Anzeige
Advertisement
Anzeige
Advertisement
Anzeige

Flexible Bin-Picking-Lösung bei BMW in Leipzig

Intelligentes Greifen

Die BMW Group in Leipzig nutzt die Bin-Picking-Komplettsysteme von Scape Technologies. Die flexiblen Lösungen bestehen aus Standardmodulen, die beliebig skaliert und zu flexiblen Lösungen kombiniert werden können.

Die Bin-Picking-Lösungen von Scape bei der BMW Group in Leipzig ermöglichen bis zu 30 Prozent kürzere Taktzeiten. (Bild: Scape Technologies A/S)

Die Bin-Picking-Lösungen von Scape bei der BMW Group in Leipzig ermöglichen bis zu 30 Prozent kürzere Taktzeiten. (Bild: Scape Technologies A/S)

Die Bin-Picking-Lösung von Scape funktioniert in allen Produktionsumgebungen und lässt sich auf alle mögliche Teilearten anwenden. Sie kann zudem mit den Sechsachsrobotern aller gängigen Marken, wie z.B. ABB, Kuka, Fanuc, Universal Robots und Kawasaki, kombiniert werden. Das System beinhaltet mehrere Backup-Systeme, die es der Lösung ermöglichen, auch nach unerwarteten Vorfällen weitere Teile zu greifen. Die intelligente Software erlaubt so ein kontinuierliches Bin-Picking mit niedrigen Taktzeiten. Zudem können Anwender sehr einfach neue Teile einlernen, was Umstellungszeiten und die Implementierung in die Systeme verkürzt. Die Software Part Training Studio beinhaltet ein geführtes Benutzerinterface, intuitive Menüs sowie ein modernes Design. Die Algorithmen hinter der Oberfläche berechnen automatisch viele der Einstellungen und Parameter und bieten gleichzeitig eine hohe Flexibilität mit individuell einstellbaren Variablen. Je nach Anwendung und Anforderungen stehen für die Teileerkennung drei verschiedene Scanner-Optionen von Wenglor zur Verfügung. Alle Modelle bestehen aus einer 5MP-Kamera und einem blauem Lichtprojektor (460nm).

Der Stationary Scanner wurde in Zusammenarbeit mit Wenglor entwickelt. (Bild: Scape Technologies A/S)

Der Stationary Scanner wurde in Zusammenarbeit mit Wenglor entwickelt. (Bild: Scape Technologies A/S)

Greifen von Gepäckraumböden

Bei den Bin-Picking-Lösungen bei der BMW Group in Leipzig wird der Stationary Scanner verwendet. Der 3D-Scanner, der über den Behältern fixiert ist, bietet eine hohe Auflösung, einfache Installation und bis zu 30 Prozent kürzere Taktzeiten, da der Roboter während des Scannens weiterarbeitet und nicht in den Scanvorgang involviert ist. Für das Greifen der Teile benutzt Scape eine Standard Tool Unit, die auf dem Roboter montiert ist und standardisierte bzw. kundenspezifische Greifer für die Handhabung unterstützt. Um eine 100-prozentige präzise Anlieferung der Teile zu garantieren, werden die Handling-Tische für das Umgreifen von Teilen bei BMW für die Querträger verwendet. Die Lösung beinhaltet auch einen Mechanismus, um ineinander verhakte oder nicht erkannt Teile direkt zurück in die Behälter zu befördern, damit das System nicht stoppen muss. Bei dem Querträgersystem werden drei Teile in einer Halterung im Durchschnitt alle 15 bis 20s geliefert. Die hohe Präzision wird durch das erneute Greifen der Teile auf der Handling-Station und dem Drehen im Part Turner erreicht. Der Roboter greift die Teile aus den Behältern, nimmt sie nach der Orientierungskontrolle erneut auf und führt sie dann der Halterung zu. Im zweiten System wird ein Teil durchschnittlich alle 35s in die Halterung für den nächsten Prozess geliefert. In dieser Lösung werden für die Gepäckraumböden keine Handling-Tische benötigt, da die Teile strukturiert in einem Behälter gestapelt sind und somit direkt gegriffen werden können.

Flexible Bin-Picking-Lösung bei BMW in Leipzig
Bild: Scape Technologies A/S


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Moderne Forschungs- und Testlabore stehen vor großen Herausforderungen: Angesichts der Covid19-Pandemie, des zunehmenden globalen Wettbewerbs und Kostendrucks sowie des Fachkräftemangels müssen Labore Kosten sparen und ihre Effizienz steigern. Eine neue Lösung eröffnet die robotergestützte Automatisierung mit Cobots, wie dem Kompaktroboter Cobotta von Denso Robotics, die speziell für die sichere Mensch/Roboter-Kollaboration ausgelegt sind. Wie das funktionieren kann zeigt das Futurelab, ein zukunftsgerichtetes Laborkonzept des Startups bAhead.‣ weiterlesen

Anzeige

Hilpert Electroinics hat sein Portfolio für vollautomatische Lötsysteme um Anwendungen zum Kolbenlöten mittels kollaborierender Roboter erweitert. Das Lötsystem ist eine Komplettlösung mit integriertem, automatischem Spitzenwechsler. Die Gesamtlösung basiert auf den von Hilpert vertriebenen Techman Cobots sowie den Lötsystemen von JBC. Anwender können auf vier Techman-Cobots zurückgreifen, je nachdem welchen Arbeitsbereich sie über die unterschiedlichen Reichweiten der Arme abdecken möchten.  ‣ weiterlesen

Die beiden Schweizer Unternehmen Spitch und Jinn-Bot haben einen Assistenzroboter namens Joey entwickelt, der auf Kommando funktioniert. Die sprechende Maschine in menschenähnlicher Gestalt versteht gesprochene Sprache und reagiert entsprechend, vom Kaffee servieren bis zur Wetterauskunft. Die Robotertechnik stammt von der Firma Jinn Bot Robotics & Design, die Spracherkennung von Spitch.‣ weiterlesen

Die schnelle, gründliche Reinigung gesägter Teile und deren lagegerechte Ablage: Diese Arbeiten übernimmt bei der Firma Schwilk Automatendrehteile seit neuestem ein Roboter. Der Hersteller von Automatendrehteilen hat sich im Zuge der weiteren Automatisierung für die MebaRobots-Lösung entschieden, passend zu seinem Bandsägeautomaten MebaMat 330. ‣ weiterlesen

Anzeige

Dem technologischen Wandel hin zu alternativen Antrieben Rechnung tragend hat Liebherr eine modulare Automationslösung für die Montage von Batterie-Packs für E-Autos entwickelt. Sie lässt sich von der Kleinserienfertigung bis zur vollautomatisierten Volumenproduktion einsetzen. Die Vorteile für den Anwender finden sich etwa in der unkomplizierten Integration der hohen Prozesssicherheit oder den schnellen Taktzeiten.‣ weiterlesen

Anzeige

Matrix Vision und Roboception sind eine langfristige Partnerschaft eingegangen, um auf Basis ihrer Bildverarbeitungs- und 3D-Kompetenz nutzerfreundliche Produkte für den 3D-Bildverarbeitungsmarkt und im Besonderen für Roboternutzer anzubieten. Bei der ersten gemeinsam entwickelten Produktfamilie handelt es sich um die 3D-Kameras RC_Visard und die dazugehörige Software-Suite RC_Reason. ‣ weiterlesen