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ABB-Roboter werden Bestandteil des Automatisierungsportfolios von B&R

Roboter und Maschine werden eins

B&R hat die Integration von ABB-Robotern in sein Automatisierungsportfolio bekanntgegeben. Die Verschmelzung von Robotik und Maschinensteuerung soll für eine hohe Flexibilität und Präzision in der Fertigung sorgen, um Losgröße 1 und individualisierte Massenproduktion einfacher umzusetzen.

 (Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH)

(Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH)

Unter den ABB-Robotern, die in das B&R-Automatisierungsportfolio integriert werden, steht eine große Auswahl an Knickarm-, Scara-, Delta- und Palettierrobotern in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlichen Nutzlasten zur Verfügung. Durch die Kombination von Robotik und Automatisierung wird nur noch eine Steuerung und ein Engineering-System für die Entwicklung, Diagnose und Wartung benötigt. Ein eigener Schaltschrank für den Roboter ist nicht notwendig.

Einfache Implementierung

Die benutzerfreundliche Programmierung ist ein weiterer Vorteil, der sich aus der Verschmelzung von Roboter und Maschine ergibt. Die Entwicklungszeit wird dadurch verkürzt. Mit den vorgefertigten Softwarebausteinen von Mapp Technology können Entwickler die Maschinenapplikation einschließlich der Robotik parametrieren – Kenntnisse spezieller Robotiksprachen sind nicht erforderlich. Auch sichere Roboterapplikationen lassen sich so einfacher umsetzen. „Normalerweise ist ein Roboter ein in sich geschlossenes System mit einer eigenen Steuerung und einem eigenen Schaltschrank. Engineering, Diagnose und Wartung laufen über eigenständige Systeme mit einer speziellen Robotiksprache, für die oft ein speziell geschulter Programmierer benötigt wird“, sagt Sebastian Brandstetter, Produktmanager für integrierte Robotik bei B&R. „Mit der vollständigen Integration von ABB-Robotern in das B&R-Automatisierungssystem beziehen Kunden nun Roboter und Maschinensteuerung von nur einem Anbieter. Für den Maschinenentwickler macht es in Zukunft keinen Unterschied, ob er eine Einzelachse oder einen Roboter in seine Maschine implementiert. Die Tools, die Engineering-Umgebung und der Ansprechpartner bei B&R sind die gleichen.“

Hohe Präzision

Da der Roboter keine eigene Steuerung mehr benötigt, entfallen alle Schnittstellen zur Maschine.Sämtliche Achsen und Sensoren kommunizieren nun in einem gemeinsamen Netzwerk, was die Präzision in den Mikrosekundenbereich hebt. Zudem wird die Synchronisierung zwischen Sensoren und Roboterbewegungen einfacher. Das Ergebnis einer Qualitätsüberprüfung durch eine Vision-Kamera von B&R kann in weniger als einer Millisekunde in einen Steuerungsbefehl für einen ABB-Roboter umgewandelt werden. Dieser entfernt ohne manuellen Eingriff fehlerhafte Werkstücke aus dem Produktionsprozess, ohne diesen zu verlangsamen. „Der Wegfall von separater Hardware und getrennten Kommunikationsnetzen und Anwendungen macht die Synchronisierung zwischen dem Roboter und anderen Maschinenkomponenten exakter. Die Bewegungen des Roboters und aller Maschinenachsen lassen sich mit mikrosekundengenauer Präzision synchronisieren. Die Produktivität der Maschine und der Durchsatz werden erhöht.“ Die Roboter werden wie jede andere Automatisierungskomponente in der B&R-Entwicklungsumgebung programmiert. So können Anwender den kompletten Bewegungsablauf einer Maschine inklusive Robotik anhand eines digitalen Zwillings simulieren und anpassen, bevor die Maschine gebaut wird. Das beschleunigt die Entwicklung und macht sie kostengünstiger. So kann der Wunsch, Robotik in die eigenen Produktionsmaschinen zu integrieren, leicht umgesetzt und der Investitionsertrag gesteigert werden.

ABB-Roboter werden Bestandteil des Automatisierungsportfolios von B&R
Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH


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