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Robotik und Produktion Newsletter 18 2017

Das Intralogistiksystem Karis Pro, das Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie und der Universität Freiburg gemeinsam mit zehn Industriepartnern entwickelt haben, basiert auf kleinen Transportrobotern, die gemeinsam entscheiden, wie sie Kisten, Regale und Paletten an die richtige Stelle befördern. Jeder dieser Transportroboter kann Material auf- bzw. abladen, Wege planen, abfahren und plötzlich auftauchenden Hindernissen ausweichen. 

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Anlass für die Open House Party von Franka Emika im August waren der erste offizielle Basiskurs der Franka Emika Academy, der Einzug in ein weiteres Firmengebäude sowie die bevorstehende Produkteinführung des Leichtbauroboters Panda.

Pi4_Robotics nimmt mobile Roboter des skandinavischen Herstellers MiR in sein Vertriebsportfolio auf. Die Selbstfahrplattformen bieten eine automatisierte Lösung für den Transport von Maschinen und sind in jeder Umgebung einsatzbereit.

Die Roboterschweißzelle ArcWorld V2 von Yaskawa zeichnet sich durch einen geringen Platzbedarf, kurze Lieferzeiten und eine hohe Flexibilität aus: Roboter, Positionierer, Steuerung und Stromquelle sind auf einer Plattform zusammengefasst. So lässt sich die Roboterzelle bei Bedarf schnell und einfach versetzen.

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John Deere hat das Silicon-Valley-Unternehmen Blue River Technology für 305Mio.US$ gekauft. Der größte Gerätehersteller für die Landwirtschaft erhofft sich mit der Übernahme gute Chancen auf eine technische Weiterentwicklung. 

Dirigent Andrea Colombini hat den zweiarmigen, kollaborativen Roboter YuMi von ABB auf sein Debüt als Dirigent vorbereitet. Der Roboter kam im Teatro Verdi in Pisa auf der Gala des ersten International Festival of Robotics am 12. September zum Einsatz und hat die berühmte Arie aus Verdis ‚Rigoletto‘ dirigiert, gesungen von Andrea Bocelli. Beim Training kam es auf das erfolgreiche Zusammenspiel von Ellbogen, Unterarm und Handgelenk an.

Die Robotic Industries Association (RIA) hat bekanntgegeben, dass Chinas größter Roboterlieferant, Siasun Robot & Automation, sich der Organisation als erstes chinesisches Mitglied angeschlossen hat.

Ein Schweizer Forscherteam von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne hat einen Robotergreifer entwickelt, der verschiedene, auch leicht zerbrechliche Gegenstände greifen kann, ohne dass erweiterte Daten über die Objekte gespeichert sind. Er verfügt über dielektrische Elastomer-Aktuatoren und ist in der Lage, das 80-fache seines Gewichts zu greifen. Die Wissenschaftler kombinierten dabei flexible Elektroden mit der Fähigkeit zur Elektroadhäsion.

InSystems Automation hat das fahrerlose Transportsystem ProAnt speziell für den Transport von elektronischen Baugruppen und Leiterplatten weiterentwickelt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine ESD-sichere Weiterentwicklung des Transportroboters ProAnt 436 mit Hubfunktion, der Behälter bis zu einer Last von 50kg vollautomatisch befördert. Das FTS navigiert vollständig autonom ohne Wandreflektoren oder eingelassene Bodenspuren und reagiert auf Veränderungen in der Arbeitsumgebung.

Während immer mehr Robotertypen für die Mensch/Roboter-Kollaboration zur Verfügung stehen, stellen scharfkantige Werkzeuge und Werkstücke weiterhin ein Problem dar. Für dessen Lösung hat das DLR einen Airbag entwickelt, der MRK für eine breite Palette an Roboterwerkzeugen und Werkstücken ermöglicht, ohne die Funktion des Robotergesamtsystems einzuschränken.

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Der manuelle Gebrauch einer Klinge, wie sie beim Auspacken von Kartons im Lager zum Einsatz kommt, stellt immer ein Verletzungsrisiko dar, egal wie gut die Mitarbeiter geschult sind. Eine automatisierte Lösung mit einem Öffnungsroboter kann hier das Verletzungsrisiko senken, erhöht den Durchsatz und verringert Beschädigungen am Produkt. Mittels eines programmierbaren Bewegungsgeräts schneidet der Roboter dabei anhand softwaregesteuerter Automatisierung die Kartons gemäß der Vorgaben auf.‣ weiterlesen

Roboter werden in immer mehr Bereichen eingesetzt, nicht nur hinter Zäunen in der Industrie. Für sie gelten besondere Schutzvorschriften, da sie zum Teil auch direkt mit Menschen interagieren. Denn Fehlfunktionen in der Software oder Störungen durch Hackerangriffe erhöhen das Unfallrisiko für Menschen im Umfeld des Roboters.‣ weiterlesen

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Kollaborative Roboter sollen in Zukunft für die nötige Flexibilität sorgen, um individuelle Kleinserien zu den Stückkosten der Massenproduktion fertigen zu können. Wo sich Mensch und Maschine einen Arbeitsplatz teilen, spielt aber vor allem das Thema Sicherheit eine Rolle. ROBOTIK UND PRODUKTION sprach mit Jörg Reger, Leiter des Unternehmensbereichs Robotics bei ABB in Deutschland, über die sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.‣ weiterlesen

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