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Kollaborative Robotik für Menschen mit Handicap

Das von Robert Bosch, dem Fraunhofer IAO, dem Fraunhofer IPA und Isak realisierte Projekt Aquias (Arbeitsqualität durch individuell angepasste Arbeitsteilung zwischen Servicerobotern und schwer-/nichtbehinderten Produktionsmitarbeitern) wird vom BMBF gefördert. Apas, der automatische Produktionsassistent von Bosch, kommt bei einem Unternehmen zum Einsatz, in dem Schwerbehinderte mit unterschiedlichen, teils erheblichen Leistungseinschränkungen arbeiten.

Bild: Robert Bosch GmbH

Hatten die Mitarbeiter in der Sanitärmontage zuvor bis zu 8.000 Mal am Tag eine Handhebelpresse zu bedienen, um filigrane Teile miteinander zu verpressen, übernimmt diese monotone und körperlich anstrengende Aufgabe nun der Roboter. Der Mitarbeiter wird entlastet und kann sich auf die abschließende Qualitätskontrolle konzentrieren. Hierfür hat Bosch den Arbeitsplatz speziell auf die Fertigungsumgebung und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst. Es galt, Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine neu zu konfigurieren. So passt sich der Roboter flexibel an individuelle Tischhöhen an und seine Sensorhaut ermöglicht eine Zusammenarbeit ohne Schutzzaun: Kommt ein Mitarbeiter zu nahe, stoppt er automatisch völlig berührungslos ab. Werkstücke lassen sich auf diese Weise sicher übergeben und Kollisionen vermeiden.

Kollaborative Robotik für Menschen mit Handicap
Bild: Robert Bosch GmbH


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