Anzeige

Blick über den Tellerrand: Vorbilder aus dem Tierreich

Fauna Robotica

Nach Millionen von Jahren Evolution hat die Natur viele ausgeklügelte Bewegungsapparate hervorgebracht. An denen können sich auch Ingenieure orientieren, um Roboter zu konstruieren oder besser zu machen. Dabei sind bereits einige Entwicklungen entstanden, die es in sich haben.

 (Bild: maxon motor gmbh)

(Bild: Maxon Motor GmbH)

Ingenieure am Robotics Systems Lab der ETH Zürich haben 2009 begonnen, einen vierbeinigen Roboter zu entwickeln, der sich autonom bewegt und bei harschen Umgebungsbedingungen zum Einsatz kommen soll. Anymal ist inzwischen fähig zu rennen, Steigungen zu erklimmen und er kann sogar einen Aufzugsknopf betätigen. Durch Lasersensoren und Kameras erstellt der Roboter permanent eine Karte seiner Umgebung, weiß, wo er sich befindet und navigiert vorsichtig durchs Terrain. Anymal ist knapp 30kg schwer, kann bis 10kg Nutzlast tragen und läuft mit einer Batterieladung zwei Stunden.

Bionischer Vogel

Der Bionic Bird sieht aus wie ein Vogel und fliegt auch wie einer. Entwickelt vom französischen Unternehmen Avitron, lässt sich der Bionic Bird über ein Smartphone steuern und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 20km/h bei einer Reichweite von 100m. Seine Entwickler träumten schon lange von einem elektrisch angetriebenen Vogel, doch erst die leichte Mikrotechnik machte das Vorhaben möglich. Und so ist der nur 9g schwere bionische Vogel eine spannende Alternative zu den üblichen Propellerdrohnen.

 (Bild: Maxon Motor GmbH)

(Bild: Maxon Motor GmbH)

Unterwasserschlange

Das norwegische Startup Eelume hat einen modularen Unterwasserroboter in Form einer Schlange entwickelt, der für Inspektionen, Wartungen und Reparaturarbeiten eingesetzt werden soll. Der schlanke und flexible Körper des Roboters kann lange Distanzen zurücklegen und erreicht auch Stellen, die für konventionelle Unterwasserroboter nicht zugänglich sind. Die Ingenieure arbeiten schon zehn Jahre am Schlangenroboter und entwickeln ihn laufend weiter. In Zukunft soll er permanent auf dem Meeresgrund an einer Dockingstation bleiben, um bei Bedarf schnell zum Einsatz zu kommen. Maxon liefert für die Verbindungsmodule bürstenlose DC-Motoren in Kombination mit kundenspezifischen Getrieben.

 (Bild: maxon motor gmbh)

(Bild: Maxon Motor GmbH)

Blick über den Tellerrand: Vorbilder aus dem Tierreich
Bild: maxon motor gmbh


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die automatisierten Messprozesse von Roboterzellen sind relativ langsam und bieten noch Potenzial zur Beschleunigung. Das lässt sich dadurch erreichen, dass auch die Bestückung automatisiert umgesetzt wird. Ein zusätzlicher Handling-Roboter erledigt dann den Transport der zu messenden Werkstücke vom Ladungsträger in die Haltevorrichtung im Messbereich.‣ weiterlesen

Anzeige

Dresspacks sind die Lebensadern vieler Fertigungsbereiche. Denn sie versorgen Roboter mit Energie und stellen die Datenverbindung zu Steuerung und Sensoren sicher. Doch im Produktionsalltag sind sie sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Werden Beschädigungen oder Verschleiß der essentiellen Komponenten rechtzeitig erkannt, dann lassen sich ungeplante und kostspielige Stillstände einer Anlage vermeiden. Hierfür ist es nötig, die Kabel in den Dresspacks mit der nötigen Intelligenz auszustatten.‣ weiterlesen

Augmented und Mixed Reality verändern unsere Arbeitsweisen wie keine andere Technologie. Viele Bereiche konnten bereits durch die Anwendung von erweiterter Realität profitieren - und der Markt wächst rasant. Neue Software-Tools ermöglichen Unternehmen nun die Entwicklung eigener AR-Anwendungen.‣ weiterlesen

Anzeige

Der 3D-Sensor von IFM erkennt verrutschte Ladung und gleicht Positionierungsfehler unter Entpalettiersystemen aus. Die Positions- und Lageangabe ermöglicht das vollautomatische Entpalettieren kompletter Lagen oder einzelner Packstücke, unabhängig vom Palettierschema. ‣ weiterlesen

Die Cloudplattform German Bionic IO verbindet die dritte Generation des Roboterexoskeletts Cray X von German Bionic mit gängigen Enterprise-Lösungen sowie vernetzten Fertigungssystemen und ermöglicht so die Integration in Smart-Factory- und I4.0-Umgebungen. Neben drahtlosen Software Updates (OTA) und vorbeugender Wartung, hält das System ständig aktualisierte System-KPIs vor, die in individuell konfigurierbaren Dashboards abrufbar sind. ‣ weiterlesen

Die SM-Serie von Automationware besteht aus modularen linearen Schlitten, die von bürstenlosen Hochleistungsmotoren gesteuert werden. Sie werden in vier Größen hergestellt für variable Lasten, Hübe und Geschwindigkeiten. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige