Anzeige

Robotik und Produktion Newsletter 1 2016

ABB Robotics hat auf der Automatica 2016 eine neue Generation seiner sicherheitszertifizierten Software zur ?berwachung der Roboterbewegung vorgestellt. SafeMove2 bietet Flexibilit?t, Platzersparnis sowie moderne Inbetriebnahme-Tools f?r hohe Produktivit?t bei geringen Gesamtinvestitionskosten. Das erm?glicht eine engere Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

Anzeige

Beim SupraGripper von Festo schweben zwei Greifer mit je drei Fingern frei über zwei halbmondförmigen Platten. Mit dieser Technik lassen sich z.B. Objekte durch eine Abtrennung hindurch oder in geschlossenen Räumen greifen und transportieren, was sich für Reinräume anbietet oder für die Arbeit in Gasen, im Vakuum oder in Flüssigkeiten.

Eine Weiterentwicklung der Software Robotics Suite 2016 von Stäubli erleichtert jetzt das Programmieren von Robotern und reduziert den Zeitaufwand für die Offline-Programmierung.

Eine höhere Produktivität durch geringere Transportzeiten sollen Anwender in der Großserienproduktion mit dem Linear Motion System (LMS) von Bosch Rexroth erreichen. Das System basiert auf Standardlinearmotoren, bei denen sich die Werkstückträger unabhängig voneinander verfahren lassen.

Anzeige

Yaskawa stellt mit dem Motoman HC10 einen kollaborierenden Roboter vor. HC steht dabei f?r Human Collaborative.

Für die Zwischenlagerung oder den Transport von Tray-Stapeln innerhalb der Fertigung bietet Hirata als weitere Option für seine Palettierer eine Dockingstation für sogenannte Bodenroller an. Über diese Dockingstation lassen sich die Bodenroller mit Tray-Stapeln be- oder entladen.

Roberta Nelson Shea ist neue Global-Technical-Compliance-Beauftragte bei Universal Robots. 23 Jahre lang hatte sie den Vorsitz des US-amerikanischen National Robot Safety Committee inne und verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Fertigungsautomation. Außerdem genießt sie das Ansehen als weltweite Autorität im Bereich Robotersicherheit ? so hat sie erst kürzlich als Vorsitzende eines ISO-Komitees technische Spezifikationen mit Richtlinien für Sicherheitsbeurteilungen kollaborierender Roboter ver?ffentlicht.

Auf der internationalen Ausstellung f?r Metallbearbeitung AMB, die noch bis 17. September 2016 in Stuttgart stattfindet, pr?sentiert Kuka Roboterl?sungen f?r metallverarbeitende Betriebe. Das Unternehmen erweitert sein Produktportfolio mit weiteren Automatisierungskomponenten, wie z.B. einem Greiferpaket, und liefert seine Roboter einsatzbereit an seine Partner.

Bei der Er?ffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele 2016 tanzte ein Kuka-Roboter vom Typ KR Quantec gemeinsam mit Snowboarderin Amy Purdy auf der B?hne. Hintergrund f?r den au?ergew?hnlichen Auftritt war die Teilnahme des Unternehmens an der brasilianischen Automatisierungsfachmesse FEIMAFE im Mai 2015. Zwei Vertreter der Cerim?nias Cariocas 2016, die?f?r die Er?ffnungs- und Abschlussfeiern der Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro verantwortlich ist, fanden Gefallen an dem Produktionsroboter. Nach mehreren Treffen, kreativem Austausch und intensiven Diskussionen fiel die Entscheidung: Der Roboter w?rde mit Amy Purdy bei der Er?ffnungsfeier der 15. Paralympischen Sommerspiele auf der B?hne tanzen.

Zum zweiten Mal treffen sich über 100 Experten und Entscheider aus der Roboter- und Automobilindustrie, um über aktuelle Trends und Herausforderungen zu sprechen: Planung von Mensch/Roboter-Kollaborationen (MRK), intelligente Greifsysteme und intuitive Bedientechnik sind nur einige der Themen, die am 9. und 10. November auf der 2. Fachkonferenz Roboter in der Automobilindustrie in Ingolstadt behandelt werden. Die Konferenz beinhaltet 20 Fachvorträge, eine Werksbesichtigung bei Audi, eine Abendveranstaltung und jede Menge Möglichkeiten, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen aus der Fachwelt auszutauschen. Sie bietet Herstellern, Systemintegratoren und Anwendern von Robotersystemen eine Plattform, um sich auf anspruchsvollem Niveau über aktuelle Themen auszutauschen, Netzwerke zu pflegen und über Trends und Perspektiven zu sprechen. Zu den Topthemen gehören ‚Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) aus Anwendersicht‘, ‚MRK-Planung: wirtschaftlich und werkergerecht‘ sowie ‚Flexibilität und additive Fertigung intelligenter Greifsysteme‘.

Das könnte Sie auch interessieren

Kollaborative Roboter sollen in Zukunft für die nötige Flexibilität sorgen, um individuelle Kleinserien zu den Stückkosten der Massenproduktion fertigen zu können. Wo sich Mensch und Maschine einen Arbeitsplatz teilen, spielt aber vor allem das Thema Sicherheit eine Rolle. ROBOTIK UND PRODUKTION sprach mit Jörg Reger, Leiter des Unternehmensbereichs Robotics bei ABB in Deutschland, über die sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.‣ weiterlesen

Anzeige

Über ein breites Anwendungsspektrum sollen künftig Exoskelette eingesetzt werden: Als Assistenzsysteme in der Montage genauso wie für Reha-Zwecke im medizinischen Bereich. Einer aktuellen Studie zufolge ist der Markt in der besten Position, die er je hatte - und kurz davor, richtig durchzustarten.‣ weiterlesen

In einem Pilotprojekt zum Einsatz von robotergestützter Computertomographie im Automobilbau hat sich gezeigt: Bereits in einer frühen Entwicklungsphase kann die Qualität von Gesamtfahrzeugen ohne Zerlegen umfassend analysiert werden.‣ weiterlesen

Mit dem neuen 3D-Vision-Sensor von Fanuc lassen sich Aufnahmen während der Bewegung eines Roboters erstellen, die zur Bestimmung der Greifposition dienen. Diese Snap-in-Motion-Funktion spart bei schnellen Greifvorgängen Zeit, weil der Roboter für eine Aufnahme seine Bewegung nicht unterbrechen muss.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit flexiblen Softwareapplikationen lassen sich Engpässe in komplex verketteten Montageanlagen ermitteln. Die große Datentransparenz ermöglicht eine schnelle und nachhaltige Verbesserung der Produktionseffizienz. Dabei kann sowohl die Leistung von Einzelstationen und Linienabschnitten, aber auch der Gesamtanlage in den Blick genommen werden.‣ weiterlesen

Kollaborierende Roboter müssen denken und fühlen können. Hier kommen Sensorik und Software ins Spiel, denn erst sie machen Applikationen feinfühlig und smart. Nur so können sie dem Endanwender das gesamte Spektrum an Automatisierungsvorteilen erschließen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige