Anzeige
Anzeige

Neue Produktplattform vorgestellt

Smarte Rollen

Pünktlich zur Logimat 2019 hat Interroll seine neue Systemplattform für die Automatisierung von Förderstrecken vorgestellt. Sie umfasst ein flexibles Spektrum an aufeinander abgestimmten Antriebsrollen, Steuerungen und Netzteilen. Damit Systemintegratoren und Anlagenbauer die Wünsche ihrer Kunden exakt bedienen können, formuliert der Hersteller dabei folgenden Anspruch: Für jede Herausforderung die passende Lösung.

Alternative für (Bild: Interroll Fördertechnik GmbH)

(Bild: Interroll Fördertechnik GmbH)

Zentraler Bestandteil der neuen DC Plattform sind die RollerDrive EC5000. In Verbindung mit den entsprechenden Steuerungen sind die Motorrollen auf staudrucklose Förderer ausgerichtet, deren Förderzonen individuell angetrieben werden. Im Vergleich zur auch weiterhin erhältlichen Vorgängerserie EC310 bietet die EC5000-Produktfamilie verschiedene technische Neuerungen:

  • • Neben 24V-Technik ist ebenfalls eine 48V-Ausführung erhältlich.
  • • Anwender können zwischen den Leistungsstufen 20, 35 und 50W wählen. Wobei die 35W-Version mit Bestandsanlagen kompatibel ist.
  • • Je nach Wunsch sind die Antriebe mit Analog- oder mit Feldbusschnittstelle verfügbar.
  • • Zusätzlich zu den Ausführungen mit 50mm-Durchmesser gibt es auch Rollenantriebe mit 60mm-Durchmesser für schwere Transportgüter.
  • • Je nach Einsatzbedingung gibt es Versionen in den Schutzklassen IP54, IP66 und für Tiefkühlanwendungen.

Steuerungen und Netzteile

Neben der Steuerung DriveControl 2048 für Standardanwendungen mit wenigen Rollenantrieben ist die MultiControl als multiprotollfähige Vierzonensteuerung eine passende Lösung für anspruchsvollere Anwendungen, z.B. für autonome Förderer mit integrierter Logik oder mit kundenindividueller SPS-Programmierung über Buskommunikation. Die neuen Netzteile der DC Platform müssen nicht im Schaltschrank untergebracht werden. Als robuste IP54-Geräte lassen sie sich direkt dort montieren, wo die Schutzkleinspannung benötigt wird, und per Plug&Play in Betrieb nehmen. Eine automatisierte Leistungsbegrenzung und ein einstellbarer Leitungsschutz sind ebenso integriert wie die Auswertung des Status – über LED oder eine Signalleitung an die SPS. Ein gegen Wiedereinschalten sicherbarer Schalter erlaubt die Wartung einzelner Förderbereiche, während andere Förderbereiche weiter im Betrieb sind. Mit einer bis 50 Prozent höheren Spitzenleistung und einem integrierten Brems-Chopper sind die Netzteile exakt für den Einsatz mit den RollerDrive-Antrieben ausgelegt.

Test und Produktion

Die neue Produktgeneration wurde vor der Markteinführung ausgiebig im firmeneigenen Testzentrum in Wermelskirchen geprüft – z.B. in umfangreichen Belastungs- und Dauertests, aber auch in Spezialkammern auf Hitze- und Kältebeständigkeit. Insgesamt wurden die Baugruppen und Einzelteile mehreren Millionen Teststunden unterzogen. Der Ansatz der auftragsbezogenen Produktion bei Interroll soll dafür sorgen, dass sich bei einer variantenreichen Auftragsfertigung auch sehr kleine Losgrößen und kurze Lieferzeiten realisieren lassen. „Für die DC Plattform haben wir unsere Motorrollen-Fertigung erweitert und reorganisiert“, unterstreicht Armin Lindholm, Geschäftsführer bei Interroll Engineering. Um eine einheitliche Produktqualität international sicherstellen zu können, sollen sukzessive die gleichen Fertigungsverfahren und Anlagen auch in den Werken in Amerika und Asien aufgebaut werden.

Neue Produktplattform vorgestellt
Bild: Interroll Fördertechnik GmbH


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mensch und Roboter rücken in der modernen Produktion noch enger zusammen. Schutzzäune verschwinden und ortsflexible Roboter werden benötigt, um flexible, aber gleichzeitig sichere Automatisierungslösungen im Zeitalter von Industrie 4.0 zu realisieren. Eine neue zaunlose Lösung ermöglicht es nun, auch große Industrieroboter mobil einzusetzen.‣ weiterlesen

Heidrive bietet auf Basis eines neu entwickelten modularen Baukastens speziell konzipierte Antriebe für Roboter- und FTS-Hersteller. Bei den integrierten Antrieben wird ein 24/48V-Regler direkt im Motorprofil platziert, wodurch der Einbau in einen Roboterarm aufgrund der Kompaktheit leicht möglich ist. Die Integration der Servoregler macht Schaltschränke verzichtbar und der Verdrahtungsaufwand lässt sich reduzieren.‣ weiterlesen

MLR hat einen modular-standardisierten Baukasten für fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) entwickelt. Damit lassen sich Fahrzeuge schnell und kostengünstig für die spezifischen Anforderungen der Anwender konzipieren.‣ weiterlesen

Anzeige

Sumitomo stellt mit Altax Neo eine Serie von Cycloidgetrieben vor, die auf die Anforderungen für fahrerlose Transportsysteme und Gabelstapler-Lenkgetriebe angepasst ist.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Elektromobilität stellt die Automobilindustrie vor große Herausforderungen. Akkus stellen einen wesentlichen Kostenfaktor dar und ihre Technik entwickelt sich sprunghaft. Die Montage verlangt daher ein hohes Maß an Flexibilität. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) bieten deswegen eine gute Möglichkeit zum Aufbau agiler Produktionsanlagen.‣ weiterlesen

Das mobile Robotersystem Helmo von Stäubli Robotics kann, einmal angelernt, nahezu jede manuelle Tätigkeiten an Montagelinien übernehmen. Dabei navigiert der Produktionsassistent selbständig zu seinem Arbeitsplatz, verringert seine Geschwindigkeit oder bleibt stehen, wenn ihm menschliche Kollegen zu nahe kommen, um dann seine Fahrt zielgerichtet fortzusetzen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige