Anzeige

Passende Roboterperipherie für Cobots

MRK greifbar machen

Kollaborierende Roboter, so genannte Cobots, gelten als wichtiger Baustein für die Zukunft der Automatisierung. Entsprechend haben fast alle etablierten Roboterhersteller schon spezielle Modelle auf dem Markt vorgestellt. Doch für die erfolgreiche Umsetzung einer MRK-Applikation bedarf es nicht nur der Kinematik, sondern auch passender Greifer und weiterem Zubehör.

MRK-Greifer der Serie HRC von Zimmer (Bild: Zimmer Group)

MRK-Greifer der Serie HRC von Zimmer (Bild: Zimmer Group)

Der Bereich der Industrieroboter wächst stark weltweit und bringt dabei eine Vielzahl an Neuerungen aus Forschung und Entwicklung hervor. Oft handelt es sich dabei um sogenannte Cobots, also Robotermodelle, die für die Mensch/Roboter-Kollaboration (MRK) geeignet sind. Diese kollaborierenden Roboter sind vor allem auf den Einsatz in industriellen Applikationen ausgelegt und gelten dort als wichtiger Baustein für die Zukunft der Automatisierung. Neben einer Funktion als Datensammler, die bei Bedarf in Echtzeit alle relevanten Informationen an IT-Systeme zur Verarbeitung weiterleiten können, sollen die MRK-Roboter vor allem bei eintönigen oder gefährlichen Tätigkeiten als Assistenten eingesetzt werden. Im Gegensatz zu den flinken und starken aber unsensiblen Industrierobotern, die aus Sicherheitsgründen in Zellen und hinter Schutzzäunen installiert werden müssen, arbeiten die kollaborativen Roboter dem Menschen ergonomisch zu. Weil auf eine räumliche Abgrenzung verzichtet werden kann, sind diese Lösungen zudem flexibel an beliebiger Stelle in der Fertigung einsetzbar. Während viele Cobot-Modelle schon einige Zeit auf dem Markt sind, müssen die Anbieter von Peripherie wie Greifer oder Zubehör meist im Bereich MRK noch Boden gutmachen.

Ansteuerung der Zimmer-Komponenten über die Bedienoberfläche von Universal Robots (Bild: Zimmer Group)

Ansteuerung der Zimmer-Komponenten über die Bedienoberfläche von Universal Robots (Bild: Zimmer Group)

Passende Roboterperipherie für Cobots
Bild: Zimmer Group


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Sie hatte es tatsächlich gesagt, die Bundeskanzlerin. Angela Merkel monierte schon 2016, dass ausländische - konkret: chinesische - Unternehmen sich Hochtechnologie 'Made in Germany' einverleiben. Aber da waren bereits mehrere Kinder in diverse Brunnen gefallen, wenn dieses Bild erlaubt ist. Beim Augsburger Roboter- und Anlagenbauer Kuka könnte es bald richtig knallen.‣ weiterlesen

Anzeige

Anfang Februar begrüßte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Fach- und Führungskräfte aus der Logistik und Materialflussplanung, dem Einzel- und Versandhandel, Anlagenhersteller sowie Systemintegratoren zum Technologieseminar Roboter im Warenlager.‣ weiterlesen

Anzeige

Laut VDMA hat sich der Umsatz der deutschen Bildverarbeitungsindustrie in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Ein guter Anlass für die 33. Ausgabe der Messe Control, die Fläche zu erweitern. Die neu hinzugekommene Halle 8 soll künftig die zentrale Plattform für QS-Systeme, QS-Software und QS-Services werden.‣ weiterlesen

Die diesjährige Hannover Messe wartet unter dem Motto 'Integrated Industry - Industrial Intelligence' in diesem Jahr verstärkt mit den Themen Vernetzung von Mensch und Maschine sowie künstliche Intelligenz auf. Neben Neuheiten von zahlreichen Herstellern aus den Bereichen Industrieautomation und IT informiert auch ein Robotikkongress über die neusten Trends auf den Gebieten MRK, Safety, Sensorik und Vision.‣ weiterlesen

Kleine und mittlere Unternehmen können häufig keine großen Budgets für die Automatisierung ihrer Fertigung einplanen. Kostengünstige Scara-Roboter bieten hier eine Alternative und ermöglichen kurze Amortisationszeiten. Aufgrund von integrierter Steuerung, intuitiver Bedienung und schneller Umrüstbarkeit sind sie zudem sehr flexibel einsetzbar.‣ weiterlesen

Bei dem Industrierobotertyp Scara handelt es sich um einen horizontalen Gelenkarmroboter. Diese Kinematik ist vor allem für ihre schnellen und wiederholgenauen Bewegungen bekannt und eignet sich daher in erster Linie für Pick&Place-Anwendungen sowie kleinere Montage- und Fügeaufgaben.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige