Anzeige

Mechanische Greifer für geschlossene Räume

Beim SupraGripper von Festo schweben zwei Greifer mit je drei Fingern frei über zwei halbmondförmigen Platten. Mit dieser Technik lassen sich z.B. Objekte durch eine Abtrennung hindurch oder in geschlossenen Räumen greifen und transportieren, was sich für Reinräume anbietet oder für die Arbeit in Gasen, im Vakuum oder in Flüssigkeiten.

 (Bild: Festo AG & Co. KG)

(Bild: Festo AG & Co. KG)

Der Schwebeeffekt lässt sich durch insgesamt drei Kryostate erzielen, die unterhalb der Platten verbaut sind und sich nach oben und unten fahren lassen. Dadurch schweben die Greifer entweder über den Platten oder werden auf ihnen abgelegt. Zusätzlich lassen sich die beiden Platten mithilfe von zwei Drehantrieben rotieren und gezielt positionieren, um die beiden Greifer von einem Kryostaten zum nächsten zu transportieren. Um ein Objekt zu greifen, geben auf den Kryostaten sitzende elektrische Spulen einen Impuls ab. Dieser löst bei Bedarf die gespeicherte Verbindung zu den magnetischen Greiferelementen oder stellt sie wieder her. Durch diesen Impuls klappen die einzelnen Fingerelemente nach unten oder oben, wodurch sich die Greifer öffnen oder schließen.

Mechanische Greifer für geschlossene Räume
Bild: Festo AG & Co. KG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Kuka hat eine neue Produktserie entwickelt. Der Roboter KR Iontec folgt auf den KR 60-3 und wurde für den Einsatz in klassischen und digitalen Produktionswelten entwickelt. Er zeichnet sich durch einen großen Arbeitsbereich aus, eignet sich für mittlere Traglasten und lässt sich sowohl am Boden, an der Wand als auch in Schrägstellung montieren. ‣ weiterlesen

Anzeige

Der modulare End-of-Line-Greifer Universal Box von Fipa kann Kartonagen in verschiedenen Größen bereitstellen, verschließen und palettieren. ‣ weiterlesen

Anzeige

Mit den Digital-Manufacturing-Lösungen von Fastems können nun Automatisierungssysteme in virtuellen Umgebungen realistisch dargestellt und getestet werden, bevor sie in Betrieb gehen. ‣ weiterlesen

Anzeige

Das Sicherheitssystem sBot Speed – UR von Sick soll für Sicherheit und Flexibilität in UR-Roboteranwendungen sorgen, indem es die Funktionen eines Sicherheits-Laserscanners mit denen der Sicherheitssteuerung Flexi Soft und des UR-Roboters kombiniert. ‣ weiterlesen

ABB hat in seine Simulations- und Offline-Programmier-Software RobotStudio 3D-Druck-Funktionen integriert. So lassen sich die Roboter des Unternehmens, die für die additive Fertigung zum Einsatz kommen, in 30 Minuten programmieren. Durch die neue Software, die Teil des PowerPac-Portfolios von RobotStudio ist, müssen Unternehmen keine manuelle Programmierung mehr durchführen und können so Prototypen schneller fertigen. ‣ weiterlesen

Taktomat hat mit dem Taktocube eine modular aufgebaute Maschinenzelle für schnell taktende Montageanlagen auf den Markt gebracht. Die Zelle ist flexibel skalierbar und bietet durch das modular aufgebaute Baukastensystem Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige