Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neue FTS-Familie Vario Move

Verdoppelter Lebenszyklus, halbierte Lieferzeit

Bisher rüstete EK Automation hauptsächlich Fahrzeuge für den fahrerlosen Betrieb um oder konstruierte kundenspezifische Lösungen. Zur Logimat stellt das Unternehmen jetzt aber den komplett eigenentwickelten FTS-Baukasten Vario Move vor. Mit diversen Anbauten lässt sich ein breites Einsatzspektrum in Produktion und Logistik abdecken. Ein Fokus soll dabei auf langer Lauf- und kurzer Lieferzeit liegen.

VARIO MOVE L: Automatisierter Hochhubwagen in der Basisausführung (Bild: E&K Automation GmbH)

Bild: E&K Automation GmbH

Beim Lebenszyklus von automatisierten Flurförderfahrzeugen, der in der Regel etwa ein Jahrzehnt beträgt, sah EK Automation deutliches Verbesserungspotenzial. Mit einer modularen Konstruktion, der Verwendung hochwertiger Bauteile und einem wartungsfreundlichen Design soll Vario Move zu einer Verdoppelung der Lebenszeit führen. Das neue Fahrzeug besteht aus einer Antriebseinheit und diversen Anbauten. Ob Hub- oder Transportaufgabe, das FTS kann mit unterschiedlichen Lastaufnahmemitteln für die jeweiligen Bedürfnisse ausgestattet werden. Der Vorbau ist so konstruiert, dass Anbaumodule problemlos über eine Standardschnittstelle integriert und auch wieder abgekoppelt werden können. Die Auswahl des Sortiments an Lastaufnahmemitteln beruht auf der langjährigen Erfahrung des Anbieters. Die Fahrzeuge sind zudem mit moderner Sicherheitstechnik ausgestattet. Alle wesentlichen Navigationstechniken lassen sich für die automatisierten Transportfahrzeuge einsetzen. Das Lithiumionen-Energiesystem ist wartungsfrei und ermöglicht ein vollautomatisiertes Laden.

 

VARIO MOVE GG: Automatisierter Gegengewichtsstapler mit freitragenden Gabeln (Bild: E&K Automation GmbH)

Bild: E&K Automation GmbH

Wartungsfreundliches Design

Auch im Bereich der Wartung, die bisher für automatisierte Serienfahrzeuge sehr aufwändig war, setzt der Hersteller auf Verbesserungen. Bei herkömmlichen Lösungen musste oft der gesamte Vorbau zerlegt werden. Bei Vario Move wurde hingegen auf einfache Erreichbarkeit aller Komponenten Wert gelegt. Eine Abdeckhaube mit Gasdruckfeder ermöglicht ergonomischen Zugang zur Fahrzeugsteuerung. Zusätzlich lässt sich die Frontabdeckung wie eine Motorhaube mit wenigen Handgriffen abnehmen und legt die gesamte Technik frei. Der untere Bereich der Fahrzeugfront mit der Sicherheitstechnik ist zudem noch einmal eigenständig integriert, er lässt sich bei möglichen Beschädigungen separat und unkompliziert austauschen. Die Vereinheitlichung der Konstruktion für unterschiedliche Fahrzeugtypen – je nach Wunsch sind Hubmasten in unterschiedlichen Höhen sowie diverse Lastaufnahmemittel wählbar – hat gleichzeitig den Vorteil, dass sich der Schulungsaufwand für Servicetechniker deutlich reduziert. Gleichzeitig kann auch das Ersatzteillager verkleinert werden.

VARIO MOVE AF: Automatische Förderung mittels Rollenbahnen (Bild: E&K Automation GmbH)

Bild: E&K Automation GmbH

Halbierte Lieferzeit

Ein weiterer Fokus bei Vario Move liegt auf einer Reduzierung der Lieferzeit bis zu 50 Prozent. „Unsere Kunden haben sehr spezielle Anforderungen an ihre Fahrerlosen Transportfahrzeuge“, erklärt Andreas Böttner, CEO bei EK Automation. Entsprechende Anpassungen seien bisher mit viel Aufwand und Extrakosten verbunden gewesen. Da beim neuen FTS-Baukasten sowohl die Antriebseinheit als auch die Lastaufnahmemittel standardisiert sind und auf Lager vorgehalten werden können, soll sich die Lieferzeit der Fahrzeuge erheblich beschleunigen. Insgesamt hat EK Automation ein Transportfahrzeug entwickelt, dessen Kosten/Nutzen-Rechnung überzeugen und seinen Anwendern nachhaltige Planungssicherheit ermöglichen soll. „Bei entsprechender Wartung und Pflege ist der Vario Move 20 Jahre in Betrieb“, versichert Böttger. Vorgestellt wird das neue System auf der Logimat, ab Ende 2020 soll es verfügbar sein.

Neue FTS-Familie Vario Move
Bild: E&K Automation GmbH


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Nach drei Jahren Entwicklungszeit wurde das Gemeinschaftsprojekt SINA (Smarte Kommissionierlösungen für die Intralogistik Automatisierung) in einer Live-Demo offiziell gelauncht. Es handelt sich um eine gemeinsame Entwicklung der Firmen Ecosphere Automation, Effimat, Mobile Industrial Robots, Piab, Robominds, ROEQ, Sick und Universal Robots für die automatisierte Kommissionierung im Lager.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Gemeinsam mit CSi Industries präsentiert Mobile Industrial Robots auf der diesjährigen Fachpack eine End-of-Line-Anwendung mit dem MiR1350-Roboter. Der kürzlich gelaunchte Transportroboter ist mit einer Traglast von bis zu 1.350kg der leistungsstärkste im Portfolio des dänischen Unternehmens und verfügt über eine IP52-Klassifizierung. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die FlexBuffer-Zelle von ABB lässt sich überall dort einsetzen, wo Waren sequenziert, gepuffert, gelagert oder konsolidiert werden müssen, z.B. in Logistikzentren, bei Lebensmittelproduzenten, im Gesundheitswesen, bei der Produktion von Konsumgütern, in Restaurants oder im Einzelhandel. Das System umfasst einen ABB-Roboter, verschiedene Greifer, ein Softwarepaket, Lagerregale sowie Förderbänder zur Ein- und Ausschleusung der Waren.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Das modular konfigurierbare LS-Hybrid-System von Weiss ist mit einem Kurve/Linearmotor-Bandantrieb ausgestattet, der auf den Funktionen des integrierten eCam-Moduls basiert. Mit Transportzeitverkürzungen von 40 Prozent bei etwa 60 Takten/min lassen sich, abhängig von Hub und Prozesszeit, Montagestationen sequenziell bedienen, während langsamere Stationen entsprechend parallelisiert mit Bauteilen versorgt werden. ‣ weiterlesen

Anzeige

Das Beladegerät Robot Easy 800 von Erowa zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise, hohe Konfigurierbarkeit und eine Transferleistung bis 800kg aus. Werkstücke mit einem Durchmesser von 850×1.000mm werden sicher und zuverlässig auf die Fertigungsmaschine geladen. Der integrierte Roboter eignet sich daher, um Paletten des MTS-Systems des Unternehmens zu bewegen. ‣ weiterlesen

Anzeige

EK Robotics konzipiert nun auch Lösungen für die Outdoor-Transportautomation, z.B. zur Bereichsverknüpfung. Mit einer angepassten technischen Ausrüstung der Fahrzeuge und einer speziell auf den Betrieb im Freien abgestimmten Navigation berücksichtigen die Systeme die besonderen Anforderungen im Außenbereich.  ‣ weiterlesen