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Markisen-Handling mit Schlauchheber und Vakuum-Balgsauggreifern

Ohne Schattenseiten

Die Baubranche boomt nach wie vor. Für Hersteller und Anbieter von Wintergärten, Markisen und anderen Wetterschutzsystemen bedeutet das eine kontinuierliche Nachfrage nach individuellen Beschattungslösungen. Um Mitarbeiter zu entlasten, kommen bei der Herstellung ergonomische Handhabungslösungen zum Einsatz.

Der Schlauchheber JumboErgo von Schmalz ist eine ergonomische Lösung, um schwerer Lasten auch aus großen Stapelhöhen problemlos zu bewegen. (Bild: J. Schmalz GmbH)

Der Schlauchheber JumboErgo von Schmalz ist eine ergonomische Lösung, um schwerer Lasten auch aus großen Stapelhöhen problemlos zu bewegen. (Bild: J. Schmalz GmbH)

Die Firma Erhardt Markisenbau entwickelt und fertigt Markisen, Terrassendächer, Ganzglas-Schiebetüren, Pergolen sowie Outdoor-Living-Produkte – alles in individueller Breite, Ausfalllänge und Gestellfarbe sowie mit unterschiedlichen Stoffen. Den logistischen Part übernimmt die Schedler Sonnenschutz-Logistik. Um die zum Teil überlangen Produkte sicher befördern und einfacher entladen zu können, setzt das Unternehmen Lastwagen mit Wingliner-Aufbauten, speziellen Transportgestellen sowie entsprechenden Mitnahmestaplern ein.

Schlauchheber an Säulenschwenkkran

Beide Firmen standen schließlich vor der gleichen Herausforderung: Das Handling der bis zu 7m langen und 200kg schweren Pakete lief rein manuell ab – eine enorme Belastung für die Mitarbeiter, die einherging mit häufigen Ausfällen und einer hohen Fluktuation. Markisenbauer Erhardt ergriff schließlich die Initiative und schaute sich bei Herstellern von Hebehilfen nach einer entlastenden Lösung um. Auf der Logimat erörterte er mit den Experten von Schmalz die Problematik – mit konkretem Ergebnis. Die Vakuumexperten brachten einen Schlauchheber JumboErgo 200 an einen Säulenschwenkkran vom Typ SK-JU 200 an. Dessen 6m langer Ausleger weist, wie der JumboErgo, eine maximale Traglast von 200kg auf. Zwölf Balgsauggreifer, die auf einer 4m langen Traverse angebracht sind, halten die Kartons sicher. Die Lösung ist seit Januar 2019 im Einsatz.

Ergonomisches Handling

Der Kontakt von Schedler zu Schmalz kam dann auch über Erhardt zustande. Die Anforderungen waren allerdings noch komplexer, weil bei Schedler Pakete mehrerer Hersteller zusammenkommen – mit verschiedene Maßen, unterschiedlichen Gewichten und Kartonqualitäten. „Wir wollten ein System, das für alle Werkstücke funktioniert, um einen ununterbrochenen Workflow zu erreichen“, erklärt Geschäftsführer Karl Schedler. Die Aufgabe, die 3 bis 7m langen Markisen ergonomisch zu handhaben, löste Schmalz mit einer Hängekrananlage, die einen Arbeitsbereich von 36x15m abdeckt. „Diese Dimension konnte uns kein anderer Hebegerätehersteller bieten“, betont der Geschäftsführer. Der große Aktionsradius reduziert die notwendigen Paketumschichtungen bis zur Ablage in die Förderkisten deutlich. Für das ergonomische Handling der Pakete auch aus tiefen Lagen greifen die Mitarbeiter nun einen der beiden Vakuumschlauchheber vom Typ Jumbo Low-Stack. Ausgestattet mit Mehrfachsauggreifern, halten die Heber alle angelieferten Kartonagen sicher. Die Steuerung erfolgt intuitiv und bei aufrechter Körperhaltung über einen Drehgriff. Beide Lösungen von Schmalz haben ihr Soll erfüllt: Die Unternehmen benötigen weniger Manpower. Die Arbeit kann nun von einer Person ohne Krafteinsatz bequem erledigt werden. Auch die Fluktuationsrate ist gesunken und die Mitarbeiter sind motivierter. Dabei gab es auch Herausforderungen: Beim Markisenbauer Erhardt stellte sich nach ersten Tests vor Ort heraus, dass das Vakuum zum sicheren Halten der schweren Markisen nicht ausreichte. Abhilfe war jedoch schnell geschaffen: „Schmalz tauschte den Kompressor gegen einen stärkeren, und seitdem funktioniert alles einwandfrei“, ergänzt Geschäftsführer Tobias Eppler.

Markisen-Handling mit Schlauchheber und Vakuum-Balgsauggreifern
Bild: J. Schmalz GmbH


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