Schwerlastroboter mit 2300kg Traglast

Der neue Schwerlastroboter M-2000iA von Fanuc mit einer maximalen Traglast von 2.300kg eignet sich für das sichere Handhaben von extremen Lasten, wie z.B. größere Karossen oder ausladende Plattformen von Nutzfahrzeugen. Um solche Lasten sicher zu bewegen, hat der Hersteller das in der Baureihe bereits bewährte Antriebskonzept beibehalten und lediglich Anpassungen an die höheren Traglasten vorgenommen. Bei der Realisierung von Applikationen stehen aus dem Software-Baukasten des Unternehmens Funktionspakete wie Dual Check Safety zur Absicherung bestimmter Arbeitsbereiche zur Verfügung. Die Roboter erfüllen Aufgaben herkömmlicher Kräne oder Hebevorrichtungen. Mit ihnen lassen sich Produktionsabläufe flexibilisieren und die Produktionsleistung erhöhen. Auch unter dem Aspekt Sicherheit sind die Roboter ein Zugewinn: Gefährliche oder zumindest problematische Arbeiten können sicher gestaltet werden. Mithilfe der Lastkapazität am Handgelenk lassen sich mit dem Robotermodell große Werkstücke, wie Fahrzeuge oder Maschinenbetten, mit einer Wiederholgenauigkeit von ±0,3mm handhaben. Damit wird auch das Beschicken großer Bearbeitungszentren oder das Positionieren für Bearbeitungsaufgaben zu einer flexiblen Aufgabe in diesem Lastbereich. Da in der Fertigungsumgebung auch mit raueren Bedingungen zu rechnen ist, ist der Roboter am Oberarm (J3) und am Handgelenk staub- und wassergeschützt nach IP67.

Schwerlastroboter mit 2300kg Traglast
Bild. Fanuc Deutschland GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

ROBOTIK UND PRODUKTION 3/2017: MRK-Systeme einfach realisieren

Bei der Umsetzung von Applikationen der Mensch/Roboter-Kollaboration müssen sich Anwender und Integratoren nach wie vor der Herausforderung von Risikobeurteilung und Validierung stellen.

Anzeige
ROBOTIK UND PRODUKTION 3/2017: Aktionsradius von Industrierobotern einfach und wirtschaftlich erweitern

Mit dem Konzept der siebten Achse erhalten Roboteranwendungen einen größeren Arbeitsbereich. Dabei bewegt sich der komplette Roboter auf einer bodennahen Linearachse.

Anzeige
Zeitsparende Robotiklösung gewinnt Ideenwettbewerb

Auf der diesjährigen Motek wurde jetzt der Gewinner des Ideenwettbewerbs Low Cost Robotics bekanntgegeben: MLC-Engineering kombinierte für den Wettbewerb einen modularen Robolink-Gelenkarm zur Maschinenbestückung mit optischer Messtechnik und erzielte dadurch eine Zeitersparnis von 76%.

Das Seminar ‚Einführung in die Robotertechnik‘ von Omron liefert wichtige Auswahlkriterien für das geeignete Robotersystem und zeigt die Fähigkeiten moderner Robotersysteme mit integrierter Bildverarbeitung auf. Die Teilnehmer erhalten Antworten auf viele Fragen rund um die Themen Robotik, Bildverarbeitung und Simulation.

Anzeige
Wachstumsprognose für Robotik und Automation in Deutschland

Der VDMA erhöht seine Wachstumsprognose 2017 für die Branche Robotik und Automation in Deutschland von 7 auf 11%. Alle drei Segmente sind auf starkem Wachstumskurs: Die industrielle Bildverarbeitung wird nach neuer Prognose ein Umsatzplus von 18% erreichen, statt der zunächst erwarteten 10%. Das entspricht einem Branchenumsatz von 2,6Mrd.€.

Zukunft der Elektronikfertigung auf der Productronica

Wie die Entwicklung und Fertigung von Elektronik zukünftig aussehen wird, zeigt die Fachmesse Productronica von 14. bis 17. November in München. Zu den Schwerpunktthemen zählen neben Robotik und Miniatisierung auch Halbleiterlösungen und Digitalisierung.