Anzeige
Anzeige
Anzeige

Projekt Aquias: Roboter unterstützt behinderte Mitarbeiter

Im Projekt Aquias entwickeln Wissenschaft und Industrie Lösungen für die Mensch/Roboter-Kollaboration. Beim Demonstrationstag am 10. Mai präsentierte das Projektteam des Fraunhofer IAO einen Arbeitsplatz in der Düsenmontage der Firma Isak. Der dort eingesetzte Bosch-Roboter Apas Assistant arbeitet schwerbehinderten Produktionsmitarbeitern zu und eröffnet ihnen neue Arbeitsmöglichkeiten.

 (Bild: Fraunhofer-Institut IAO)

(Bild: Fraunhofer-Institut IAO)

Er übernimmt ergonomisch ungünstige Aufgaben des Ausgangsarbeitsplatzes, die für den Menschen belastend wirken. Abschließende Kontroll- und Prüfaufgaben bleiben dagegen beim Mitarbeitenden. Mit seinem Greifer zieht der Roboter die Werkteile des Mitarbeiters zu sich und schiebt sie nach Bearbeitung wieder zurück. So gleicht er die unterschiedliche Reichweite der schwerbehinderten Menschen beim Greifen aus. Außerdem benötigen die Beschäftigten aufgrund ihrer unterschiedlichen Einschränkungen individuelle Tischhöhen, die je nach aktueller körperlicher Verfassung im Tagesverlauf variieren. Der Produktionsassistent kann sich dabei auch im laufenden Betrieb mit seinem Roboterarm flexibel an die veränderte Tischhöhe der Mitarbeiter anpassen.

Projekt Aquias: Roboter unterstützt behinderte Mitarbeiter
Bild: Fraunhofer-Institut IAO


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mit dem Set Robotics TXT 4.0 Base von Fischertechnik sollen sich komplexe technische Zusammenhänge aus dem Alltag im Unterricht spielerisch erlernen lassen. Vier Ergänzungssets ermöglichen darüber hinaus das Eintauchen in die Welt des autonomen Fahrens, in die Roboterprogrammierung und in das Internet of Things. ‣ weiterlesen

Anzeige

Cogniteam hat mit Nimbus ein Betriebssystem entwickelt, das von der Entwicklung bis zum Einsatz des Roboters genutzt werden kann. Während Hardware-Ingenieure die physischen Aspekte der Roboter entwickeln, können sie parallel die Baupläne in Nimbus hochladen und den Software-Teams die Programmierung des Roboters in einer simulierten Umgebung ermöglichen. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die flexible und kompakte Palettierzelle der MRZ-Serie von De Man Automation+Service eignet sich für einen unkomplizierten Einstieg in die Roboterpalettierung. Sie ist derzeit unter anderem bei der Firma Jens Rosnerski im Einsatz. Dort stapelt sie Säcke mit Kies auf Europaletten. ‣ weiterlesen

Omron stellte auf der diesjährigen Motek gemeinsam mit dem Partner MartinMechanic autonome Lösungen für den Materialtransport vor, darunter der für Traglasten bis 1,5t konzipierte HD-1500. Er wurde erstmals auf einer deutschen Messe vorgestellt und eignet sich für den Transport ganzer Europaletten, die sonst nur mit Gabelstaplern bewegt werden können. ‣ weiterlesen

Anzeige

Hilpert, Vertriebspartner von Techman Robot, bietet neben den verschiedenen Cobot-Modellen auch ergänzende Optionen für die kollaborierenden Roboter an. Jetzt stehen drei neue Optionen zur Verfügung: Cobotracks ist eine Linear-Plug&Play-Lösung, mit der sich die Reichweite des kollaborierenden Roboters erweitern lässt. Die Lösung ermöglicht es, alle Cobots der TM-Serien über eine lineare Schiene zu bewegen. Die Linearachse ist in Stahl oder Aluminium erhältlich und kann sowohl horizontal als auch vertikal eingesetzt werden. ‣ weiterlesen

Anzeige

Fanuc baut seine IoT-Plattform Field (Fanuc Intelligent Edge Link and Drive) System weiter aus und hat hierzu auf der diesjährigen EMO in Mailand mehrere neue Apps vorgestellt. Eine große Rolle spielen dabei vor allem Angebote von Drittanbietern. Die Plattform soll verschiedene Produktionsmaschinen, wie Roboter oder Bearbeitungszentren, unterschiedlicher Generationen und Hersteller miteinander verbinden. Die Bereitstellung einer umfassenden Datenanalyse entlang der gesamten Prozesskette soll dabei ein entscheidender Schritt in Richtung Smart Factory sein.  ‣ weiterlesen