Anzeige

3D-Bildverarbeitung für Robot-Vision-Systeme

Paradigmenwechsel dank 3D

Industrieroboter erleben derzeit einen rasanten Wandel. Der klassische Roboter, der bestimmt war durch fest programmierte Bewegungsabläufe, feste Positionen und aufwendige Absicherung der Arbeitsumgebung wird abgelöst durch intelligente Robotersysteme, die in der Lage sind, ihre Umgebung zu analysieren und auf Ereignisse zu reagieren.

Durch diese Intelligenz erlangen Robotersysteme eine neue Flexibilität hinsichtlich Ihrer Einsatzmöglichkeiten und Einsatzorte. Ermöglicht wird dies durch moderne Sensorik und Algorithmik. Insbesondere 3D-Bildverarbeitung ermöglicht wichtige Applikationen. So können beispielsweise die Positionen von Werkstücken bestimmt werden, um diese zu greifen, zu positionieren oder montieren (Pick&Place), oder Objekte anhand Ihrer Form charakterisiert und klassifiziert werden, z.B. extrudierte Kunststoffe oder gegossene Metalle, die anhand reiner 2D-Daten nur schwer klassifizierbar sind. Ferner ermöglicht die 3D-Bildverarbeitung dem Roboter Gefahrensituationen wie Personen im Arbeitsumkreis zu erkennen, sodass aufwendige Absperrungen und Abschirmungen überflüssig werden. Sogar die eigene Veränderung der Position, um verschiedene Aufgaben an verschiedenen Standorten zu erledigen, wird dank 3D ermöglicht.

3D-Bildverarbeitung für Robot-Vision-Systeme
Bild: MVTec


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Sie hatte es tatsächlich gesagt, die Bundeskanzlerin. Angela Merkel monierte schon 2016, dass ausländische - konkret: chinesische - Unternehmen sich Hochtechnologie 'Made in Germany' einverleiben. Aber da waren bereits mehrere Kinder in diverse Brunnen gefallen, wenn dieses Bild erlaubt ist. Beim Augsburger Roboter- und Anlagenbauer Kuka könnte es bald richtig knallen.‣ weiterlesen

Anzeige

Anfang Februar begrüßte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Fach- und Führungskräfte aus der Logistik und Materialflussplanung, dem Einzel- und Versandhandel, Anlagenhersteller sowie Systemintegratoren zum Technologieseminar Roboter im Warenlager.‣ weiterlesen

Anzeige

Laut VDMA hat sich der Umsatz der deutschen Bildverarbeitungsindustrie in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Ein guter Anlass für die 33. Ausgabe der Messe Control, die Fläche zu erweitern. Die neu hinzugekommene Halle 8 soll künftig die zentrale Plattform für QS-Systeme, QS-Software und QS-Services werden.‣ weiterlesen

Die diesjährige Hannover Messe wartet unter dem Motto 'Integrated Industry - Industrial Intelligence' in diesem Jahr verstärkt mit den Themen Vernetzung von Mensch und Maschine sowie künstliche Intelligenz auf. Neben Neuheiten von zahlreichen Herstellern aus den Bereichen Industrieautomation und IT informiert auch ein Robotikkongress über die neusten Trends auf den Gebieten MRK, Safety, Sensorik und Vision.‣ weiterlesen

Kleine und mittlere Unternehmen können häufig keine großen Budgets für die Automatisierung ihrer Fertigung einplanen. Kostengünstige Scara-Roboter bieten hier eine Alternative und ermöglichen kurze Amortisationszeiten. Aufgrund von integrierter Steuerung, intuitiver Bedienung und schneller Umrüstbarkeit sind sie zudem sehr flexibel einsetzbar.‣ weiterlesen

Bei dem Industrierobotertyp Scara handelt es sich um einen horizontalen Gelenkarmroboter. Diese Kinematik ist vor allem für ihre schnellen und wiederholgenauen Bewegungen bekannt und eignet sich daher in erster Linie für Pick&Place-Anwendungen sowie kleinere Montage- und Fügeaufgaben.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige