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VDMA präsentiert OPC UA für die Bildverarbeitung und Robotik

Standardisierte Kommunikation

Im Rahmen der Automatica in München haben die VDMA-OPC-UA-Arbeitsgruppen Bildverarbeitung und Robotik die ersten Versionen ihrer Spezifikationen veröffentlicht.

Vorstellung von OPC UA Vision und OPC UA Robotics auf der Automatica: Stefan Hoppe (OPC Foundation), Reinhard Heister (VDMA), Horst Heinol-Heikkinen (Asentics), Patrick Schwarzkopf (VDMA) und Etienne Axmann (VDMA). (Bild: VDMA e.V.)

Vorstellung von OPC UA Vision und OPC UA Robotics auf der Automatica:
Stefan Hoppe (OPC Foundation), Reinhard Heister (VDMA), Horst Heinol-Heikkinen (Asentics), Patrick Schwarzkopf (VDMA) und Etienne Axmann (VDMA). (Bild: VDMA e.V.)

Die OPC UA Companion Specification für die Robotik (OPC UA Robotics) bietet ein standardisiertes Informationsmodell, das in der Lage ist, alle roboterbezogenen Daten unabhängig von Hersteller, Robotertyp und Standort einheitlich darzustellen. Der nun als Entwurf freigegebene Teil 1 ermöglicht Asset Management, Zustandsüberwachung, vorbeugende Wartung und vertikale Integration – zu jeder Zeit, überall auf der Welt und unabhängig von Hersteller und Robotertyp. Es bietet die Basis zur Datenanalyse und zur Steigerung der Gesamtanlageneffektivität.

OPC UA für IBV

Die OPC UA Companion Specification für die industrielle Bildverarbeitung (OPC UA Vision) bietet ein generisches Modell für alle Bildverarbeitungssysteme – von einfachen Vision-Sensoren bis hin zu komplexen Inspektionssystemen. Teil 1, der auf der Automatica 2018 als Release Candidate veröffentlicht wurde, beschreibt den Infrastrukturlayer, der eine Abstraktion des generischen Bildverarbeitungssystems darstellt. Er ermöglicht die vereinheitlichte Steuerung eines Bildverarbeitungssystems und abstrahiert das notwendige Verhalten über ein sogenanntes Statusmaschinenkonzept. Die Verwaltung von Rezepten, Konfigurationen und Ergebnissen erfolgt standardisiert, wobei die Inhalte herstellerspezifisch bleiben und wie Blackboxes behandelt werden.

Demonstrator für OPC UA Robotics

Zudem wurde auf der Automatica auch ein Demonstrator zur fähigkeitenbasierten Steuerung mittels OPC UA gezeigt. Dieser ist eine Montagezelle, die Fidget-Spinner produziert und Systeme und Komponenten von mehr als 20 Herstellern mittels OPC UA integriert. Ein weiterer Demonstrator zeigte die OPC UA Companion Specification für Robotik. Roboterhersteller präsentierten, wie eine Zustandsüberwachung unabhängig von Hersteller und Robotertyp in der Cloud realisiert werden kann. Alle relevanten Asset-, Zustands- und Statusdaten sind auf einem Dashboard dargestellt. Die OPC UA Vision Companion Specification ist als VDMA-Einheitsblatt 40100 (Release Candidate), die OPC UA Robotics Companion Specification als Einheitsblatt 40010 (Entwurf) kostenlos erhältlich.

VDMA präsentiert OPC UA für die Bildverarbeitung und Robotik
Bild: VDMA e.V.


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