Anzeige
Advertisement
Anzeige
Advertisement
Anzeige

KI-gestützte Roboterlösungen für eine neue Evolutionsstufe der Automation

Mit KI zu Next-Level-Cobots

Automatisierte Fertigungsprozesse gehören heutzutage in vielen Industriebereichen zum Goldstandard. Kollaborative auf KI gestützte Roboterlösungen sollen aber schon bald eine neue Evolutionsstufe der Automation einläuten. Die Technik dafür steht bereits in den Startlöchern.

Der erste drehmoment-gesteuerte Roboterarm von Agile Robots verfügt über smarte Software und ermöglicht eine sichere Mensch/Roboter-Kollaboration (Bild: Agile Robots AG)

Der erste drehmoment-gesteuerte Roboterarm von Agile Robots verfügt über smarte Software und ermöglicht eine sichere Mensch/Roboter-Kollaboration (Bild: Agile Robots AG)

Keine Frage: Bei Cobots handelt es sich noch um eine recht junge Entwicklung. Diese nimmt aber seit Jahren stetig an Fahrt auf. Die Ergebnisse sind mehr als vielversprechend. Denn die Vorteile von kollaborativen und KI-gestützten Roboterlösungen im Vergleich zu den klassischen, schweren Produktionsrobotern in automatisierten Fertigungsprozessen liegen auf der Hand. Sie sind kleiner, einfacher in bestehende Produktionsanlagen integrierbar und relativ preiswert. Die Vision von Mensch und Roboter, die Hand in Hand arbeiten, ist bereits Realität und sicher bald der neue Goldstandard.

„Marktreife kollaborative auf KI-gestützte Roboterlösungen werden noch in diesem Jahr erscheinen – dank ausgereifter Algorithmen und moderner Sensorentechnik.“
Dr. Zhaopeng Chen, Agile Robots (Bild: Agile Robots AG)

Dem Mensch das Gehirn, dem Cobot die KI

Input jeglicher Art, der auf den Menschen einprasselt, verarbeitet das Gehirn. Es sortiert aus und ordnet das Wahrgenommene in Kategorien ein – vereinfacht dargestellt. Die KI in künftigen Cobots macht das Gleiche. Die Grundlage dafür bilden neuronale Netze. Sie sind der Struktur des menschlichen Gehirns nachempfunden und lernen, sich selbstständig weiterzuentwickeln – zum Beispiel nach Trainingsphasen oder während der eigentlichen Anwendungsphase. Machine-Learning-Algorithmen ermöglichen dieses autonome Lernen.

Essenziell für einen schnellen Lernprozess der KI ist die Verfügbarkeit von vielen Daten. Während sich der Mensch heutzutage von der Flut an Input erschlagen fühlt, benötigt die KI so viel, wie möglich. Mehr ist in diesem Fall immer besser. Denn die KI strukturiert die Flut an Daten, ordnet sie in wiederkehrende Muster ein und wandelt sie in handlungsrelevante Informationen um. Die Daten dienen dem Roboter dann als Entscheidungsgrundlage für weitere auszuführende Aktionen. Darauf folgt schließlich die Interaktion der Cobots mit ihrer Umwelt und damit auch den Menschen.

KI macht Cobots kollaborativ

Cobots sind in manchen Industriebranchen bereits angekommen – zum Beispiel in der Produktion von Elektronikgeräten oder in der Automobilindustrie. Bis dato verrichten sie dort aber einfache Arbeiten, z.B. Pick&Place-Aufgaben. Sie übernehmen monotone, ermüdende oder gar gefährliche Arbeiten. Der Mensch kann sich auf ungefährliche bzw. anspruchsvolle Tätigkeiten konzentrieren. Die Kosten für Cobots, die bereits auf dem Markt erhältlich sind starten übrigens bei einem Stückpreis von aktuell ungefähr 20.000 Euro und sind auch in der Wartung relativ günstig. Durchschnittlich kann sich eine Investition bereits nach wenigen Jahren auszahlen.

Dass Cobots bis dato eher nur einfache Aufgaben übernehmen, liegt schlicht an der noch nicht ausgereiften KI. Die aktuelle Generation von Cobots muss nämlich für jede neue Aufgabe neu programmiert werden. Ideal wäre es, wenn Cobots sich frei bewegten, mit der Zeit selbstständig lernten und Aufgaben autonom übernähmen. Sie verrichteten also komplexere Arbeiten. Dieses Ideal ist aber bereits in greifbarer Nähe. Marktreife kollaborative auf KI-gestützte Roboterlösungen werden noch in diesem Jahr erscheinen – dank ausgereifter Algorithmen und moderner Sensorentechnik.

KI-gestützte Roboterlösungen für eine neue Evolutionsstufe der Automation
Bild: Agile Robots AG


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

PMA Pacific hat es sich zur Aufgabe gemacht, das manuelle Schleifen in der chinesischen Blechindustrie durch moderne Verfahren zu ersetzen. Ziel sind effiziente automatisierte Polierlösungen sowie individuellere Blechschleifarbeiten. Eingesetzt werden hierfür die Schleifbandmaschinen von Peitzmeier, die das gesamte Spektrum der PC- und Ethercat-basierten Steuerungs- und Antriebstechnik von Beckhoff nutzen - und neu auch integrierte Robotik.‣ weiterlesen

Anzeige

Moderne Forschungs- und Testlabore stehen vor großen Herausforderungen: Angesichts der Covid19-Pandemie, des zunehmenden globalen Wettbewerbs und Kostendrucks sowie des Fachkräftemangels müssen Labore Kosten sparen und ihre Effizienz steigern. Eine neue Lösung eröffnet die robotergestützte Automatisierung mit Cobots, wie dem Kompaktroboter Cobotta von Denso Robotics, die speziell für die sichere Mensch/Roboter-Kollaboration ausgelegt sind. Wie das funktionieren kann zeigt das Futurelab, ein zukunftsgerichtetes Laborkonzept des Startups bAhead.‣ weiterlesen

Hilpert Electroinics hat sein Portfolio für vollautomatische Lötsysteme um Anwendungen zum Kolbenlöten mittels kollaborierender Roboter erweitert. Das Lötsystem ist eine Komplettlösung mit integriertem, automatischem Spitzenwechsler. Die Gesamtlösung basiert auf den von Hilpert vertriebenen Techman Cobots sowie den Lötsystemen von JBC. Anwender können auf vier Techman-Cobots zurückgreifen, je nachdem welchen Arbeitsbereich sie über die unterschiedlichen Reichweiten der Arme abdecken möchten.  ‣ weiterlesen

Die beiden Schweizer Unternehmen Spitch und Jinn-Bot haben einen Assistenzroboter namens Joey entwickelt, der auf Kommando funktioniert. Die sprechende Maschine in menschenähnlicher Gestalt versteht gesprochene Sprache und reagiert entsprechend, vom Kaffee servieren bis zur Wetterauskunft. Die Robotertechnik stammt von der Firma Jinn Bot Robotics & Design, die Spracherkennung von Spitch.‣ weiterlesen

Anzeige

Die schnelle, gründliche Reinigung gesägter Teile und deren lagegerechte Ablage: Diese Arbeiten übernimmt bei der Firma Schwilk Automatendrehteile seit neuestem ein Roboter. Der Hersteller von Automatendrehteilen hat sich im Zuge der weiteren Automatisierung für die MebaRobots-Lösung entschieden, passend zu seinem Bandsägeautomaten MebaMat 330. ‣ weiterlesen

Anzeige

Dem technologischen Wandel hin zu alternativen Antrieben Rechnung tragend hat Liebherr eine modulare Automationslösung für die Montage von Batterie-Packs für E-Autos entwickelt. Sie lässt sich von der Kleinserienfertigung bis zur vollautomatisierten Volumenproduktion einsetzen. Die Vorteile für den Anwender finden sich etwa in der unkomplizierten Integration der hohen Prozesssicherheit oder den schnellen Taktzeiten.‣ weiterlesen