu.

Blick hinter die Kulissen

Im Anschluss an die Impulsvorträge und eine Diskussionsrunde erlaubte Kuka im Rahmen eines Rundgangs auch einen spannenden Einblick in die eigene Konzernforschung. Dort arbeitet Forschungsleiter Dr. Rainer Bischoff mit seinen Teams in den Bereichen mechatronische Lösungen, moderne intuitive Konzepte für Bedienen und Beobachten, integrierte Algorithmik und Sensorik, Smart Data und Infrastruktur sowie an der Umsetzung von Forschungsergebnissen in Demonstratoren. In der Folge gab es viele verschiedene Anwendungen von mobiler Robotik und MRK zu sehen, aber auch Machine-Learning-Aufbauten, automatisierte Retail-Konzepte für den Einzelhandel oder praxisorientierte Ansätze für die Industrie-4.0-Verwaltungsschale.

Europäische Roboterwoche: Forschungsfeld Robotik
Bild: TeDo Verlag


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Der LumiScanX von HD Vision Systems verwendet eine Lichtfeld-basierte Sensorik und verfügt über 13 1,2MP-Kameras. Messabstände und Messvolumina können über weite Bereiche variiert werden.

Bei dem Bin-Picking-System PowerPick3D von Isra Vision handelt es sich um eine Quad-Kamera-Sensorlösung mit hohen Geschwindigkeiten bei Scan und Datenverarbeitung. Der optische Sensor sorgt für die restlose Erfassung des Behälters selbst bei großen Containervolumen.

Kawasaki hat gemeinsam mit der Firma Hövekenmeier eine Plasmaschneidapplikation für die Nachbearbeitung von Werkstücken in der Gießerei entwickelt. Hierfür wurde der Punktschweißroboter BX200L mit einem Plasmaschneider von Kjellberg ausgestattet und auf dem Kawasaki-Positioner PST 180 aufgebracht.

Anzeige

Im Zuge der vierten industriellen Revolution entstehen eine Vielzahl an Konzepten und Lösungen, die auch Potenzial für die Montage entfalten könnten. Das stellt Unternehmen vor die Herausforderung, Bestehendes und Neues gewinnbringend zu vereinen, um eine zukunftsfähige Montage zu gewährleisten. Assistenzsysteme bieten Unterstützung für Mitarbeiter, werden aber auch als potenzielle Konkurrenz zum Menschen wahrgenommen. 

Welche Chancen bietet die dezentrale Automatisierung hinsichtlich zukunftsweisender Fertigungsstrukturen? Wie sinnvoll ist eine direkte Anbindung der Feldebene an das industrielle IoT und die Cloud? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Anwenderkonferenz ‚Dezentral Automatisieren‘ am 4. und 5. Juni in Stuttgart.

Sie können sich präzise um Windungen und Ecken schlängeln und bewegen sich frei in alle Richtungen: Die biegsamen Roboterarme, die Professor Stefan Seelecke und seine Forschergruppe an der Universität des Saarlandes entwickeln, haben keine steifen Gelenke, dafür aber Muskeln aus Formgedächtnisdrähten.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige