Anzeige
Anzeige

Ortsbestimmung autonomer Roboter durch USB-Kamera

Sprunghaft

Roboter, die sich in unbekanntem Terrain autonom fortbewegen und Hindernisse überwinden können, sind ein beliebtes Forschungsfeld. Denn die Ansätze, wie diese Aufgabe gelöst werden kann, scheinen endlos. Einen solchen Versuch wagten Studenten der ETH Zürich im vergangenen Semester und betraten mit ihrem springenden Roboter neues Terrain.

Die Kameras und eine inertiale Messeinheit zur Bewegungsdetektion ermöglichen es dem Roboter, sich im Raum anhand visueller Daten zu lokalisieren. (Bild: Ascento)

Die Kameras und eine inertiale Messeinheit zur Bewegungsdetektion ermöglichen es dem Roboter, sich im Raum anhand visueller Daten zu lokalisieren. (Bild: Ascento)

Die ETH Zürich forscht seit Jahren im Bereich der Robotik und intelligenten Systeme an Lösungen, die autonom in geschlossenen Räumen agieren können und hat hierfür sogar ein eigenes Labor. Dort wurde mit ´Entwicklung eines Roboters mit einer maximalen Mobilität und Manövrierbarkeit im Indoor-Bereich´ ein Thema vorgegeben, welches sich zwar bekannt anhörte, aber dennoch anders war. Die Aufgabenstellung beinhaltete zusätzlich, dass der Roboter Treppen überwinden, auf der Stelle wenden und durch ein kompaktes Design auch enge Räume erreichen sollte. Neun Studenten fanden sich zusammen und gründeten das Team Ascento. Als technische Basis entschied sich das Team für ein auf zwei Beinen balancierendes System mit Rädern. Damit sollten ein kompaktes Design und das Wenden auf sehr engem Raum möglich sein. Bleibt noch ein Problem übrig: Wie kann man eine Treppe auf zwei Rädern überwinden? Per Sprung! Was sich leicht gesagt hatte, erwies sich in Verbindung mit dem balancierenden System als größte Herausforderung, da kaum vergleichbare Roboter existierten und das Team deshalb bezüglich Sprungdynamik komplettes Neuland betrat.

Ortsbestimmung autonomer Roboter durch USB-Kamera
Bild: Ascento


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mensch und Roboter rücken in der modernen Produktion noch enger zusammen. Schutzzäune verschwinden und ortsflexible Roboter werden benötigt, um flexible, aber gleichzeitig sichere Automatisierungslösungen im Zeitalter von Industrie 4.0 zu realisieren. Eine neue zaunlose Lösung ermöglicht es nun, auch große Industrieroboter mobil einzusetzen.‣ weiterlesen

Heidrive bietet auf Basis eines neu entwickelten modularen Baukastens speziell konzipierte Antriebe für Roboter- und FTS-Hersteller. Bei den integrierten Antrieben wird ein 24/48V-Regler direkt im Motorprofil platziert, wodurch der Einbau in einen Roboterarm aufgrund der Kompaktheit leicht möglich ist. Die Integration der Servoregler macht Schaltschränke verzichtbar und der Verdrahtungsaufwand lässt sich reduzieren.‣ weiterlesen

MLR hat einen modular-standardisierten Baukasten für fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) entwickelt. Damit lassen sich Fahrzeuge schnell und kostengünstig für die spezifischen Anforderungen der Anwender konzipieren.‣ weiterlesen

Anzeige

Sumitomo stellt mit Altax Neo eine Serie von Cycloidgetrieben vor, die auf die Anforderungen für fahrerlose Transportsysteme und Gabelstapler-Lenkgetriebe angepasst ist.‣ weiterlesen

Die Elektromobilität stellt die Automobilindustrie vor große Herausforderungen. Akkus stellen einen wesentlichen Kostenfaktor dar und ihre Technik entwickelt sich sprunghaft. Die Montage verlangt daher ein hohes Maß an Flexibilität. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) bieten deswegen eine gute Möglichkeit zum Aufbau agiler Produktionsanlagen.‣ weiterlesen

Das mobile Robotersystem Helmo von Stäubli Robotics kann, einmal angelernt, nahezu jede manuelle Tätigkeiten an Montagelinien übernehmen. Dabei navigiert der Produktionsassistent selbständig zu seinem Arbeitsplatz, verringert seine Geschwindigkeit oder bleibt stehen, wenn ihm menschliche Kollegen zu nahe kommen, um dann seine Fahrt zielgerichtet fortzusetzen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige