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Smarte Automatisierung und Robotik

Auf der diesjährigen Automatica präsentieren rund 900 Aussteller vom 19. bis zum 22. Juni in München ihre Produkte und Lösungen für Robotik und Automation. Unter dem Motto ‚Optimize your Production!‘ wird dabei in sechs Messehallen die gesamte Bandbreite der modernen Technik abgedeckt.

Im Juni trifft sich die Robotik- und Automatisierungsbranche in München. (Bild: Messe München GmbH)

Im Juni trifft sich die Robotik- und Automatisierungsbranche in München. (Bild: Messe München GmbH)

Das Angebotsspektrum auf der Fachmesse bildet Komponenten, Lösungen und Dienstleistungen ab, von Montage- und Handhabungstechnik, Robotik, industrieller Bildverarbeitung, Positioniersystemen und Antriebstechnik, über Sensorik, Steuerungstechnik und industrieller Kommunikation, bis hin zu Sicherheits- und Versorgungstechnik, Software und Cloud Computing sowie Forschung und Technologie. Das Rahmenprogramm bietet zudem in verschiedenen Vortragsforen und Live-Demonstrationen einen Wissensvorsprung zu aktuellen Themen und Trends in Theorie und Praxis der zukünftigen Produktion.

Trends der Transformation

Zentrales Thema auf der diesjährigen Automatica sind die verschiedenen Facetten von Industrie 4.0. Globale Trends wie die digitale Transformation in der Fertigung, die Vernetzung ins Internet der Dinge und effiziente Ressourcennutzung beschäftigen die komplette Branche: Was wird die digitale Transformation entscheidend prägen? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern? Was bedeutet das für die Arbeitswelt der Zukunft? Antworten auf diese Fragen sollen Experten aus Industrie und Forschung in München geben. So z.B. auch zu den Themen kunstliche Intelligenz oder Arbeit 4.0.

Kollegen aus Stahl

Bislang vollziehen Roboter ihre Bewegungen größtenteils hinter Schutzzäunen. Roboter und Werker sind in den meisten Bereichen noch strikt voneinander getrennt. Doch nun schlägt die Robotik ein neues Kapitel auf: Die direkte Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) wird durch neue Sicherheitstechnik ermöglicht. Die sogenannten Cobots verfügen über moderne Sensorik über die sie gefährliche Kollisionen mit ihren menschlichen Kollegen vermeiden können. Zudem bewegen sich Cobots meist langsamer als klassische Industrieroboter und reduzieren ihre Geschwindigkeit weiter, wenn Menschen in die Nähe kommen. In der Regel sind sie leichter, rundlicher und manchmal sogar mit einer weichen Polsterung versehen. Die ISO hat bereits eine eigene Sicherheitsnormung veröffentlicht, die die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter regeln soll. In der direkten Zusammenarbeit sollen Menschen und Roboter ihre jeweiligen Stärken ausspielen. Unternehmen profitieren gleichzeitig von hohem Optimierungspotenzial in ihren Produktionsprozessen.

Smarte Automatisierung und Robotik
Bild: Messe München GmbH


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