Anzeige

3D-Ultraschall für die Nahfelderkennung bei autonomen Fahrzeugen

Perfektes Parkmanöver

Enge Parklücken in Parkhäusern oder überfüllte Parkplätze stellen auch für routinierte Fahrer alltägliche Herausforderungen dar. So verwundert es nicht, dass viele Unfälle sich in einer Parksituation ereignen. Ein 3D-Ultraschallsensor mit Echoortung nimmt nun das Nahfeld von autonomen Fahrzeugen ins Visier.

 (Bild: Toposens GmbH)

(Bild: Toposens GmbH)

Wie kann es möglich sein, dass über 20 Prozent aller Autounfälle in einer Parksituation passieren? Trotz Parkassistenten, wie Kameras oder PDCs, kann der Fahrer sein Umfeld auch bei niedrigen Geschwindigkeiten nicht immer fehlerfrei wahrnehmen. Enge Parklücken in Parkhäusern oder überfüllte Parkplätze stellen auch für routinierte Fahrer alltägliche Herausforderungen dar. Bei näherer Betrachtung ist es ziemlich rücksichtslos, sein Auto nicht mit dem neuesten Stand der Sensortechnologie auszustatten und somit mehrere bewegte Tonnen unbeaufsichtigt zu lassen. Mit Hilfe der von Toposens angebotenen Sensortechnologie können Autos sogar in den schwierigsten Situationen autonom einparken. Da jede Fahrt aus einer Parkposition beginnt und mit einem Parkmanöver endet, ist es unabdinglich, das direkte Umfeld autonomer Fahrzeuge zu detektieren. Der Fokus aktueller Sensor-Technologien liegt hauptsächlich auf der Erkennung von weiten Distanzen, die direkte Umgebung (0 bis 5m) wird oft außer Acht gelassen.

3D-Ultraschallsensor mit Echoortung

Toposens hat einen 3D-Ultraschallsensor entwickelt, der auf dem Prinzip der Echoortung beruht, um wie eine Fledermaus sein Umfeld in 3D in Echtzeit wahrzunehmen. Der aktuelle Sensor ist besonders dafür geeignet, das Nahfeld von autonomen Fahrzeugen zu erkennen. Er ist klein, robust gegen Umwelteinflüsse, liefert einen kontinuierlichen Datenstrom, der kaum Verarbeitung benötigt und kostet wenig in der Produktion.

 (Bild: Toposense GmbH)

(Bild: Toposense GmbH)

Entwicklungskit für Automobilhersteller

Aktuell arbeitet Toposens an einer neuen Sensorversion, die im Juni auf den Markt kommen soll und unter anderem an Automobil- und Robotikhersteller gerichtet ist. Das System, das sowohl als Entwicklungskit als auch in größeren Stückzahlen verfügbar sein wird, besteht aus der Sensorhardware, einem Softwarepaket inkl. ROS Node sowie verschiedenen Tutorials, die den Einstieg in die neue 3D-Technologie erleichtern sollen. Das Kit kann in Robotern und Fahrzeugen verbaut werden, um sowohl ruhende, als auch bewegte Objekte zu erfassen. Hoch optimierte Algorithmen, die auf einem Chip laufen, der direkt auf dem Sensor verbaut ist, ermöglichen es dem Sensor, quasi mit Schall zu sehen. Dementsprechend kombiniert der Sensor die Vorteile von preiswerter und bewährter Ultraschallhardware mit der Datenqualität von komplexen 3D-Sensorsystemen. Die Kombination aus hoch entwickelter Software und handelsüblicher Hardware sorgt für einen 3D-Sensor, der sich gut in Anwendungen aus der Automobilindustrie eingliedert.

3D-Ultraschall für die Nahfelderkennung bei autonomen Fahrzeugen
Bild: Toposens GmbH


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Stefan Roßkopf, Geschäftsführer bei Teamtechnik, kann mit dem Geschäftsverlauf eigentlich sehr zufrieden sein. Doch er wirkt beim Thema E-Mobilität etwas angefasst, weil es nicht so recht vorangeht.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit seinen Vision-Sensoren ist SensoPart in vielen Roboteranwendungen vertreten. Pünktlich zum 25-jährigen Firmenbestehen hat sich ROBOTIK UND PRODUKTION mit CEO Theodor Wanner über die Entwicklung des Unternehmens und die steigenden Anforderungen aus dem Automatisierungs- und Robotikbereich unterhalten.‣ weiterlesen

In der größten Fabrik für Körperpflegeprodukte im Nahen Osten und in Afrika wurde eine Anlage mit modularem Design benötigt, um mit platzsparenden und reaktiven Produktionslinien kürzere Markteinführungszeiten zu erhalten. Für die angestrebte Verarbeitung acht verschiedener Formate bei einer Produktionsleistung von 350 Produkten pro Minute und pro Anlage bei gleichzeitiger Verkürzung der zahlreichen täglichen Umrüstungen auf nur zehn Minuten kamen zwei robotergestützte End-of-line-Anlagen zum Einsatz.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Be- und Entladung von Sinteröfen erfolgt in der Regel manuell und ist mit hohen Belastungen durch Hitze und Schmutz verbunden. Um diese zu automatisieren, eignet sich eine Lösung mit Horizontal-Knickarmrobotern. Durch das modulare Konzept lassen sich die einzelnen Module, wie Maschinengestell, Roboter, Greifhand oder Vision-System, problemlos für ähnliche Aufgaben mit beliebigen Formaten anpassen.‣ weiterlesen

Dank einer Echtzeitkorrektur für Verzeichnung, Shading und perspektivische Verzerrung bietet Baumer für die VeriSens Vision-Sensoren nun einen Weg zur exakten Bildauswertung verzeichneter Bilder. Die korrigierten Bilder sehen danach wie aus der Vogelperspektive aufgenommen aus.‣ weiterlesen

Schweißnahtvorbereitungen per manuellem Autogenschneider oder Winkelschleifer nehmen viel Zeit in Anspruch. Eine automatisierte Schneidlösung mit einer Zone für die Bearbeitung mittels Roboter kann hier Abhilfe schaffen. Aufgrund des auf der Anlage montierten Roboterarms ist die CNC-Plasma- und Autogen-Portalschneidanlage in der Lage, sowohl Bleche als auch besonders große und dickwandige Rohre zu schneiden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige