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Möglichkeiten und Grenzen

Die Rolle der Mess- und Prüftechnik, mit allen ihren Strukturelementen – von der Datenerfassung, -selektion und -analyse bis hin zur Visualisierung und Speicherung – ist aus einer modernen Fertigung nicht mehr wegzudenken. Fiktive Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen der Planungsabteilungen haben ihren Entwicklungsweg zwar verzögert, konnten ihn aber nicht aufhalten. Inzwischen ist sie zu einem unentbehrlichen Steuerungselement einer Smart Factory geworden.

Vom 30. November bis 1. Dezember findet die „Geometriemesstechnik in der Automobilindustrie‘-Fachkonferenz in Sindelfingen bei Stuttgart statt. (Bild: Carl Zeiss IMT)

Welchen aktuellen Entwicklungsstand die Technologie inzwischen erreicht hat und welche Erfahrungen die Anwender im industriellen Umfeld haben, diskutieren Experten vom 30. November bis 1. Dezember auf der 2. VDI-Fachkonferenz ‚Geometriemesstechnik in der Automobilindustrie‘ in Sindelfingen. In insgesamt 16 Referaten werden Fachleute aus Entwicklung und Praxis über die Herausforderungen und Möglichkeiten beim Einsatz der Technik berichten und in Anwenderbeispielen den Praxiseinsatz darstellen. Zu den Top-Themen der Tagung gehören aber nicht nur die Einsatzgebiete der Mess- und Prüftechnik, sondern auch die Einsatzgrenzen von Bildverarbeitungssystemen, insbesondere bei Robot-Vision-Lösungen. So wird Dr. Stefan Gehlen (VMT) in seinem Eröffnungsvortrag sowohl wichtige Entwicklungstrends im Bereich der Bildverarbeitung aufzeigen, als auch auf die aktuellen technischen Grenzen unter schwierigen industriellen Randbedingungen hinweisen. Zudem sind auch neue Herausforderungen bei der Mensch-Roboter-Kooperation in der Interaktion mit der Umwelt, das heißt in völlig neuen Automatisierungsgebieten, wie z.B. der Agrartechnologie, ein Thema. Michael Scheffler (Carl Zeiss Automated Inspection) spricht neben der Effizienzsteigerung in der Fertigung durch den Einsatz von Inline- , Atline- und Offlinemesstechnik über die geplante Erweiterung des Spektrums optischer 3D-Messtechnik und die Anforderungen an Cyber-physikalische Messsysteme, insbesondere aus dem Blickwinkel einer Industrie 4.0. Unmittelbar vor und nach der VDI-Fachkonferenz haben Interessenten die Möglichkeit, ihr Wissen an Spezialtagen zu vertiefen. So geht es am 29. November bei dem Thema ‚3D-Bildverarbeitung: Konzepte und Algorithmen‘ um die Generierung von 3D-Bilddaten. Dabei werden wesentliche Informationen über die Techniken zur Aufnahme, Visualisierung und Analyse dieser Daten vermittelt. Am 2. Dezember dreht sich alles um ‚Grundlagen Robot Vision‘

Möglichkeiten und Grenzen
Vom 30. November bis 1. Dezember findet die "Geometriemesstechnik in der Automobilindustrie'-Fachkonferenz in Sindelfingen bei Stuttgart statt. (Bild: Carl Zeiss IMT)


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