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Automation

Die Automatisierung bietet für den Paradigmenwechsel von der Massenfertigung zu einer flexiblen variantenreichen Produktion einen wertvollen Ansatz. Allerdings birgt die Verwendung heterogener Betriebsmittel mit unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen große Herausforderungen. So besteht eine Anforderung darin, den sicheren, programmiersprachen- sowie hersteller- und betriebssystemunabhängigen Datenaustausch zu garantieren.

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Um Plug&Play-fertige Linearsysteme zu installieren, haben Anwender die Auswahl aus drei verschiedenen Führungsbauarten. Entscheidend für das passende Zusammenstellen der Komponenten ist die anstehende Bewegungsaufgabe. Je nach Anforderungen kommen beispielsweise Profilschienenführungen, außenliegende oder innenliegende Laufrollenführungen in Frage.

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Branchen wie die pharmazeutische Fertigung, Automotive, Geräte- und Maschinenbau sowie die Elektronikfertigung und Verpackungslinien kommen heutzutage nicht mehr ohne hohen Automatisierungsgrad aus. In den letzten Jahren lässt sich dabei tendenziell feststellen, dass Bauteile komplexe Geometrien aufweisen und parallel die Anzahl der Teilevarianten zunimmt. Um den steigenden Kosten für die Zuführtechnik zu begegnen, ist ein erster Lösungsansatz ein flexibles Zuführsystem.

IAI Industrieroboter hat eine neue Generation von Linearantrieben entwickelt. Die Linearantriebe der Serie RCP6 zeichnen sich durch eine hohe mechanische Stabilität sowie hohe Positioniergenauigkeit aus. Auf diese Weise lassen sich Positionier-Wiederholgenauigkeiten von ±5µm realisieren. Die eingebauten linearen Kugelumlaufausführungen nehmen die radialen Lasten und Lastmomente auf.

Der Lötanlagenbauer Eutect setzt für seine Automationszellen auf moderne, leistungsfähige Sechsachsroboter. Sie können nicht nur kompliziertere Aufgaben erledigen als herkömmliche Dreiachskinematiken, sondern sind auch schneller und sehr genügsam bei der Stellfläche. Daraus resultieren Vorteile in puncto Prozessintegration, Flexibilität, Rüst- und Taktzeiten sowie Einsparungen bei den Investitionskosten. Darüber hinaus bietet der Robotereinsatz ein Maß an Zukunftssicherheit, das schwer in Zahlen zu fassen ist, aber wichtiger denn je erscheint.

Flexible Sicherheitstechnik ist eine Grundvoraussetzung für die Maschinenautomatisierung 4.0. Mit programmierbaren Safety-Systemen lassen sich Sicherheitsfunktionen flexibel und wirtschaftlich umsetzen. Wenn die Safetylösung in Hard- und Software modular aufgebaut ist, empfiehlt sie sich für den Einsatz in smarten Maschinenkonzepten.

Die Abkehr vom Palettenwechsler hin zu einer Produktion mit einem Flexiblen Fertigungssystem (FFS) kann beim Anwender zu einem Kulturwandel führen. So z.B. im Unternehmen SMW: Hier wurde bei der FFS-Einführung die komplette zerspanende Fertigung reorganisiert – in einem rasanten Tempo.

Für die automatisierte Fertigung von Kunststoffteilen in der Automobilindustrie kommen Roboterstationen zum Einsatz, deren Arbeitsbereich sich durch Drehdurchführungen erweitern lässt. Gleichzeitig sorgen die Durchführungen dafür, dass sich der Wartungsaufwand verringert und die Flexibilität der Roboterstationen steigt. Auf diese Weise lassen sich Ausfälle und Produktionsstillstände weitestgehend vermeiden.

Der smarte und hochgenaue Sensor APS3D (Area Profile Scanner 3D) wurde zur Erschließung neuer 3D-Roboterführungs- und Automatisierungs-Applikationen entwickelt. Möglich wird dies durch eine Kombination aus Stereometrie, Triangulation und Phase-Shift-Methoden.

Vereinzelungsprozesse sind häufig das Nadelöhr in der Produktion. Ihre effiziente Ausführung bestimmt die Zufuhr des Arbeitsmaterials und damit den Durchsatz einer Maschine oder ganzer Linien. Eine automatisierte Lösung birgt erhebliche Vorteile, doch der ‚Griff in die Kiste‘ per Roboterhand galt lange Zeit als eine der großen Herausforderungen für Machine Vision. Heute ist das maschinelle Greifverfahren sicher umsetzbar und bietet mit kurzen Scan- und Rechenzeiten und halbautomatischem Teach-In neuer Teile eine hohe Prozesseffizienz und Anlagenverfügbarkeit.

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