Anzeige

Start des Kompetenzzentrums Robdekon

Müssen chemisch verseuchte Areale saniert oder kerntechnische Anlagen zurück­gebaut werden, sind die Arbeiter – allen Vorsichtsmaßnahmen und Schutzaus­rüstungen zum Trotz – erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Künftig sollen Robotersysteme solche Dekontaminationsarbeiten ausführen, damit Menschen der Gefahrenzone fernbleiben können.

 (Bild: Fraunhofer IOSB)

(Bild: Fraunhofer IOSB)

An der Verwirklichung dieser Vision arbeitet das neue Kompetenzzentrum Robdekon, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 12Mio. € gefördert wird. Die Laufzeit erstreckt sich über zunächst vier Jahre, Ziel ist jedoch, dass das Kompetenzzentrum langfristig weiterbesteht. Robdekon steht für ‚Robotersysteme für die Dekontamination in menschenfeindlichen Umgebungen‘ und ist der Erforschung von autonomen oder teilautonomen Robotersystemen gewidmet und wird durch das Fraunhofer IOSB koordiniert. Als Forschungsinstitutionen sind neben den Standorten Karlsruhe und Ilmenau des Fraunhofer IOSB auch das Karlsruher Institut für Technologie, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das FZI Forschungszentrum Informatik beteiligt.

Start des Kompetenzzentrums Robdekon
Bild: Fraunhofer IOSB


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Low-Cost-Automatisierung unterhalb der etablierten Automatisierer für nur wenige tausend Euro – das ist ein Wunsch vieler Anwender. Aber die Realisierung fällt oftmals schwer: Was passt zusammen? Wie gut ist die Lösung? Wer kann mich unterstützen? Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert der Motion-Plastics-Spezialist Igus das Modell der neuen digitalen Online-Plattform rbtx.com.

Anzeige

Mit dem Diagnosegerät SafeVu von Automationware kann der Anwender die Bewegung einer linearen Struktur (Axis) steuern, in der ein kollaborativer Roboter montiert werden kann. Die Diagnose basiert auf einem Lidarradar, das auf einen Achswagen (ML 120 Pro) montiert ist und den Arbeitsbereich der Komponenten kontinuierlich analysiert, indem ein statisches Profil im Speicher (Arbeitsbereich) erstellt und mit der dynamischen Situation im Betrieb verglichen wird.

Anzeige

Eine kostengünstige Automatisierung mit Motion Plastics schaffen, das ist das Ziel von Igus. Auf der Hannover Messe 2019 stellt das Kölner Unternehmen den Robolink-DC-Gelenkarmroboter der neuesten Generation vor. Die kompakten leichten Gelenkarme setzen auf die Eigenschaften der Motion Plastics des Unternehmens: Leicht, schmier- und wartungsfrei, langlebig und kostengünstig in der Produktion.

Der modulare Aufbau und die Möglichkeit der Erweiterung durch Zusatzfunktionen bieten kurze Montage- und Inbetriebnahmezeiten und machen das mobile Robotersystem von KPI flexibel einsetzbar. Das Be- und Entladen erfolgt bei laufendem Prozess. Das System kann von der Montage, Fertigung und Logistik bis zur Qualitätssicherung und in Industriezweigen wie Automobil- oder Pharmaindustrie zum Einsatz kommen. 

Die Robotik- und Automatisierungstechnik ist nicht nur in Deutschland, sondern auch an den Hochschulen in Indien ein wichtiges Thema. Um die Forschung in den Bereichen voranzutreiben, arbeiten die Regierungen beider Länder intensiv zusammen.

Schnaithmann Maschinenbau ist seit Anfang des Jahres Mitglied in der Fachabteilung Integrated Assembly Solutions des VDMA-Fachverbandes Robotik und Automation.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige