Anzeige
Anzeige

Roboter direkt aus der CNC steuern

Siemens geht eine Kooperation mit italienischem Roboterhersteller Comau ein und stellt das gemeinsam entwickelte Produkt Sinumerik Run MyRobot/DirectControl vor. Damit ist es möglich, die Roboterkinematik vollständig in eine CNC zu integrieren.

Mit einer neuen L?sung steuert die Sinumerik ohne separate Robotersteuerung die Mechanik von Gelenkarmrobotern. (Bild: Siemens AG)

Mit einer neuen Lösung steuert die Sinumerik ohne separate Robotersteuerung die Mechanik von Gelenkarmrobotern. (Bild: Siemens AG)

Die Sinumerik steuert also auf Basis komplexer Algorithmen die Mechanik von Gelenkarmrobotern direkt, ohne separate Robotersteuerung. Durch die neue Lösung übernimmt die CNC neben der Antriebsregelung des Roboterarms auch robotertypische Sicherheitsfunktionen. Die Programmierung des Roboters erfolgt rein über die Sinumerik. Durch die direkt gesteuerten und in die CNC-Regelkreise eingebundenen Roboterarme werden Bahn- und Positioniergenauigkeit und Zuverlässigkeit verbessert sowie die Dynamik bei robotergestützten Bearbeitungsaufgaben erhöht. Damit kann der Roboter anspruchsvolle Bearbeitungsaufgaben übernehmen. Darüber hinaus profitieren die Anwender von einer kompakten Hardware, einfachem Engineering und schneller Inbetriebnahme. Der große Unterscheid zwischen bisherigen Lösungen und der neuen /DirectControl besteht darin, dass bisher die Maschinensteuerung mit der Robotersteuerung kommunizieren musste. Das hat sich nun dahingehend geändert, dass die CNC alle Aufgaben, die bisher der dezidierten Robotersteuerung zukamen, übernimmt. Zudem sind sämtliche Funktionen aller bisherigen Run MyRobot-Varianten enthalten. In der Folge ermöglicht die Lösung, den Roboter dynamisch einzusetzen und straff zu führen.

Roboter direkt aus der CNC steuern
Bild: Siemens AG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Der VisionTube ist ein Verifikationssystem mit schnellem Autofokus. Die 10MP-Kamera gewährleistet zuverlässiges Detektieren kleiner 1D- und 2D-Codeabmessungen, sowohl auf unterschiedlichen Labeln als auch direkt markiert. ‣ weiterlesen

Große Ketten verleihen dem PistenBully der Firma Kässbohrer Geländefahrzeug sicheren Halt. Die Kettenelemente dafür werden auf einer Anlage von HandlingTech mit zwei Kuka-Robotern montiert. ‣ weiterlesen

Das Trinamix-Imaging-System besteht aus einem Standard-CMOS-Sensor und einem Infrarot-Lichtprojektor und ermöglicht die Erfassung von einem 2D-Bild, Tiefeninformationen und einer Materialklassifizierung. Die Materialklassifizierung erlaubt z.B. die Unterscheidung von Haut von anderen Materialien für eine vertrauenswürdige biometrische Gesichtsauthentifizierung.  ‣ weiterlesen

Anzeige

Damit der Rundschalttisch MMG27347 von MartinMechanic exakt takten kann, erhielt die Anlage eine leistungsfähige Steuerkarte. Um das Risiko beschädigter Düsenkörper und Abschirmhülsen schon bei der Zuführung auf ein Mindestmaß zu beschränken, wurde zudem bei den von Hand befüllten Zuführbunkern darauf geachtet, dass sie die Bauteile nur vereinzelt ablegen. ‣ weiterlesen

4Jet Technologies bietet eine Lösung für die Programmierung und Rezepterstellung scannerbasierter Oberflächenbearbeitung auf komplexen 3D-Bauteilen. Mit dem Scanywhere-System adressiert das Unternehmen den wachsenden Markt für die großflächige Reinigung und Bearbeitung komplexer Bauteile, z.B. in der Automobilindustrie.  ‣ weiterlesen

Anzeige

SW hat zwei Fertigungszellen konzipiert, die die Inbetriebnahmezeit deutlich verkürzen sollen: Die Anlagen bestehen aus der CNC-Maschine BA 222 bzw. BA W02-22 sowie einem neu entwickelten Belademodul mit integriertem Sechsachser und vertikalem Palettenspeicher für Roh- und Fertigteile.Das Modul wird an die Grundmaschine angeflanscht und ermöglicht ein hauptzeitparalleles Be- und Entladen. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige