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Endeffektor aus dem 3D-Drucker

Gewichtsreduktion und Zeitvorteil

Auf diesem Weg wurden das Gesamtvolumen und das Gewicht des Bauteils reduziert. Die geringe Anzahl der Supports und ihre geringe Kontaktfläche in unkritischen Bereichen mit dem Bauteil wirkten sich zudem positiv auf die Nachbearbeitung aus. Als finaler Schritt mussten dann nur noch die Gewinde für die Montage geschnitten werden. Gegenüber dem ursprünglichen 3D-Druck-Modell des Anwenders wurde sogar noch ein weiterer Zeit- und Kostenvorteil erzielt: die Erhöhung der Anzahl der Bauteile pro Baujob von 28 auf 46. Die neue Bauteilgeometrie erlaubt eine effizientere Anordnung auf der Bauplattform. Während das additiv gefertigte Anwendermodell bereits 79 Prozent weniger Volumen besaß als der ursprüngliche, gefräste und gebohrte Greifer, besitzt der von Materialise angepasste Greifer sogar nur noch sechs Prozent des Volumens des Originalbauteils. Die Kosten pro Sauggreifer wurden insgesamt um die Hälfte gesenkt.

Endeffektor aus dem 3D-Drucker
Bild: Materialise


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