Anzeige
Anzeige

MRK-Anwendungen auslegen und vorab prüfen

Datenzugriff über Simulationsprogramm

Der Datenbankzugriff kann über ein Plug-in erfolgen, das im Simulationsprogramm Kuka.Sim optional integriert ist. Alle MRK-fähigen Roboter werden hier mit ihren Daten hinterlegt, sodass roboter- und applikationsspezifische Aussagen zu Zykluszeit und Reichweite gemacht werden können. Die MRK-Simulation soll Ende des Jahres verfügbar sein und das gesamte Kuka-Portfolio an MRK-fähigen Robotern umfassen, d.h. LBR iisy (3kg Traglast), LBR iiwa 800 (7kg Traglast) und LBR iiwa 820 (14kg Traglast).

Kollaboratives Roboter-Tool

Die HRC Guide App ist ein kollaboratives Roboter-Tool, der das Entwerfen von Zellen mit Mensch/Roboter-Kollaboration unterstützt. Die App gewährleistet einen schnellen Überblick über die wichtigsten Parameter bezüglich einer MRK-Einstellung.

  • Maximale Geschwindigkeit: Dies ist die erlaubte Geschwindigkeit für ein Objekt, welches potentiell mit einem Arbeiter kollidieren kann. Das Kollisionsobjekt kann z.B. ein Teil des Greifers, Werkzeugs oder Werkstücks sein.
  • Maximale Nutzlast: Die Nutzlastmasse umfasst alle Massen, die am Flansch des Roboters befestigt sind. Je nach Anwendung kann dies die Masse des Werkzeugs oder die Masse von Werkzeug und Werkstück zusammen sein.
  • Minimaler Kollisionsbereich: In diesem Fall wird die minimale Kontaktfläche während des Aufpralls zwischen Mensch und Roboter berechnet. Dieser Bereich ist vor allem von der Form der beiden Kollisionspartner abhängig. Im Allgemeinen reduzieren größere Kollisionsflächen den Druck während eines Aufpralls und führen daher weniger zu gefährlichen Kollisionen.
  • Erlaubte Körperteile: Dieser Parameter gibt den Körperteil an, der bei einer möglichen Kollision gefährdet ist. Die Körperregion kann per Fingergeste ausgewählt werden. Ist der Körperteil als freier Wert definiert, so zeigt die App alle Körperteile an, die die gegebenen Kollisionswerte schadlos überstehen.

Basierend auf den gegebenen Eingangsparametern kann der freie Parameter nach TS15066 berechnet werden. Die vollständieg MRK-App ist seit April online verfügbar und kann kostenlos auf mobilen Geräten installiert werden.

MRK-Anwendungen auslegen und vorab prüfen
Bild: Kuka AG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die kollaborativen Roboter der HCR-Serie des koreanischen Herstellers Hanwha im deutschen Vertrieb bei Freise Automation sind in drei Versionen erhältlich. Die Modelle HCR-3, HCR-5 und  HCR-12 unterscheiden sich vor allem anhand ihrer Tragkraft. ‣ weiterlesen

Anzeige

Reiku war eines der ersten Unternehmen, die Roboterkomponenten aus recyceltem Kunststoff sowie nachwachsenden Rohstoffen wie Rizinusöl herstellen. Zur SPS in Nürnberg hat Reiku sein Produktprogramm um die Kabelschutz-Wellrohre Parab aus 100 Prozent Polyamid-12-Regenerat erweitert.  ‣ weiterlesen

Die VeriSens-Vision-Sensoren XF900 und XC900 von Baumer steuern die Cobots von Universal Robots schon nach wenigen Minuten Einrichtung. Die Kalibrierung hinsichtlich Bildentzerrung, Umrechnung in Weltkoordinaten und Koordinatenabgleich zwischen Vision-Sensor und Roboter erfolgt aufgrund des zum Patent angemeldeten SmartGrid automatisch. ‣ weiterlesen

Als einziger Hersteller bietet Autonox24 einen vierachsigen Deltaroboter mit integriertem Werkzeugwechsler und T-Welle. Das soll Leistung und Produktivität steigern und ermöglicht außerdem eine sehr kompakte Bauweise.‣ weiterlesen

Anzeige

Rose+Krieger und das Fraunhofer IEM präsentieren als jüngstes Projekt ihrer Zusammenarbeit ein dreiachsiges Raumportal für ein System zur roboterbasierten Bearbeitung. ‣ weiterlesen

Der Carbon-Vakuumgreifer der CVGC-Serie von Coval ist das erste Produkt einer Greiferreihe für kollaborative Roboter. Der leichte Greifer lässt sich einfach in verschiedene Roboter integrieren. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige