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Roboter/FTS-Kombination für die Fertigung

Mobil gemacht

Fest installierte Knickarmroboter sind darauf ausgelegt, HandlingAufgaben zu lösen, also z.B. Teile von einem Förderband zu nehmen, zu verpacken, zu sortieren oder Komponenten zu befestigen. So flexibel der Roboter auch in der Anpassung an unterschiedliche Routinen und Aufgaben ist, er kann sich nicht durch eine Werkstatt bewegen, um diese an verschiedenen Arbeitsplätzen auszuführen. Der Mehrwert einer mobilisierten Variante in Bezug auf Flexibilität und Produktivität ist damit durchaus hoch.

Das FTS kann sich auf einem Magnetband durch die Montagelinie bewegen und ist mit Sicherheits-Scannern ausgestattet, die das Gerät anhalten, wenn ein Hindernis den Weg versperrt. (Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.)

Das FTS kann sich auf einem Magnetband durch die Montagelinie bewegen und ist mit Sicherheits-Scannern ausgestattet, die das Gerät anhalten, wenn ein Hindernis den Weg versperrt. (Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.)

So kann z.B. die autonome FTS-Lösung von Mitsubishi Electric und dem britischen Maschinen- und Anlagenbauer Mirage einen hohen Mehrwert für die Fabrikhalle bieten. Das eigenständigen System aus mobiler Plattform und einem Melfa-Roboterarm wurde entwickelt, um Montagelinien vielseitiger zu machen und die Leistung der Anlage zu steigern. Auf diese Weise hat der Anwender die Möglichkeit, einen Roboter an mehreren Arbeitsplätzen einzusetzen, was eine Vielzahl von Vorteilen bietet. Der Roboter bewegt sich nicht nur entlang einer Produktionslinie von der Produktmontage bis zur bedarfsgerechten Bestückung, er kann auch Produktionslinien wechseln und dort arbeiten, wo er aktuell gebraucht wird.

Der Bediener kann mit dem Roboter und dem FTS über ein grafisches HMI von Mitsubishi Electric oder aus der Ferne über eine mit Wi-Fi verbundene Master Controlbox interagieren. (Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.)

Der Bediener kann mit dem Roboter und dem FTS über ein grafisches HMI von Mitsubishi Electric oder aus der Ferne über eine mit Wi-Fi verbundene Master Controlbox interagieren. (Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.)

Orientierung per Magnetband

Das FTS kann sich in der Montagelinie auf einem Magnetband bewegen. RFID-Tags werden verwendet, um dem mobilen System mitzuteilen, wo es anhalten, beschleunigen oder abbremsen soll. Zusätzlich ist es mit Sicherheitsscannern ausgestattet, die es ermöglichen, das Gerät anzuhalten, wenn ein Hindernis den Weg versperrt oder ein Bediener dem Fahrzeug zu nahe kommt. Roboter und Fahrzeug kommunizieren über eine SPS von Mitsubishi Electric, die mitteilt, wann das FTS die Station erreicht hat und die nächste Aufgabe übernehmen kann. Am jeweiligen Arbeitsplatz angekommen, kalibriert das externe Bildverarbeitungssystem vor der Ausführung der eigentlichen Aufgabe sich mit der Maschine, um kleine Abweichungen in der Ankunftsposition auszugleichen und berechnet vollautomatisch seine Position zur Station neu. Ist dieser Bezugspunkt einmal festgelegt, bleibt die Präzision des Industrieroboters erhalten. Ausgestattet mit einer Onboard-Versorgung, die bis zu 13 Stunden hält, kann das FTS eine komplette Schicht in der Fertigung durchlaufen. Danach lässt sich der Akku schnell und unkompliziert ausgetauschen.

Steuerung und Fernwartung

Der Bediener kann mit dem Roboter und dem FTS über ein Bedien-Terminal der GOT-Baureihe oder ferngesteuert über eine mit Wi-Fi verbundene Master Controlbox interagieren. Der Roboterarm ist außerdem mit den vorausschauenden Wartungswerkzeugen von Mitsubishi Electric ausgestattet, die es dem Bediener ermöglichen, Probleme in der Anlage schnell zu erkennen und Ausfallzeiten zu reduzieren. Durch die Steigerung der Bedienersicherheit, der Benutzerfreundlichkeit, der Netzwerkfähigkeit und der Flexibilität in der Fabrik zielt diese Lösung auf zukunftsfähige Produktionsumgebungen ab.

Roboter/FTS-Kombination für die Fertigung
Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.


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