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Sag beim Abschied leise Servus

Beim Roboter- und Anlagenbauer Kuka leitet Chefsyndikus Dr. Siegfried Schwung die Rechtsabteilung nur noch bis Ende März. Dann ist er weg. Ex-Kuka-Vorstandschef Dr. Till Reuter hatte den als Arbeitstier bekannten Schwung im Mai 2010 in den Augsburger Konzern geholt. 

Bild: Michael Lind

Schwung gilt in seinem Metier als ausgewiesener Experte, unter anderem weil er mehr als 20 Jahre lang im Daimler-Konzern tätig war, als General Counsel bei Mercedes-Benz U.S. International, als Leiter Kapitalmarktrecht und als Chefsyndikus der Daimler Financial Services. Schwung hatte vor drei Jahren maßgeblich die Investorenvereinbarung mit Midea ausgehandelt, welche den Erhalt aller Kuka-Standorte und Arbeitsplätze garantiert. Ein zentraler Bestandteil ist auch die Abschirmungsvereinbarung. Sie regelt den Umgang mit Kuka-eigenem Knowhow, gewerblichen Schutzrechten sowie mit vertraulichen Daten von Kunden und Geschäftspartnern. Auf Datenbanken, die derartige Informationen und Dokumente enthalten, dürfen weder Midea noch Dritte zugreifen. Auch dürfen sie durch Midea nicht an andere Standorte verlagert werden. Zwar beteuerte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Andy Gu, nach der Trennung von Till Reuter, dass sich Midea auch weiterhin an die Investitionsvereinbarung halten werde. Aber die läuft bekanntermaßen 2023 aus. Und die Chinesen können warten …

Zur Kolumne von Michael Lind in ROBOTIK UND PRODUKTION, Ausgabe 1/2019 geht es hier.

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