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UR-Cobot in der Cockpitfertigung bei BMW

Das BMW-Werk Landshut evaluierte in einer Pilotzelle den Einsatz eines kollaborierenden Roboters von Universal Robots in der Cockpitfertigung. Ein UR5e befreit die BMW-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seither von der monotonen und mühseligen Bestückung von Schraubklötzen. Seit der Implementierung durch Voith Robotics im März 2021 bearbeitet der Cobot pro Tag rund 300 Einheiten, bestehend aus je acht Einzelschrauben. Dazu wurde der Leichtbauroboter mit zwei Endeffektoren ausgestattet: einem normalen Sauggreifer für das Handling der Schraubklötze und einem Sauggreifer mit Schutzvorrichtung für den sicheren Umgang mit den oft spitzen Schrauben.

Bild: Universal Robots ApS

Der Mitarbeitende legt seine leeren Schraubklötze nur noch in die Schiene und wählt über ein Programm die zu bestückende Kombination der verschiedenen Schraubvarianten aus. Daraufhin nimmt der Cobot automatisch den ersten leeren Schraubklotz über den Sauggreifer auf und platziert ihn in einer dafür vorgesehenen Vorrichtung. Anschließend bewegt sich der Roboterarm zu den entsprechenden Schraubvereinzelern, entnimmt nacheinander die jeweiligen Schrauben und führt diese in den Schraubklotz ein. Der UR5e handhabt dabei bis zu 2.400 Einzelschrauben täglich. Sobald der Auftrag abgearbeitet ist – oder auch währenddessen – kann der Mitarbeiter die fertigen Schraubklötze für die Montage abholen.

UR-Cobot in der Cockpitfertigung bei BMW
Bild: Universal Robots ApS


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