Anzeige
Anzeige

Produktionszeiten reduzieren

Automatisches Kernlegen über Portalrobotik

Wie in allen Industriezweigen ist die Produktion von Transformatorenkernen, für Leistungs- und Verteiltransformatoren, dem Diktat der Reduktion von Produktionszeiten und damit Kosten unterworfen. Um die Effizienz der Transformatoren zu steigern, sind desweiteren hohe Wiederholgenauigkeiten und höchste Präzision gefragt. Automatische Legesysteme liefern hier eine zuverlässige und effiziente Lösung, die sich flexibel an spezielle Kundenbedürfnisse anpassen lässt.

Bild: Güdel Group AG

Die Kernlegesysteme von Güdel eignen sich für kleine und grosse Transformatoren mit einer Schenkellänge von 0,5 bis über 10m. Flexibel ist das System auch bezüglich der zu stapelnden Bleche. Mit oder ohne Lochung können sie mit sehr hoher Genauigkeit positioniert werden. Bei Blechen mit Loch ist die Pin-on-Gripper-Funktion und die Kamera am Greifer zur Locherkennung für den präzisen Legeprozess massgeblich. Bleche ohne Loch werden auf einem Zentriertisch vorzentriert und anschliessend auf dem jeweiligen Stack abgelegt. Zu jedem Zeitpunkt ist ein Eingreifen in den Legevorgang möglich. Das beinhaltet auch das Stoppen und das Weiterlegen an jeder beliebigen Stelle mit der Einzelschrittfunktion.

Funktionale Software

Die Software des Kernlegesystems bietet eine Vielzahl nützlicher Funktionen. So wird bei der Aufnahme eines Bleches automatisch dessen Dicke gemessen und protokolliert. Parallel wird in einer frei programmierbaren Sequenz eine Höhenmessung des Kerns vorgenommen. Kerndaten können direkt vom Netzwerk heruntergeladen oder am Bedienpanel abgerufen werden. Die Logbuchfunktion sammelt alle Messdaten und editierten Daten. Frei programmierbar sind Lagen mit ein, zwei oder mehreren Blechen, Steps, Zyklen, Blechbreiten und vieles mehr. Ebenso wie Stopps für das manuelle Einfügen von Lagenisolationen und Kühlkanälen. Im Falle einer Störung wird die Anlage sofort gestoppt und alle Details umgehend angezeigt und vermerkt.

Remote Support und Diagnose

Die Remote Support und Diagnose Funktion verbindet das Legesystem auf Wunsch direkt mit den weltweit im Einsatz befindlichen Servicemitarbeitern von Güdel. Mit den robotergestützten oder portalgebundenen Kernlegesystemen zeigt Güdel seine Erfahrung in der Robotik und Automation. Mit dem modularen Baukastensystem sind alle Anlagen skalierbar und decken den gesamten Bereich an Transformatorenkerngrössen ab. Die ausgefeilte Technologie macht die Produktionsprozesse effizient und schlank, die Anlage ist im Resultat langlebig, zuverlässig und präzise.

Automatisches Kernlegen über Portalrobotik
Bild: Güdel Group AG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Sunil Raibagi, der neue Vice President Strategy and Business Development bei der Zimmer Group, soll deren System- und Projektgeschäft mit frischen Impulsen beleben. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Geschäftsbereich Systemtechnik. Der hat nach den Worten von Vertriebs- und Entwicklungschef Achim Gauß Potenzial, "in den verschiedensten Bereichen zu wachsen".‣ weiterlesen

Anzeige

Der Cobotta ist ein kompakter Cobot von Denso Robotics, der für eine sichere Mensch/Roboter-Kollaboration entwickelt wurde. Auf der diesjährigen Hannover Messe zeigte er sein gesamtes Leistungsspektrum von der automatischen Montage über Pipettieren, Schrauben oder Klebstoffdosierung, auf einer mobilen Plattform oder einer Linearachse montiert oder ergänzt durch ein Vision-System. Darunter sind vier Applikationen besonders interessant.‣ weiterlesen

Anzeige

Viele Unternehmen setzen bereits Roboter und Cobots aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile ein. Der Einsatz von Cobots verbessert die Arbeitsplatzsituation des einzelnen Mitarbeiters: Körperlich schwere sowie alltägliche monotone Produktionsarbeiten werden von ihnen übernommen und entlasten auf diesem Weg den Menschen. Wird der Einsatz des Roboters mit der Anwendung der virtuellen Inbetriebnahme verknüpft, so werden weitere Vorteile realisierbar - sowohl für den Kunden, als auch den Lieferanten.‣ weiterlesen

Anzeige

2019 wurde ein neues Modell der zweiarmigen Kawasaki-Scara-Roboterserie DuAro, der DuAro2, in Europa eingeführt. Bei der Serie handelt es sich um kollaborative Roboter, die erstmals im Juni 2015 von Kawasaki Heavy Industries und Kawasaki Robotics vorgestellt wurden. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die um rund 40 Prozent verringerten Dimensionen der Basis, die Möglichkeit, Roboterarme und Basis zu trennen sowie eine Extraachse, die dem Roboter größeren Hub verleiht.‣ weiterlesen

Anzeige

Bei einer neuen Leichtbaukinematik werden die Hauptachsen zwei und drei über sogenannte Viergelenkketten angetrieben. Die Bewegungs- und Kraftübertragung erfolgt also nicht direkt an den Roboterachsen, sondern indirekt. Die Antriebswellen und die eigentliche Roboterachse liegen nicht an der gleichen Position, was verschiedene Vorteile bietet.‣ weiterlesen

Anzeige

Das One-Screw-System von Tünkers ist ein modulares Greifsystem, das in der Variante des Doppelprofils TOS 002 für schwere und große Bauteile geeignet ist, wie z.B. Seitenwände und Unterböden in der Automobilproduktion.  ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige