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3D-Bildverarbeitung für Robot-Vision-Systeme

Paradigmenwechsel dank 3D

Industrieroboter erleben derzeit einen rasanten Wandel. Der klassische Roboter, der bestimmt war durch fest programmierte Bewegungsabläufe, feste Positionen und aufwendige Absicherung der Arbeitsumgebung wird abgelöst durch intelligente Robotersysteme, die in der Lage sind, ihre Umgebung zu analysieren und auf Ereignisse zu reagieren.

Durch diese Intelligenz erlangen Robotersysteme eine neue Flexibilität hinsichtlich Ihrer Einsatzmöglichkeiten und Einsatzorte. Ermöglicht wird dies durch moderne Sensorik und Algorithmik. Insbesondere 3D-Bildverarbeitung ermöglicht wichtige Applikationen. So können beispielsweise die Positionen von Werkstücken bestimmt werden, um diese zu greifen, zu positionieren oder montieren (Pick&Place), oder Objekte anhand Ihrer Form charakterisiert und klassifiziert werden, z.B. extrudierte Kunststoffe oder gegossene Metalle, die anhand reiner 2D-Daten nur schwer klassifizierbar sind. Ferner ermöglicht die 3D-Bildverarbeitung dem Roboter Gefahrensituationen wie Personen im Arbeitsumkreis zu erkennen, sodass aufwendige Absperrungen und Abschirmungen überflüssig werden. Sogar die eigene Veränderung der Position, um verschiedene Aufgaben an verschiedenen Standorten zu erledigen, wird dank 3D ermöglicht.

3D-Bildverarbeitung für Robot-Vision-Systeme
Bild: MVTec


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