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Europapremiere für Fanucs ersten kollaborativen Leichtbauroboter

In den Startlöchern

Nach seinem Debüt auf der Robotermesse iRex steht die Europapremiere des neuen kollaborativen Leichtbauroboters von Fanuc noch bevor. Der Cobot lässt sich per Tablet programmieren, verfügt über ein neu entwickeltes Bedienkonzept und bietet ein Software-Entwicklungskit für die einfache Adaption von Greifern, Sensoren und Kameras.

Der CRX-10iA von Fanuc wiegt 39kg und eignet sich auch für die Montage in einer Zelle, auf einer mobilen Plattform oder auf einem FTS. (Bild: Fanuc Europe GmbH)

Der CRX-10iA von Fanuc wiegt 39kg und eignet sich auch für die Montage in einer Zelle, auf einer mobilen Plattform oder auf einem FTS. (Bild: Fanuc Europe GmbH)

Der CRX-10iA von Fanuc hat eine Traglast von 10kg und es gibt ihn als Kurzarmversion mit 1.200mm Reichweite und ohne Einschränkung der Tragfähigkeit als Langarmversion mit 1.400mm Reichweite. Der Roboter kann mit seinem Arm direkt an seinem eigenen Fuß vorbeischwingen. Dadurch kann er unter anderem Teile von einem Tisch vor sich aufnehmen und in einer geradlinigen Bewegung auf dem Tisch hinter sich ablegen (Underflip Motion). Der CRX-10iA verfügt über dieselben Sicherheitsmerkmale wie seine Kollegen aus der CR-Serie von Fanuc: Seine Sensoren sind sehr empfindlich und lösen bei Berührung einen sofortigen Stopp aus.

Um die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu vereinfachen, verfügt der Roboter über ein Tablet als Programmiergerät. (Bild: Fanuc Europe GmbH)

Um die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu vereinfachen, verfügt der
Roboter über ein Tablet als Programmiergerät. (Bild: Fanuc Europe GmbH)

Neues einfaches Bedienkonzept

Um die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu vereinfachen, verfügt der Roboter über ein Tablet als Programmiergerät. Hier hat Fanuc in Verbindung mit dem neuen Roboter ein System vorgestellt, bei dem ein Tablet in einen Rahmen mit Notausschalter und Zustimmtaster geklemmt wird, sodass die Programmierung via Tablet den Sicherheitsanforderungen entspricht. Als Vorstufe hatte das Unternehmen die Software iRProgrammer entwickelt, die zum ersten Mal im Zusammenhang mit den neuen Scara-Baureihe vorgestellt worden war. Die Software ist auch Teil des neuen Bedienkonzeptes. Die neue Benutzeroberfläche ermöglicht eine intuitive Bedienung und eignet sich auch für Bediener mit wenig Erfahrung in der Roboterprogrammierung. Da sich der Roboter leicht von Hand verfahren und damit z.B. in eine gewünschte Arbeits- oder Greifposition bringen lässt, ist er in hohem Maße an sich ändernde Produktionsbedingungen anpassbar. Für die Adaption von Greifern, Sensoren oder Kameras stellt Fanuc Drittanbietern Software-Entwicklungskits bereit. Das macht den Roboter auch für Betreiber geeignet, die zum ersten Mal Roboter in der Produktion einsetzen und bei der Installation und Programmierung einen Do-it-yourself-Ansatz verfolgen.

Europapremiere steht noch bevor

Bereits für die Europapremiere des CRX-10iA vorbereitet war eine Präsentation mit Greifern von Schunk, Soft Robotics und UniGripper. Beispielhaft hat Fanuc damit Applikationen aus der Praxis umgesetzt, z.B. wie der Roboter mit einem Schunk-Elektrogreifer Kunststoffteile aufnimmt, mit dem Soft-Robotics-Greifer Früchte handhabt und mit dem Vakuumgreifer von UniGripper eine Palettieraufgabe erledigt. Findet die Automatica, wie derzeit geplant, Ende des Jahres statt, werden solche Anwendungen live zu sehen sein. Mit einer Eigenmasse von 39kg darf der CRX-10iA als Leichtgewicht bezeichnet werden. Das ist für die Montage in einer Zelle von Vorteil, aber auch für die Montage auf einer mobilen Plattform oder auf einem fahrerlosen Transportsystem. Der Roboter entspricht vollständig den Sicherheitsstandards der ISO10218-1 und ist in Schutzklasse IP54 ausgeführt. Damit ist er gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Europapremiere für Fanucs ersten kollaborativen Leichtbauroboter
Bild: Fanuc Europe GmbH


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