Anzeige
Anzeige

Kollaborierendes Greifen

Für die sichere direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sind spezielle Kinematiken gefragt. Doch damit alleine sind die Herausforderungen nicht gelöst. Auch die Werkzeuge und Greifer am Roboterarm müssen MRK-tauglich sein. Speziell für diese Anwendungen gibt es jetzt ein neues Greifmodul auf dem Markt.

Elektrische Greifmodule mit IO-Link-Schnittstelle (Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG)

Elektrische Greifmodule mit IO-Link-Schnittstelle (Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG)

Das neue elektrische Greifmodul WSG 25-CR von Weiss Robotics zielt auf MRK-Anwendungen in der modernen Fertigung ab. Es verfügt über 64mm Hub und bietet einen kalibrierten Greifkraftbereich von 5 bis 25N. Mit abgerundeten Kanten und einer robusten, kraftbegrenzten Greifkinematik erfüllt das Modul die aktuellen Sicherheitsanforderungen im Bereich der Mensch-Roboter-Kooperation. Der Greifer verfügt über eine eingebaute Steuerung, die mit leistungsfähigen Algorithmen die zuverlässige Handhabung unterschiedlicher Bauteile ermöglicht. Dabei muss der Anwender nicht wie bisher erst eigene Greifzyklen entwickeln, sondern kann direkt auf die vordefinierten Funktionen zur Greifteildetektion und Griffüberwachung zurückgreifen. Das ermöglicht eine sichere Handhabung, selbst wenn die Greifteile mit konventionellen Greifern nur schwer zu handhaben sind.

Kompakt und leistungsfähig - der neue MRK-Greifer WSG 25-CR von Weiss Robotics (Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG)

Kompakt und leistungsfähig – der neue MRK-Greifer WSG 25-CR von Weiss Robotics (Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG)

Ethernet integriert

Die integrierte Ethernet-Schnittstelle vereinfacht die Einbindung des WSG 25-CR in industrielle Netze. Um eine schnelle Inbetriebnahme zu ermöglichen, verfügt das Greifmodul über eine webbasierte Konfigurationsoberfläche mit integrierter Dokumentation und Diagnose, die mit jedem Webbrowser einfach bedient werden kann. Die Kommunikation erfolgt wahlweise mittels der einfach zu erlernenden textbasierten Sprache GCL oder über das standardisierte Modbus/TCP-Protokoll. So kann das Greifmodul mit einer Vielzahl unterschiedlicher Robotersysteme betrieben werden. So bietet Weiss Robotics etwa für Kinematiken des Herstellers Universal Robots eine fertige MRK-Lösung an. Der Greifer ist dabei sowohl mechanisch als auch steuerungsseitig vollständig kompatibel zum Roboter. Die Ansteuerung erfolgt direkt über den UR Controller mittels Modbus/TCP. Zum schnellen Einstieg liegt dem Lieferumfang ein selbstinstallierender USB-Speicherstick bei, der entsprechende Treiber und Beispielprogramme enthält.

Elektrische Greifmodule mit IO-Link-Schnittstelle (Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG)

Elektrische Greifmodule mit IO-Link-Schnittstelle (Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG)

Greifmodule mit IO-Link

Eine weitere Neuheit aus dem Hause Weiss sind die ultrakompakten Elektrogreifer der IEG-Serie mit integrierter IO-Link-Schnittstelle. Sie sind flexibel positionierbar, verfügen serienmäßig über eine neuartige Greifkraftregelung und eignen sich besonders zur zuverlässigen Handhabung von Bauteilen in variantenreichen Prozessen sowie Smart-Factory-Anwendungen. Die integrierte Greifsteuerung bietet eine leistungsfähige Teildetektion, die für eine schnelle Erkennung des Griffs sorgt und den gesamten Handhabungszyklus überwacht. Externe Steuergeräte oder die sonst üblichen Positionsschalter werden nicht mehr benötigt, was das Anlagendesign vereinfacht und dabei die Zuverlässigkeit des Greifprozesses wesentlich verbessert. Für variantenreiche Anwendungen unterstützen die IEG-Greifmodule parametrierbare Griffe, bei denen Vorpositionierung, Greifposition und Greifkraft frei eingestellt werden können. Ansteuerung und Griffauswahl erfolgen im Betrieb über die IO-Link-Prozessdaten. Damit kann nahtlos zwischen den parametrierten Griffen umgeschaltet und so die Handhabung unterschiedlicher Teile besonders einfach realisiert werden.

Kollaborierendes Greifen
Bild: Weiss Robotics GmbH & Co. KG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Das Herzstück der neuen Signalsäulenserie für Industrieanwendungen von Auer Signal wird mit Unterstützung zweier Stäubli-Roboter hergestellt. Die beiden Scaras sorgen in einer Fertigungszelle, in der unter anderem gelötet, programmiert und montiert wird, für punktgenaue und taktzeitgerechte Bauteilübergaben.‣ weiterlesen

Anzeige

Derzeit entwickeln sich die Funktionen und die Leistung von Scara-Robotern weiter. Neue Designs ermöglichen es kleineren Robotern, größere Aufträge zu bewältigen und hohe Auslenkungsgeschwindigkeiten zu erreichen, um die Taktzeit gering zu halten. Diese und weitere Entwicklungen lassen sich durch einen Blick unter die Haube der heutigen Scara-Roboter genauer untersuchen.‣ weiterlesen

Der Schwerlastroboter KR Titan von Kuka hat eine Lastaufnahme von 1.300kg und eine Wiederholgenauigkeit von ±0,1mm. Damit ist er in der Lage, seine eigenen, kleineren Artgenossen zu fertigen. Sein wichtigstes Handwerkszeug bei der Montage anderer Roboter ist eine Auswahl smarter Greifer.‣ weiterlesen

Anzeige

Mecademic hat eine neue Firmware für den sechsachsigen Roboterarm Meca500 veröffentlicht. Die Firmware 8 wurde völlig neu gestaltet und wird zukünftig die Basis für alle Roboter des Unternehmens sein. ‣ weiterlesen

Anzeige

Das Planungs-Tool K-Virtual von Kawasaki soll die agile Entwicklung, Programmierung und Verbesserung komplexer Roboteranwendungen über eine intuitive Plattform ermöglichen. ‣ weiterlesen

Die Radialgreifer der Serie CGSY von Camozzi zeichnen sich durch einen Öffnungswinkel von 180° aus, der vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und ein gutes Produkthandling ermöglicht. Dadurch eignet sich die Serie besonders für den Einsatz beim Streckblasen von PET-Flaschen oder für die Abfüllung in der  Lebensmittelbranche und chemischen Industrie. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige