Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Roboter und FTS in der Batterieherstellung

Mobilität 2.0

In der digitalen Pressegesprächsreihe ‚Auf einen Kaffee mit…‘ diskutierten Experten von Kuka und Webasto über die Mobilität von Morgen. Dabei im Mittelpunkt: Die intelligente Automatisierung in der Elektromobilität. Als Praxisbeispiel diente ein vollautomatisches Werk für die Produktion von Batterie-Packs für einen europäischen Bushersteller.

Im Webasto-Werk in Schierling werden unter anderem Batterie-Packs für einen europäischen Bushersteller gefertigt, der bereits auf Elektroantriebe setzt. (Bild: Kuka AG)

Im Webasto-Werk in Schierling werden unter anderem Batterie-Packs für einen europäischen Bushersteller gefertigt, der bereits auf Elektroantriebe setzt. (Bild: Kuka AG)

Für Dr. Joachim Döhner, Battery Senior Director Global Sales bei Kuka, und Christian Gallner, Director Plant Schierling bei Webasto, steht fest: Das Energiekonzept der Zukunft ist ohne Elektromobilität nicht denkbar. Die Transformation der Automobilbranche ist daher weltweit in vollem Gange. Zu Beginn der virtuellen Diskussionsrunde in Kukas Pressegesprächreihe ging es um den Mobilitätswandel und die daraus resultierende strategische Neuausrichtung der langjährigen Partner Kuka und Webasto. „Unsere Doppelstrategie beinhaltet zum einen die konsequente Stärkung unserer bestehenden Kerngeschäftsfelder Dach und Thermo und zum anderen die Erschließung neuer Geschäftsfelder, die zu unserem Kompetenzprofil passen. Dabei liegt der Fokus auf der Elektromobilität“, sagte Gallner. „Neben Hochvoltheizern und Batteriesystemen beinhaltet das Produktportfolio auch Ladelösungen für private und gewerbliche Kunden.“ Den ersten gemeinsamen Schritt hin zu modularen und automatisierten Fertigungs- und Logistikprozessen in der Batterieproduktion für die Elektromobilität haben Kuka und Webasto bereits gesetzt: die Realisierung einer vollautomatischen Produktionsanlage für Batteriesysteme.

 (Bild: Kuka AG)

„Mit der Multi-Product-Line bei Webasto haben wir eine Anlage realisiert, die die Anforderungen von Industrie 4.0 im Rahmen der industriellen Produktion konsequent umsetzt. “ Dr. Joachim Döhner, Kuka (Bild: Kuka AG)

Batteriefertigung in der Praxis

Im Webasto-Werk in Schierling im Landkreis Regensburg, Bayern, ist die Produktion von Batterie-Packs für einen europäischen Bushersteller bereits angelaufen. Derzeit sind dort rund 120 Mitarbeiter in der Batteriefertigung beschäftigt. Mit der flexiblen Multi-Product-Line haben die Partner eine modere Produktionsanlage für Batteriesysteme geschaffen. „Seit Ende 2019 können wir bis zu 40.000 Batteriesysteme im Jahr produzieren,“ erklärt Gallner. „Unsere Produktion in Schierling ist jetzt Blaupause für andere Webasto-Batteriewerke, z.B. im koreanischen Dangjin.“ Das Besondere dieser Anlage? Eine flexible Anlagenverkettung mit personensicheren fahrerlosen Transportfahrzeugen sorgt für mehr Flexibilität und offene Bodenflächen. Die Trennung von Logistik und Produktion durch ein Kioskkonzept ermöglicht eine variable Teilelogistik. Und zu guter Letzt: für jederzeit konfigurierbare und erweiterbare Produktionszellen sorgen modulare Produktionsstationen. „Mit der Multi-Product-Line bei Webasto haben wir eine Produktionsanlage realisiert, die sowohl die Anforderungen von Industrie 4.0 im Rahmen der industriellen Produktion konsequent umsetzt, als auch den entscheidenden Wettbewerbsvorteil gewährleistet,“ erklärt Döhner. Kuka hat sich in der Batteriefertigung auf die Modul- und Packmontage spezialisiert, inklusive End-of-Line-Test. Des Weiteren zählt das Unternehmen die Montage von Elektromotoren sowie aller Komponenten für den elektrischen Antriebsstrang zu seinen Kompetenzen. Auch das Thema Brennstoffzellen steht im Fokus der Aktivitäten.

Roboter und FTS in der Batterieherstellung
Bild: Kuka AG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

ABB hat sein Portfolio an Großrobotern um zwei neue Produktfamilien erweitert. Die ABB-Roboter der Typen IRB 5710 und 5720 zeichnen sich durch eine höhere Geschwindigkeit, Präzision und Flexibilität sowie ein robusteres Design mit integrierter Verkabelung aus. ‣ weiterlesen

Anzeige

Aufgrund der zeit- und kostenintensiven Programmerstellung, die für jedes Robotermodell individuell erfolgen muss, scheuen sich viele Unternehmen, Roboter einzusetzen. Die auf anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben spezialisierte Firma ACP Systems ermöglicht durch den Einsatz der Software ArtiMinds Robot Programming Suite die intuitive und herstellerunabhängige Programmierung der Bewegungsbahnen. Die Automatisierung mithilfe des Roboters wird dadurch einfacher, schneller und effizienter. Darüber hinaus lassen sich auch Anwendungen realisieren, die bisher nicht möglich waren.‣ weiterlesen

Anzeige

Das Unternehmen Skyline Robotics aus Tel Aviv automatisiert die Fassadenreinigung für Wolkenkratzer in aller Welt und setzt dafür Roboter von Kuka ein. Das selbst entwickelte System Ozmo kombiniert den KR Agilus mit einem computergestützten Bildverarbeitungssystem, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Was vorher drei bis vier Monate harter körperlicher Arbeit erforderte, schafft das System automatisch in knapp der Hälfte der Zeit. Das System sorgt außerdem für Sicherheit, indem es menschliche Arbeitskräfte auf der Arbeitsbühne ablöst.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Das Heiß-Aktiv-Plasmaverfahren Acerios von Fronius entfernt partikuläre und filmische Verunreinigungen sowohl von metallischen als auch nichtmetallischen Oberflächen. Der Automobilhersteller Audi setzt das Verfahren seit mittlerweile zwei Jahren bei dünnen Alu-Karosserieteilen ein: Dort wo die Bleche für das Bolzenschweißen vorbereitet werden müssen, ist es so gelungen, die anfallenden Reinigungskosten zu reduzieren und die Ressourceneffizienz zu steigern.‣ weiterlesen

Anzeige

Viele Lebensmittelhersteller haben in den letzten Jahren die Wettbewerbsvorteile der Automatisierung erkannt und investieren zunehmend in Lösungen, wie z.B. Pick&Place-Roboter. Das Ziel im Verpackungsbereich ist dabei mehr Flexibilität und Effizienz für die Fertigung sowie die bestmögliche Qualitätssicherung für das Produkt.‣ weiterlesen

Anzeige

In der Fleischverarbeitung sind perfekt geschliffene Handmesser eine entscheidende Voraussetzung. Um dies zu gewährleisten, hat der Systemintegrator Glaess Software & Automation für das Unternehmen Knecht Maschinenbau eine roboterbasierende Schleifanlage für Handmesser in der Fleischverarbeitung konzipiert. Sie ist in der Lage, die bisher eingesetzten Vierachsportale hinsichtlich Qualität und Flexibilität zu übertreffen.‣ weiterlesen