Anzeige
Advertisement
Anzeige
Advertisement
Anzeige

PC-basierte Steuerungstechnik für Roboterverpackungslinien

Zusatznutzen durch offene Kommunikation

Endkunden in der Lebensmittelindustrie verlangen von Maschinenbauern immer flexiblere Verpackungslinien, denn allzu schnell verändern sich heutzutage die Produkte und damit auch deren Verpackung. Triowin entwickelt entsprechende Komplettanlagen mit Delta-Robotern und setzt dabei auf PC-basierte Steuerung. Mithilfe dieser offenen Steuerungstechnik lassen sich Peripheriekomponenten integrieren und Zusatzservices einfach realisieren. Auf diese Weise sind neue Konzepte für zusätzliche Märkte schnell und effizient umsetzbar.

Die PC-basierte Steuerungstechnik von Anlage und Delta-Robotern ermöglicht die zuverlässige automatische Produktzuführung in den Verpackungsprozess. (Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG)

Die PC-basierte Steuerungstechnik von Anlage und Delta-Robotern ermöglicht die zuverlässige automatische Produktzuführung in den Verpackungsprozess. (Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG)

Immer kürzere Produktzyklen wirken sich auf Produktion, Verpackung und Logistik aus. Traditionelle Fertigungstechniken mit manuell gesteuerten Abläufen verursachen unter diesem Gesichtspunkt nicht nur hohe Kosten, sondern sie bergen für den Bediener oft auch Sicherheitsrisiken. Automatisierung und Smart-Factory-Konzepte sind daher unerlässlich, will man die Effizienz in der Verpackungstechnik weiter steigern und die Arbeitssicherheit im Fertigungsablauf verbessern – bei gleichzeitig reduzierten Kosten und immer kürzeren Umrüstzeiten. Die Firma Shanghai Triowin Intelligent Machinery gehört zu den führenden chinesischen Anbietern von Anlagen für das robotergesteuerte Verarbeiten und Verpacken von Lebensmitteln. Die automatisierten Verpackungslinien werden kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei arbeitet man nach eigener Aussage intensiv mit Beckhoff zusammen. So wird die PC-basierte Steuerungstechnik des Unternehmens unter anderem bei Delta-Robotern für intelligente Verpackungssysteme eingesetzt.

Offene Plattform verbessert Kompatibilität

Die Zusammenarbeit mit Beckhoff begann im Jahr 2011 mit der gemeinsamen Entwicklung von Delta-Robotern. Mit der offenen Automatisierungsplattform konnten – so Triowin – alle damaligen Anforderungen erfüllt werden, insbesondere die verbesserte Kompatibilität der Delta-Roboter zu Verpackungskomponenten anderer Hersteller. Damit ergaben sich mehr Möglichkeiten, um die Roboter flexibel an kundenspezifische Anforderungen und an eine Serienfertigung anpassen zu können. Für Triowin begann damit nicht nur der Einstieg in neue Märkte, sondern das Unternehmen konnte zudem den Zugang zu weiteren margenstarken Kundengruppen erschließen. Ein erstes Produkt der Zusammenarbeit war eine intelligente PC-gesteuerte Verpackungslinie, in der Transport, Entnahme, Verpackung und Palettierung integriert sind.

Intelligente und IoT-fähige Maschinenkommunikation

Wuyun Xiao, Projektleiter und Mitarbeiter des Robot Research Institute von Triowin betont, dass man für solche Aufgaben verschiedene Produkte von Beckhoff zur intelligenten und IoT-fähigen Maschinenkommunikation verbaute. So lieferte Beckhoff unter anderem die Embedded-PCs CX2040 mit hoher Rechenleistung als eine Steuerung, die alle Algorithmen zum Steuern eines einzelnen oder auch mehrerer Roboter verarbeiten kann. Die integrierte SPS unterstützt die Standard-Programmiersprachen nach IEC61131-3, was die Integration von Peripheriegeräten erleichtert und insgesamt eine kostengünstigere Steuerungstechnik ermöglicht. Ein weiteres Plus aus Sicht von Xiao: „Die Geräte sind einfach zu installieren und es gibt sie, aufgrund der Schnittstellen zu marktüblichen Feldbussen, in zahlreichen Varianten – und das ohne Kompatibilitätsprobleme bei der Kommunikation. Wichtigstes Argument für die Entscheidung von Triowin für Beckhoff war die Offenheit der Engineering- und Steuerungsplattform Twincat.“

Zusatznutzen durch offene Kommunikation
Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Robotern gelingt es beim Griff in die Teilekiste nicht immer, Stücke zuverlässig zu identifizieren. Benteler Automotive hat mit dem Startup HD Vision Systems einen neuen Lösungsansatz getestet: die lichtfeldbasierte Bildverarbeitung durch das LumiScan Object Handling. Sie ermöglicht das treffsichere Leergreifen von Kisten selbst unter erschwerten Bedingungen.‣ weiterlesen

Anzeige

Um z.B. im Karosseriebau einzelne Aluminiumbauteile mittels Punktschweißen zu einer Seitenwand verbinden zu können, muss die Oberfläche der Bleche von Fremdpartikeln oder Schmutzfilmen befreit werden. Das Acerios-System von Fronius ermöglicht mittels Plasmatechnologie eine besonders umweltschonende und wirtschaftliche Oberflächenreinigung.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Die Zahl der weltweit installierten Industrieroboter hat sich innerhalb von zehn Jahren (2010 bis 2019) mehr als verdreifacht und erreichte zuletzt eine Stückzahl von 381.000 Einheiten pro Jahr. Die International Federation of Robotics hat nun die Top-5-Trends gesammelt, die die industrielle Fertigung rund um den Globus derzeit prägen. Trend 1: Roboter lernen neue Tricks: Industrieroboter werden zunehmend mit KI-Software, Bildverarbeitung und anderen Sensorsystemen ausgestattet, um neue anspruchsvolle Aufgaben zu meistern. Trend 2: Roboter arbeiten in intelligenten Fabriken: Die Zukunft gehört dem vernetzten Zusammenspiel von Robotern und autonomen mobilen Robotern. Ausgestattet mit modernster Navigationstechnik sind mobile Roboter wesentlich flexibler als herkömmliche Fertigungsstraßen. ‣ weiterlesen

Anzeige

Das Lackieren von Möbeln ist für Mitarbeiter nicht nur sehr aufwendig, sondern auch gesundheitsschädigend. Daher gibt es mittlerweile Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, Möbelteile automatisch mithilfe von anthropomorphen Robotern zu beschichten, wie z.B. ein OEM-Unternehmen aus Italien.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Denso Robotics hat zwei neue Roboterserien präsentiert, die für anspruchsvolle, industrielle Anwendungen entwickelt wurden, die eine hohe Traglast und Reichweite benötigen. Beide Roboterserien sind mit dem voll integrierten RC9-Controller ausgestattet. Die VM-1500/1800-Modelle zeichnen sich u.a. durch ein komplett geschlossenes Gehäuse mit darin voll integrierter Kabel- und Leitungsführung aus und bieten optional entweder einen besonderen Staub- und Spritzwasserschutz (Schutzart IP67) oder mit der Schutzklasse ISO-Klasse 5 die Voraussetzung für den Einsatz in Reinraumbereichen.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Industrie- und Konsumgüter mit hohem Individualisierungsgrad und Qualitätsanspruch in entsprechend kleinen Stückzahlen wirtschaftlich und konkurrenzfähig herzustellen, erfordert geeignete Fertigungsprozesse. Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickeln daher gemeinsam mit Industriepartnern ein neuartiges Produktionsplanungssystem, das die hohe Produktivität und Genauigkeit von Spezialmaschinen mit der Flexibilität und Wandlungsfähigkeit von Industrierobotern kombiniert und sich sehr einfach bedienen lässt.  ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige