Anzeige
Anzeige

Interview mit Stefan Roßkopf, Geschäftsführer bei Teamtechnik

ROBOTIK UND PRODUKTION: Für welche Automobilhersteller sind diese Prüfstände bestimmt?

Roßkopf: Die ersten Aufträge dafür sind von Tesla gekommen. Auch mit Volkswagen arbeiten wir schon länger zusammen und bauen aktuell die Prüfstände für die kommenden E-Modelle. Jetzt haben wir weitere Neukunden gewonnen. Gespräche mit anderen Interessenten laufen. Der Bedarf an solchen Prüfständen ist hoch, insbesondere in Europa und Asien. China schickt sich ja an, zum Weltmarktführer in Sachen Elektromobilität zu werden. Hier wird also richtig investiert. Insofern legt unser Bereich Automotive auftrags- und umsatzmäßig zu.

Bild: Teamtechnik Gruppe

ROBOTIK UND PRODUKTION: Wie sieht es in den anderen Geschäftsfeldern von Teamtechnik aus?

Roßkopf: Zweistelliges und damit das stärkste Wachstum in den letzten Jahren verzeichnen wir im Bereich Medizintechnik. Der weltweite Bedarf an Produkten wie Insulin-Pens, Autoinjektoren, Spritzen, Inhalatoren und anderen Applikationsformen für Gels oder Cremes steigt. Dafür, aber auch für Dialysefilter, diverse Kunststoffbaugruppen, Kontaktlinsen und so weiter, entwickeln und bauen wir Montage- und Prüfanlagen. Durchschnittlich zwei Drittel davon gehen an Kunden im Ausland.

ROBOTIK UND PRODUKTION: Highspeed-Montage- und Prüfanlagen sind das Brot- und Buttergeschäft Ihrer Tochtergesellschaft Teamtechnik Automation. Was tut sich dort?

Roßkopf: Sie ist mittlerweile eine richtige Perle innerhalb unserer Unternehmensgruppe geworden. Dazu hat es einer umfassenden Restrukturierung bedurft, einer Bereinigung des Produktportfolios, einiger Investitionen in Produktions- und Gebäudetechnik und einer großen Portion Geduld. Ich schätze, dass Teamtechnik Automation in diesem Geschäftsjahr mit Highspeed-Anlagen sowie mit Zuführ- und Palettiersystemen etwa 20 Millionen Euro zum Gesamtumsatz beitragen wird.

Interview mit Stefan Roßkopf, Geschäftsführer bei Teamtechnik
Bild: Teamtechnik Gruppe:


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Seit nunmehr 44 Jahren bietet die EMO Hannover als weltweit größte Messe für Metallbearbeitung einen Blick auf die neuesten Trends in der Produktionstechnik. Aussteller aus aller Welt gewähren einen umfassenden Einblick in sämtliche Produktionsbereiche, von der Werkzeugmaschine über Robotik bis hin zur Industrieelektronik und Software.‣ weiterlesen

Anzeige

Sunil Raibagi, der neue Vice President Strategy and Business Development bei der Zimmer Group, soll deren System- und Projektgeschäft mit frischen Impulsen beleben. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Geschäftsbereich Systemtechnik. Der hat nach den Worten von Vertriebs- und Entwicklungschef Achim Gauß Potenzial, "in den verschiedensten Bereichen zu wachsen".‣ weiterlesen

Anzeige

In der 44. Episode der YouTube-Interviewreihe Robots in Depth spricht Robotikexperte Per Sjöborg mit Alec Rivers von Shaper darüber, wie dieser einen automatischen CNC-Fräser entwickelt hat, mit dem jeder auf einfache Weise hochpräzise Teile herstellen kann. ‣ weiterlesen

Anzeige

Längentransfersysteme sind für die Montage und Prüfung von unterschiedlichen Produktgruppen geeignet, da sie platzsparend und modular aufgebaut sind. In einem Projekt von Fischer Sondermaschinenbau sollten nicht nur viele Einzelteile innerhalb kurzer Zeit montiert werden, anschließend sollte eine Prüfstation noch zu 100 Prozent prüfen und nach Fehlermerkmalen sortieren. Ein Längentransfersystem mit fünf Scara- Robotern konnte diesen Anforderungen gerecht werden.‣ weiterlesen

Anzeige

Jason Gao, ehemaliger Marketing Director bei Geek+, führt drei entscheidende Gründe auf, die für den Einsatz von Robotern in der Logistik sprechen.‣ weiterlesen

Anzeige

In der aktuellen Trendumfrage hat ROBOTIK UND PRODUKTION Experten zum Thema Robot Operating System (ROS) befragt. Dabei ging es unter anderem um Vor- und Nachteile des Open-Source-Frameworks und darum, was passieren muss, damit ROS sich als Standard in der Industrie durchsetzt. Es antworteten Detlev Dahl, geschäftsführender Gesellschafter von Dahl Automation, Alexander Barth, Sales Manager Europe für Robotik bei Keba, und Dr. Manuel Schön, Product Management Controller bei Pilz.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige