Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wachstumsprozesse strategisch angehen

Branchen-Boom Robotik

Geringere Kosten bei einer steigenden Produktivität und höherem Qualitätsniveau: Es gibt viele Argumente für kleine und mittelständische Unternehmen, ihre Produktionsprozesse zu automatisieren. Kein Wunder, dass sich die Anbieter in der Robotikbranche über steigende Umsätze und Exporte freuen können.

Das Unternehmenswachstum ist kein automatischer Prozess, sondern gelingt nur durch ein proaktives Management. Im Idealfall wird die Strategie ganzheitlich geplant, da viele dieser Aspekte oftmals ineinandergreifen. (Bild: ABG Marketing GmbH & Co. KG)

Maßnahmenkatalog aufsetzen

Eine Strategie setzt sich aus einem Katalog an Maßnahmen zusammen, die dem Wachstum zuträglich sind. Bevor man den Schritt nach vorn geht, gilt es, den gegenwärtigen Standpunkt zu erörtern. Wie ist das Unternehmen derzeit aufgestellt? Welche Produkte und Leistungen gibt es? Welche davon bringen gute Umsätze ein, welche sind imageträchtig, aber werfen weniger Gewinn ab? Wer sind die Zielgruppen und welche Bedürfnisse haben diese? Welche Rahmenbedingungen am Markt könnten unsere Geschäftstätigkeit beeinflussen? Auch die Analyse der Geschäftszahlen gehört zum Auftakt.

Elemente der Wachstumsstrategie

Ist der Status-quo analysiert, kann nun das Wachstum strategisch ins Auge gefasst werden. Fixstern für jede Wachstumsstrategie sind die Unternehmensziele: Hier differenziert man in kurz-, mittel- und langfristige Ziele, insgesamt eine zeitliche Spanne von etwa acht bis zehn Jahren. Daraus können Fakten zu Distribution, personellen und infrastrukturellen Kapazitäten, notwendigem Kapital und erforderlichen Maßnahmen abgeleitet werden. Kernthemen bei der Planung sind beispielsweise die Investitions- und Finanzierungskonzeption sowie Kapitalbeschaffung, das Controlling als Instrument der Unternehmenssteuerung, die Aufbau- und Ablauforganisation, die juristische Begleitung, die Steuerplanung sowie Aktivitäten rund um die Unternehmensmarke und deren Kommunikation nach innen und außen. Im Idealfall wird die Strategie ganzheitlich geplant, da viele Bereiche oftmals ineinandergreifen.

Externe Expertise

Fehlt es im Management an Zeit für diese Themen oder an Wissen um die strategischen Prozesse lohnt sich oft eine Unterstützung durch externe Berater: Sie bringen die notwendige Erfahrung, das fachliche Know-how und ein entsprechendes Netzwerk mit. Außerdem fördert der objektive Blick von außen Schwachstellen zutage. Denn in vielen Unternehmen haben sich Prozesse eingefahren, die bei genauerem Hinschauen die Effizienz belasten und verbessert werden können – und im schlimmsten Fall einem Wachstum im Wege stehen.

Wachstumsprozesse strategisch angehen
Das Unternehmenswachstum ist kein automatischer Prozess, sondern gelingt nur durch ein proaktives Management. Im Idealfall wird die Strategie ganzheitlich geplant, da viele dieser Aspekte oftmals ineinandergreifen. (Bild: ABG Marketing GmbH & Co. KG)


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Interact Analysis erwartet für das Jahr 2021 einen kräftigen Aufschwung für die Robotik- und Automatisierungsbranche, da viele Firmen ihre durch die Corona-Pandemie verzögerten Projekte im Bereich der industriellen Automatisierung wieder aufnehmen werden. Bei kollaborativen Robotern erwartet der Marktforscher insgesamt ein jährliches Wachstum von 15 bis 20%. Er sieht einen großen Trend hin zu kleineren Robotern mit geringerer Traglast. ‣ weiterlesen

Anzeige

Nachdem Afag einen neuen Standort in Zell im Kanton Luzern/Schweiz bezogen hatte, folgte jetzt die offizielle Einweihung. ‣ weiterlesen

Anzeige

Doosan Robotics hat nach eigener Aussage als erstes Unternehmen in Südkorea einen jährlichen Verkaufsrekord von 1.000 Einheiten für kollaborative Roboter aufgestellt. ‣ weiterlesen

Helmut Schmid (Foto), langjähriger Deutschland- und Westeuropa-Chef bei Universal Robots, ist mit Beginn des Jahres 2022 CEO von Agilox und folgt damit dem bisherigen CEO Franz Humer nach. ‣ weiterlesen

Die Europäische Kommission hat am 21. April 2021 den Entwurf einer KI-Verordnung veröffentlicht. Der Entwurf verfolgt einen risikobasierten sowie sektorübergreifenden Ansatz. Er reicht von absoluten Verboten für bestimmte KI-Systeme über hohe Standards für sogenannte Hochrisiko-KI-Systeme bis hin zu freiwilligen Maßnahmen. Mit der Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses gewinnt das Gesetzgebungsverfahren und die Debatte um den Entwurf der Kommission weiter an Fahrt. ‣ weiterlesen

ABB und der chinesische Automobilzulieferer Hasco haben ein Joint Venture mit dem Ziel gegründet, die intelligente Fertigung in der chinesischen Automobilindustrie voranzutreiben. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige