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Robotik und Produktion Newsletter 18 2017

John Deere hat das Silicon-Valley-Unternehmen Blue River Technology für 305Mio.US$ gekauft. Der größte Gerätehersteller für die Landwirtschaft erhofft sich mit der Übernahme gute Chancen auf eine technische Weiterentwicklung. 

Dirigent Andrea Colombini hat den zweiarmigen, kollaborativen Roboter YuMi von ABB auf sein Debüt als Dirigent vorbereitet. Der Roboter kam im Teatro Verdi in Pisa auf der Gala des ersten International Festival of Robotics am 12. September zum Einsatz und hat die berühmte Arie aus Verdis ‚Rigoletto‘ dirigiert, gesungen von Andrea Bocelli. Beim Training kam es auf das erfolgreiche Zusammenspiel von Ellbogen, Unterarm und Handgelenk an.

Die Robotic Industries Association (RIA) hat bekanntgegeben, dass Chinas größter Roboterlieferant, Siasun Robot & Automation, sich der Organisation als erstes chinesisches Mitglied angeschlossen hat.

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Ein Schweizer Forscherteam von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne hat einen Robotergreifer entwickelt, der verschiedene, auch leicht zerbrechliche Gegenstände greifen kann, ohne dass erweiterte Daten über die Objekte gespeichert sind. Er verfügt über dielektrische Elastomer-Aktuatoren und ist in der Lage, das 80-fache seines Gewichts zu greifen. Die Wissenschaftler kombinierten dabei flexible Elektroden mit der Fähigkeit zur Elektroadhäsion.

InSystems Automation hat das fahrerlose Transportsystem ProAnt speziell für den Transport von elektronischen Baugruppen und Leiterplatten weiterentwickelt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine ESD-sichere Weiterentwicklung des Transportroboters ProAnt 436 mit Hubfunktion, der Behälter bis zu einer Last von 50kg vollautomatisch befördert. Das FTS navigiert vollständig autonom ohne Wandreflektoren oder eingelassene Bodenspuren und reagiert auf Veränderungen in der Arbeitsumgebung.

Das Intralogistiksystem Karis Pro, das Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie und der Universität Freiburg gemeinsam mit zehn Industriepartnern entwickelt haben, basiert auf kleinen Transportrobotern, die gemeinsam entscheiden, wie sie Kisten, Regale und Paletten an die richtige Stelle befördern. Jeder dieser Transportroboter kann Material auf- bzw. abladen, Wege planen, abfahren und plötzlich auftauchenden Hindernissen ausweichen. 

Anlass für die Open House Party von Franka Emika im August waren der erste offizielle Basiskurs der Franka Emika Academy, der Einzug in ein weiteres Firmengebäude sowie die bevorstehende Produkteinführung des Leichtbauroboters Panda.

Pi4_Robotics nimmt mobile Roboter des skandinavischen Herstellers MiR in sein Vertriebsportfolio auf. Die Selbstfahrplattformen bieten eine automatisierte Lösung für den Transport von Maschinen und sind in jeder Umgebung einsatzbereit.

Die Roboterschweißzelle ArcWorld V2 von Yaskawa zeichnet sich durch einen geringen Platzbedarf, kurze Lieferzeiten und eine hohe Flexibilität aus: Roboter, Positionierer, Steuerung und Stromquelle sind auf einer Plattform zusammengefasst. So lässt sich die Roboterzelle bei Bedarf schnell und einfach versetzen.

Während immer mehr Robotertypen für die Mensch/Roboter-Kollaboration zur Verfügung stehen, stellen scharfkantige Werkzeuge und Werkstücke weiterhin ein Problem dar. Für dessen Lösung hat das DLR einen Airbag entwickelt, der MRK für eine breite Palette an Roboterwerkzeugen und Werkstücken ermöglicht, ohne die Funktion des Robotergesamtsystems einzuschränken.

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Die 17. Internationale Fachmesse für Intralogistiklösungen und Prozessmanagement hat die Marke von 60.000 internationalen Fachbesuchern deutlich überschritten. 

Der Einsatz von Robotern und 3D-Technologie ermöglicht immer flexiblere Fertigungsprozesse. So beschleunigen sie die Produktherstellung und können für Wettbewerbsvorteile sorgen.

Die Robotic Industries Association (RIA) hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit Pittsburgh Robotics Network (PRN) bekanntgegeben, einer Organisation, die die wachsende Robotikbranche in der Region Pittsburgh in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken will.

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Mensch und Roboter rücken in der modernen Produktion noch enger zusammen. Schutzzäune verschwinden und ortsflexible Roboter werden benötigt, um flexible, aber gleichzeitig sichere Automatisierungslösungen im Zeitalter von Industrie 4.0 zu realisieren. Eine neue zaunlose Lösung ermöglicht es nun, auch große Industrieroboter mobil einzusetzen.‣ weiterlesen

Heidrive bietet auf Basis eines neu entwickelten modularen Baukastens speziell konzipierte Antriebe für Roboter- und FTS-Hersteller. Bei den integrierten Antrieben wird ein 24/48V-Regler direkt im Motorprofil platziert, wodurch der Einbau in einen Roboterarm aufgrund der Kompaktheit leicht möglich ist. Die Integration der Servoregler macht Schaltschränke verzichtbar und der Verdrahtungsaufwand lässt sich reduzieren.‣ weiterlesen

MLR hat einen modular-standardisierten Baukasten für fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) entwickelt. Damit lassen sich Fahrzeuge schnell und kostengünstig für die spezifischen Anforderungen der Anwender konzipieren.‣ weiterlesen

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