Intelligentes Greifmodul senkt Druckluftverbrauch

Mit der Greiferserie RPG stellt Weiss Robotics eine neue Generation pneumatischer Greifmodule mit IO-Link-Schnittstelle vor. Ventiltechnik und Positionssensorik sowie eine leistungsfähige, elektronische Steuerung sind dabei in einem kompakten und zuverlässigen Greifmodul kombiniert. Die neue Serie macht den Greifprozess nicht nur zuverlässiger, als es mit herkömmlichen pneumatischen Greiflösungen möglich ist, sondern auch schneller. Die integrierte Greifteilerkennung ist auf schnelles Finden und Sichern des Griffs ausgelegt und ermöglicht so bei Nenndruck bis zu 500 Greifzyklen pro Minute. Dabei sind die Greifmodule der neuen Produktserie energiesparend aufgrund der eingebauten Ventile, die das Totvolumen in den Schläuchen zwischen dem Greifmodul und den Ventilinseln vermeiden. Durch eine ausgeklügelte Software benötigen sie im Mittel 70% weniger Druckluft als konventionelle Lösungen mit externen Ventilen. Die Anbindung an die Prozesssteuerung erfolgt direkt über die integrierte IO-Link-Schnittstelle, mit der sich das Greifmodul auch jederzeit diagnostizieren und Prozessparameter abfragen lassen. Damit erfüllt der Hersteller eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung der vorbeugenden Wartung bei modernen Produktionsanlagen. Die Greifmodule verfügen über verwindungssteife Gehäuse und sind mit T-Nutenführungen ausgestattet. Sie integrieren sowohl eine lineare Positionsmessung, die erforderlichen Ventile als auch die Elektronik zur Ansteuerung der Greifbewegung, sodass keine externen Komponenten erforderlich sind.

Intelligentes Greifmodul senkt Druckluftverbrauch
Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG


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