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Die Geschichte der fahrerlosen Transportsysteme

1997: Ab ins Krankenhaus

Der Ersatz des Hängefördersystems im Uni-Klinikum Köln durch ein frei navigierendes FTS stellte TMS 1997 vor neue Herausforderungen. Die knapp 100 Fahrzeuge mussten für ihre kilometerlangen Wege schmale Korridore nutzen und diese teilweise auch mit Menschen teilen. Das machte eine spezielle Fahrwerkskinematik und neue Sensoren für die Personensicherheit erforderlich. Die Leitsteuerung koordiniert zudem die Fahrzeuge nicht nur untereinander, sondern z.B. auch mit den Aufzügen, die diese benutzen müssen. „Angesichts der zahlreichen neuen Systemmerkmale und Schnittstellen bildeten wir erstmals den digitalen Zwilling der Anlage in einer Computersimulation nach“, führt Hillinger aus.

Kein Ende der Entwicklung

Seit 2008 trägt das Unternehmen den heutigen Namen DS Automotion. Um kostengünstige Alternativen für einfachere innerbetriebliche Transportaufgaben anbieten zu können, adaptierte es ab 2010 handelsübliche Hubstapler für den fahrerlosen Betrieb. Obwohl diese in großen Stückzahlen eingesetzt werden, wurde kürzlich eine erste Abkehr von dieser Praxis eingeleitet. Seit 2019 bietet das Unternehmen mit Amadeus wieder einen eigenen Hubstapler an. Dieser wurde ausschließlich für den fahrerlosen Betrieb entwickelt. Zur Logimat 2016 stellte das Unternehmen mit Sally ein industrietaugliches fahrerloses Transportfahrzeug in der Gewichtsklasse bis 100kg vor. Das Basisfahrzeug lässt sich mittels unterschiedlicher Aufbauten leicht an den individuellen Einsatzzweck anpassen. Als erstes Fahrzeug von DS Automotion nutzt Sally mittels SLAM-Technologie Gebäudekonturen für die Navigation. Gleichzeitig lässt es sich in frei navigierende Systeme mit der Leitsteuerung DS Navios FreeGuide einbinden und in beliebiger Kombination mit anderen Fahrzeugen einsetzen.

Die Geschichte der fahrerlosen Transportsysteme
Bild: DS Automotion GmbH


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