Anzeige
Anzeige

Fahrerloses Transportsystem: Orientierung mittels 3D-Plan

Industrieunternehmen sind mit Blick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit mehr denn je gefordert, Produktion und Logistik zu verbessern. Zu diesem Zweck hat Torwegge ein omnidirektional fahrendes fahrerloses Transportsystem namens Torsten konzipiert.

 (Bild: Torwegge GmbH & Co. KG)

(Bild: Torwegge GmbH & Co. KG)

Das System ist in vielerlei Hinsicht variabel. So kann sich die deichsellose Konstruktion auf der Stelle drehen und in alle Richtungen fahren, was besonders bei Montagearbeiten hilfreich ist: Der Monteur ist nicht gezwungen, sich um das Bauteil zu bewegen, sondern lässt es rotieren. Das ist laut Hersteller vor allem unter ergonomischen Gesichtspunkten eine erhebliche Erleichterung. Die flache und kompakte Bauweise des elektrischen Hubfahrwagens mit einer Plattform von 1150x700mm ermöglicht darüber hinaus die Befestigung zahlloser individueller Aufbauten. Auf diese Weise kann das FTS von der Gitterbox über die Europalette bis hin zu 7t schweren Einzelbauteilen alles bewegen, was in Lager- und Produktionshallen von A nach B zu transportieren ist. Anders als herkömmliche fahrerlose Transportfahrzeuge verzichtet die Navigation auf eine externe Spurführung. Stattdessen orientiert sich das Fahrzeug über die bordeigene Sensorik und mithilfe eines 3D-Plans der Halle, in der es sich mit einer maximalen Geschwindigkeit von 0,8m/s bewegt. Aktuell ist Torsten bereits als Mitgängerfahrzeug im Einsatz, das sich via Fernsteuerung lenken lässt. Die autonom fahrende Variante wird Ende des Jahres auf den Markt kommen.

Fahrerloses Transportsystem: Orientierung mittels 3D-Plan
Bild: Torwegge GmbH & Co. KG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Igus reagiert mit einem Knickarmroboter in IP44 auf die steigenden Anforderungen der Anwender im Lowcost-Bereich. Die neue Robolink-Kinematik richtet sich z.B. an Applikationen, bei denen die Emulsion von Fräsbauteilen abgespritzt oder pneumatisch weggeblasen werden muss. Weitere Einsatzmöglichkeiten sieht der Hersteller in der Getränke- und Lebensmittelindustrie, in Chemie und Pharma oder in der Tank- und Behälterreinigung.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Bei der Simatic Robot Library für den Simatic Robot Integrator handelt es sich um eine neue Roboterbibliothek für das TIA (Totally Integrated Automation) Portal von Siemens, die die bisherigen, herstellerbezogenen Bibliotheken ablösen soll. ‣ weiterlesen

Anzeige

LiBiao Robot, ein chinesisches Unternehmen für automatisierte roboterbasierte Paketsortierlösungen, hat angekündigt, seine autonomen mobilen Roboter der Mini-Yellow-Reihe nun auch auf dem europäischen Markt anzubieten. ‣ weiterlesen

Anzeige

In Garching bei München fertigt Voith Antriebselemente für Nutzfahrzeuge. Seit einigen Monaten unterstützt dort ein UR5e von Universal Robots die Mitarbeiter an der Montagelinie für verschleißfreie Bremsen, sogenannte Retarder. Die rein mit Wasser betriebenen Bremsen werden in Nutzfahrzeugen wie z.B. LKW verbaut. Der Roboterarm verbindet an der Hauptmontagelinie, die bisher als Engpassstation galt, drei Baukomponenten für die Bremsen.  ‣ weiterlesen

RoboDK, ein Simulator für Industrieroboter und für die Roboterprogrammierung, ist jetzt auch mit deutscher Benutzeroberfläche verfügbar. Die vollständigen Tipps und Tricks für die Bedienung und das Online-Benutzerhandbuch liegen ebenfalls in deutscher Sprache vor. ‣ weiterlesen

Drag and Bot ergänzt sein No-Code-Roboter-Betriebssystem um einen mobilen Zeigestift zum gestengesteuerten Teach-in von 3D-Bahnkurven. Der MotionMate soll das Teachen eines Roboters intuitiver und schneller machen als bisher. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige