Anzeige

Künstliche Intelligenz im Maschinenbau

Learning by digital doing

Die 3D-Simulation von Anlagen und Prozessen kann dabei helfen, Fehler im realen Betrieb zu vermeiden. (Bild: Machineering GmbH & Co. KG)

Die 3D-Simulation von Anlagen und Prozessen kann dabei helfen, Fehler im realen Betrieb zu vermeiden. (Bild: Machineering GmbH & Co. KG)

Die Simulation von Anlagen ist im Maschinenbau kaum noch wegzudenken. Ein zuverlässiges 3D-Modell erleichtert die Isolation von relevanten Zustandsgrößen an der realen Maschine und reduziert somit den erforderlichen Rechenaufwand. Machineering zeigt Lösungen auf, wie ein digitaler Prototyp das Anlagenverhalten begünstigen kann und damit der Künstlichen Intelligenz im Maschinenbau die Tür öffnet.

Im Engineering-Prozess fungiert die Software industrialPhysics als Testbett für den Entwurf der zu entwickelnden KI. Denn aus den erzeugten Modellen dieser physikbasierten Software entsteht so ein virtuelles Trainingscenter, das die Algorithmen für Ihre Aufgabe vorbereiten soll: Die Überwachung der Produktivität von Maschinen und Anlagen. Prinzipiell wird die Simulation derzeit von Ingenieuren als Werkzeug genutzt, um zu Erkenntnissen zu gelangen, die nach Richtlinie VDI3633-1 auf die Realität übertragen werden können. In Fortführung dieser Vorgehensweise setzt der Ingenieur die KI vor Betrieb der realen Maschine ihrer Lernaufgabe im simulierten Umfeld aus.

Hardware in the Loop & KI

Die Trainingsumgebung – basierend auf einer Hardware-in-the-Loop-Simulation – besteht aus dem Maschinenmodell, einer realen oder virtuellen Steuerung sowie dem KI-System. Somit kann das Zusammenspiel aller drei Komponenten getestet werden. Dies ist wichtig um der Künstlichen Intelligenz zu ermöglichen, verschiedene Algorithmen zu testen und mögliche Fehler selbst zu erleben, mit dem Ziel sie im realen Betrieb zu vermeiden. Auch die Lernziele können so durch den Ingenieur ohne Risiko festgelegt und überprüft werden. Weiteres Potential der Nutzung von 3D-Simulationen in der Produktion – also parallel zum laufenden Betrieb – befindet sich in der Berechnung relevanter Größen aus dem 3D-Modell, die real nur mit hohem Aufwand messbar wären.

Künstliche Intelligenz im Maschinenbau
Bild: Machineering GmbH & Co. KG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die Baubranche boomt nach wie vor. Für Hersteller und Anbieter von Wintergärten, Markisen und anderen Wetterschutzsystemen bedeutet das eine kontinuierliche Nachfrage nach individuellen Beschattungslösungen. Um Mitarbeiter zu entlasten, kommen bei der Herstellung ergonomische Handhabungslösungen zum Einsatz.‣ weiterlesen

Anzeige

Fastems hat eine neue Version seiner Gantry-Lösung für die Werkzeugautomation in der spanabhebenden Fertigung vorgestellt und das Werkzeugmanagement innerhalb der Manufacturing Management Software verbessert. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die Anforderungen an intralogistische Automatisierung verändern sich permanent. Das hat mit Technologiesprüngen zu tun, aber auch mit einer sich wandelnden Gesellschaft. Roboter, Regalbediengeräte, fahrerlose Transportsysteme und Multishuttle-Systeme bieten viel Potenzial für das Warenlager der Zukunft.‣ weiterlesen

Anzeige

Permanent transportieren die 94 mobilen Roboter eines automatischen Warentransportsystems in der Uniklinik Köln hunderte Kilogramm schwere Behälter mit Nahrung, Sterilgut, Getränken und Müll. Rund 3.300 Mal täglich befördern sie diese über kilometerlange Strecken und über bis zu 20 Stockwerke. Bereits seit 2003 im Einsatz wird das flexible System laufend an Veränderungen des Krankenhauses angepasst und bleibt durch ständige Weiterentwicklungen fit für die Zukunft.‣ weiterlesen

Grenzebach und Geodis haben in einem gemeinsamen Projekt eine Ware-zur-Person-Lösung für einen Kunden in der Unterhaltungselektronik umgesetzt. Die Lösung umfasst fahrerlose Transportsysteme, Warenträger und Pick-Stationen sowie die entsprechende Software. Aufgrund des Erfolgs soll sie auch weiteren Kunden zur Verfügung stehen.‣ weiterlesen

Fahrerlose Transportsysteme sind in den Audi-Werken seit vielen Jahren im Einsatz. Sie unterstützen unter anderem in den sogenannten Supermärkten. Im Supermarkt 2.0 kehrt das Unternehmen das Sequenzierprinzip um: Die Ware kommt jetzt zum Mitarbeiter, nicht mehr umgekehrt. Möglich macht das eine Steuerungssoftware, die Audi gemeinsam mit dem Startup Arculus entwickelt hat.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige