Anzeige
Anzeige

Verfahrachse sorgt für den Wechsel des Bühnenbilds an der Metropolitan Opera

Perlenfischer an der Oper

Die Metropolitan Opera (Met) in New York ist bekannt für ihre aufwendigen und einzigartigen Inszenierungen. Während einer Opernaufführung muss daher das Bühnenbild mehrmals gewechselt werden. Eine Automationslösung mit 60m langer Verfahrachse sorgt hier für die geräuscharme und flexible Bewegung der Technik und der Bühnenelemente.

Die 60m lange Verfahrachse TrackMotion Overhead (TMO) von Güdel sorgt für geräuscharme und flexible Bühnenwechsel. (Bild: Güdel Group AG)

Die 60m lange Verfahrachse TrackMotion Overhead (TMO) von Güdel sorgt für geräuscharme und flexible Bühnenwechsel. (Bild: Güdel Group AG)

Für die Produktion von Georges Bizets Oper ‚Les pêcheurs de perles‘ musste die Metropolitan Opera in New York eine anspruchsvolle Kulisse gestalten, die die bisherigen Grenzen sprengte. Die Inszenierung erforderte aufwendige Wechsel. Die Met ist ein hochgradig automatisiertes Opernhaus mit mehrstufigen Bühnen, bei denen ein automatisierter Wechsel der Hauptkulissen und Bühnenelemente erfolgen muss. Die Bühnenausstattungen sind besonders in den letzten Jahren zunehmend aufwendiger und technologisch anspruchsvoller geworden. Die Kulisse der Oper benötigt drei Maschinenanlagen an einzelnen, 20m langen Schienen, die von Trägern an der Decke abgehängt werden. Die Bühnen-Crew musste die gesamte Ausrüstung in nur 30min von Hand von der Decke abhängen und entfernen, um innerhalb weiterer 30min das Gesamtsystem wieder zu montieren. Ein Meisterstück an Logistik unter enormem Zeitdruck.

Bei der Oper 'Die Perlenfischer' von Bizet kommt es zu zahlreichen Wechseln im Bühnen. (Bild: Met/Güdel)

Bei der Oper ‚Die Perlenfischer‘ von Bizet kommt es zu zahlreichen Wechseln im Bühnen. (Bild: Met/Güdel)

Geräuschloser Wechsel während des Opernbetriebs

Die Met ist bestrebt, die größtmögliche Bühnenspielzeit zu erzielen. Mehrere Stücke werden gleichzeitig und rund um die Uhr gespielt. Das bedeutet, dass ein Bühnenbild zwischen den unterschiedlichen Aufführungen gewechselt werden muss – und das gleich mehrmals am Tag. Während einer Aufführung muss der Wechsel nahezu geräuschlos und sehr schnell erfolgen, vor allem die Linearbewegung mit den Stoßverbindungen der Schienenabschnitte. Mit der 60m langen Verfahrachse TrackMotion Overhead der Baugröße I konnte Güdel all diese Erfordernisse erfüllen. Hierfür sind insgesamt 15 kodierte Stoßverbindungen mit einer maßgeschneiderten Schnelltrennvorrichtung konstruiert worden, die eine einfache und geräuschlose Montage bzw. Demontage während des Opernbetriebs ermöglichen.

Verfahrachse sorgt für den Wechsel des Bühnenbilds an der Metropolitan Opera
Bild: Güdel Group AG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Das Exoskelett Mate von Comau unterstützt eine ergonomische Haltung bei Arbeitsabläufen, die mit den Armen durchgeführt werden, sodass Benutzer für dieselben Aufgaben weniger Kraftaufwand benötigen – ohne Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. ‣ weiterlesen

Anzeige

Unter der Federführung von Würth Elektronik arbeiteten verschiedene Unternehmen mit Forschungseinrichtungen im BMBF-geförderten Projekt PowerGrasp zusammen. Jetzt wurde es nach dreijähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Ziel war es, eine aktive Orthese mit weicher Mechanik für Arm und Hand zu entwickeln, um die Unterstützung von Arbeitskräften bei händischen, muskoskelettalen und belastenden Tätigkeiten zu erreichen.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Mit einem Exoskelett aufstehen oder mit einer Armprothese Wäsche aufhängen – technische Assistenzsysteme können den Alltag von Menschen mit körperlichen Einschränkungen erleichtern. Doch erfüllen sie tatsächlich die Bedürfnisse ihrer Nutzer? Die Erfahrung zeigt: Oft mangelt es noch an Praxistauglichkeit. An dieser Stelle will der Cybathlon ansetzen, ein gemeinnütziger Wettkampf, in dessen Rahmen sich Menschen mit Behinderungen beim Absolvieren alltagsrelevanter Aufgaben messen – mit Hilfe moderner Assistenzsysteme. So soll die Forschung in diesem Bereich vorangetrieben werden.  ‣ weiterlesen

Mit dem Ziel der direkten Roboteransprache über die neue Steuerung SmoothAi haben Mazak und namhafte Roboterhersteller ihre Zusammenarbeit intensiviert. Als Ergebnis können Einrichtung und Ablaufplanung von Gelenkrobotern jetzt direkt an der Bedieneinheit einer über die SmoothAi gesteuerten Mazak-Maschine vorgenommen werden, wobei die Roboterbewegungen auf dem Maschinenkoordinatensystem basieren.  ‣ weiterlesen

Bei Arbeiten, die den Körper stark belasten oder ermüden, kommen ergonomische Assistenzsysteme in der Industrie immer öfter zum Einsatz. Deshalb hat Ottobock sein Portfolio ausgebaut. Zu den neuen Lösungen zählen auch Lösungen, die Nacken und untere Wirbelsäule entlasten.‣ weiterlesen

Um die Ergonomie der Produktionsmitarbeiter zu verbessern, testet der Automobilhersteller Audi im Rahmen einer Vergleichsstudie zwei Exoskelette. Die äußeren Stützstrukturen sollen vor allem bei Tätigkeiten im Überkopfbereich unterstützen. Insgesamt tragen rund 60 Mitarbeiter die Hilfsmittel über mehrere Wochen an ausgewählten Arbeitsstationen in Montage, Lackiererei und Werkzeugbau am Standort Ingolstadt.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige